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Baden-WürttembergTREND
Das aktuelle politische Meinungsbild in Baden-Württemberg von Infratest dimap im Auftrag des Südwestrundfunk Stuttgart
Anja Simon
Senior Projektleiterin Wahlforschung
anja.simon
@infratest-dimap.de
LänderTREND
Baden-Württemberg März II 2011
Interesse an der Landtagswahl
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Interesse an der Landtagswahl: Parteianhängern
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Sonntagsfrage Landtagswahl Baden-Württemberg
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Direktwahl Ministerpräsident: Mappus vs. Kretschmann
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Direktwahl Ministerpräsident: Mappus vs. Kretschmann nach Parteihängern
Direktwahl Ministerpräsident: Mappus vs. Kretschmann im Zeitverlauf
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Direktwahl Ministerpräsident: Mappus vs. Schmid
Direktwahl Ministerpräsident: Mappus vs. Schmid nach Parteihängern
Direktwahl Ministerpräsident: Mappus vs. Schmid im Zeitverlauf
Regierungswechsel
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Regierungswechsel nach Parteianhängern
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Bedeutung für die Wahlentscheidung
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Diskussion über Atomkraft in Deutschland
Abbildung vergrößern »Gut eine Woche vor der Landtagswahl haben die Ereignisse in Japan den Aufwärtstrend der CDU in Baden-Württemberg jäh gestoppt. Gegenüber der Vorwoche verliert sie drei Punkte und liegt mit aktuell 39 Prozent wieder gut 5 Punkte unter ihrem Ergebnis von 2006. Die Grünen können dagegen ihren Negativtrend der letzten Wochen stoppen und legen im Zuge der neu aufflammenden Atomdebatte von zuletzt 21 Prozent auf jetzt 24 Prozent zu. Sie liegen damit jetzt wieder knapp vor der SPD, die stabil bei 22 Prozent der Stimmen liegt. Die FDP verliert leicht und muss bei einem Anteil von 5,5 Prozent weiter um den Wiedereinzug in den Stuttgarter Landtag bangen. Die Linke legt leicht auf 4,5 Prozent zu und kann nach wie vor darauf hoffen, erstmals im baden-württembergischen Parlament vertreten zu sein. Nachdem sich die amtierende Koalition von CDU und FDP zuletzt deutlich absetzen konnte, liegt jetzt Rot-Grün wieder knapp vor Schwarz-Gelb.
Stärker noch als der CDU setzt der Agendawechsel kurz vor der Wahl Ministerpräsident Mappus zu. Er hat sich im letzten Jahr stärker als andere CDU-Politiker für eine Verlängerung der Laufzeiten deutscher Atomkraftwerke ausgesprochen und hat offenbar Probleme, den radikalen Schwenk in der Bewertung der Atomenergie zu erklären. Bei einer Direktwahl läge er erstmals hinter seinem SPD-Herausforderer Schmid zurück (37 zu 39 Prozent), und auch gegenüber dem grünen Spitzenkandidaten Kretschmann würde es für ihn nur noch zu einem Patt reichen (39:39 Prozent).
Alle anderen Fragen: 1.250 Befragte
Alle anderen Fragen: 1.250 Befragte von 14.-17. März
Basis 1.250 Befragte: 1,2* bis 2,8** Prozentpunkte
* bei einem Anteilswert von 5% ** bei einem Anteilswert von 50%