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Das aktuelle politische Meinungsbild in Berlin von Infratest dimap im Auftrag des Rundfunk Berlin Brandenburg in Kooperation mit der Berliner Morgenpost

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Roberto Heinrich
Senior Projektleiter Wahlforschung
roberto.heinrich
@infratest-dimap.de

LänderTREND

Berlin August 2011

Gut einen Monat vor der Wahl des Abgeordnetenhauses käme die SPD auf 31 Prozent der Wählerstimmen. Sie kann im Vergleich zum Vormonat zwei Prozentpunkte zulegen und damit den Vorsprung vor ihren politischen Wettbewerbern auf neun Punkte vergrößern. Die Grünen, als bislang zweitstärkste Partei, müssen sich aufgrund des Verlustes von zwei Prozentpunkten den zweiten Platz nun mit der CDU (-1) teilen (jeweils 22 Prozent). Auch die Linke verliert und würde derzeit nur 12 Prozent (-2) erreichen. Die FDP hingegen vermag leicht zuzulegen, bleibt aber weiterhin unter der 5 Prozentmarke (4 Prozent, +1). Die Piratenpartei würde aktuell einen Wähleranteil von 3 Prozent erreichen. Alle anderen Parteien kämen zusammengenommen auf 6 Prozent der Stimmen. mehr »

Gut einen Monat vor der Wahl des Abgeordnetenhauses käme die SPD auf 31 Prozent der Wählerstimmen. Sie kann im Vergleich zum Vormonat zwei Prozentpunkte zulegen und damit den Vorsprung vor ihren politischen Wettbewerbern auf neun Punkte vergrößern. Die Grünen, als bislang zweitstärkste Partei, müssen sich aufgrund des Verlustes von zwei Prozentpunkten den zweiten Platz nun mit der CDU (-1) teilen (jeweils 22 Prozent). Auch die Linke verliert und würde derzeit nur 12 Prozent (-2) erreichen. Die FDP hingegen vermag leicht zuzulegen, bleibt aber weiterhin unter der 5 Prozentmarke (4 Prozent, +1). Die Piratenpartei würde aktuell einen Wähleranteil von 3 Prozent erreichen. Alle anderen Parteien kämen zusammengenommen auf 6 Prozent der Stimmen.

 

Wenn die Berliner den Regierenden Bürgermeister direkt wählen könnten, würde sich wie bereits in den Vormonaten Klaus Wowereit sowohl gegen Renate Künast von den Grünen (59:23 Prozent) als auch gegen Frank Henkel von der CDU (59:21 Prozent) mit großem Vorsprung durchsetzen.

 

Im Profilvergleich zwischen dem amtierenden Berliner Bürgermeister und seinen beiden Herausforderern gilt Klaus Wowereit als der Kandidat mit einem besseren Auftreten in der Öffentlichkeit, der sympathischer und führungsstärker ist - und vor allem als derjenige, der besser zu Berlin passt. Allerdings fallen Wowereits Werte bei der Schaffung von Arbeitsplätzen nur mäßig aus. In Sachen Glaubwürdigkeit liegt er gleichauf mit Renate Künast. Zudem wird der Grünen-Spitzenkandidatin eher zugetraut in der Hauptstadt für soziale Gerechtigkeit zu sorgen als dem Sozialdemokraten.

Untersuchungsanlage
Grundgesamtheit:
Wahlberechtigte Bevölkerung in Berlin ab 18 Jahren
Stichprobe:
Repräsentative Zufallsauswahl/Randomstichprobe
Erhebungsverfahren:
Computergestützte Telefoninterviews (CATI)
Fallzahl:
1.000 Befragte
Erhebungszeitraum:
5.-8. August 2011
Fehlertoleranz:
1,4* bis 3,1** Prozentpunkte
* bei einem Anteilswert von 5%
** bei einem Anteilswert von 50%
Durchführendes Institut:
Infratest dimap