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BerlinTREND

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Das aktuelle politische Meinungsbild in Berlin von Infratest dimap im Auftrag des Rundfunk Berlin Brandenburg in Kooperation mit der Berliner Morgenpost

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Roberto Heinrich
Senior Projektleiter Wahlforschung
roberto.heinrich
@infratest-dimap.de

LänderTREND

Berlin Mai 2011

Vier Monate vor der Abgeordnetenhauswahl liegt die SPD mit 29 Prozent (+3) in der politischen Stimmung wieder vor den Grünen, die auf 26 Prozent (-2) kämen. Die CDU hätte unverändert 21 Prozent in Aussicht. Der zu Jahresbeginn einsetzende Negativtrend für die Linke setzt sich im Mai fort. Die Linke büßt erneut Anteile ein (-2 Punkte) und erzielt mit aktuell 13 Prozent den für sie schlechtesten Wert im BerlinTREND seit April 2007. Die FDP wäre mit 3 Prozent weiterhin nicht mehr im Abgeordnetenhaus vertreten. Die Sonstigen könnten zusammen mit 8 Prozent (+1) rechnen. mehr »

Vier Monate vor der Abgeordnetenhauswahl liegt die SPD mit 29 Prozent (+3) in der politischen Stimmung wieder vor den Grünen, die auf 26 Prozent (-2) kämen. Die CDU hätte unverändert 21 Prozent in Aussicht. Der zu Jahresbeginn einsetzende Negativtrend für die Linke setzt sich im Mai fort. Die Linke büßt erneut Anteile ein (-2 Punkte) und erzielt mit aktuell 13 Prozent den für sie schlechtesten Wert im BerlinTREND seit April 2007. Die FDP wäre mit 3 Prozent weiterhin nicht mehr im Abgeordnetenhaus vertreten. Die Sonstigen könnten zusammen mit 8 Prozent (+1) rechnen.

Die SPD profitiert weiterhin von der Popularität des Regierenden Bürgermeisters. Sowohl gegenüber Renate Künast von den Grünen (60:25) als auch gegenüber Frank Henkel von der CDU (63:21) würden die Berliner den SPD-Politiker im Amt des Bürgermeisters vorziehen. Die parteiinterne Entscheidung im Fall Sarrazin belastet die Berliner SPD derzeit offensichtlich nicht. Der Verbleib von Thilo Sarrazin in der SPD erntet in Berlin deutlich mehr Zuspruch als Kritik (58:35), auch unter den SPD-Anhängern (63:33) selbst.

Ungeachtet der sich zuletzt häufenden gewalttätigen Übergriffe auf U-Bahnhöfen hat die Mehrzahl der Berliner S- und U-Bahnnutzenden ein positives Sicherheitsgefühl. Mit 44 Prozent fühlt sich zugleich allerdings ein beachtlicher Teil der Berliner unsicher, wenn er mit der S- oder U-Bahn fährt. Immerhin jeder Fünfte (21 Prozent) will sich aus diesem Grund in jüngerer Zeit gelegentlich oder öfter gegen das Fahren mit der S- oder U-Bahn entschieden haben. Als Maßnahmen für mehr Sicherheit setzen die Berliner in erster Linie auf einen erhöhten Personaleinsatz von BVG und S-Bahn bzw. Polizei und Sicherheitsdiensten. Die Kosten hierfür sollten Ihrer Ansicht nach das Land Berlin bzw. die Verkehrsbetriebe tragen, nicht jedoch die Kunden. 

Untersuchungsanlage
Grundgesamtheit:
Wahlberechtigte Bevölkerung in Berlin ab 18 Jahren
Stichprobe:
Repräsentative Zufallsauswahl/Randomstichprobe
Erhebungsverfahren:
Computergestützte Telefoninterviews (CATI)
Fallzahl:
1.003 Befragte
Erhebungszeitraum:
6.-9. Mai 2011
Fehlertoleranz:
1,4* bis 3,1** Prozentpunkte
* bei einem Anteilswert von 5%
** bei einem Anteilswert von 50%
Durchführendes Institut:
Infratest dimap