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BrandenburgTREND

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Das aktuelle politische Meinungsbild in Brandenburg von Infratest dimap im Auftrag des RBB und der Märkischen Allgemeinen Zeitung

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Roberto Heinrich
Senior Projektleiter Wahlforschung
roberto.heinrich
@infratest-dimap.de

LänderTREND

Brandenburg März 2004

Die Landesregierung in Brandenburg verliert massiv an Zuspruch und erreicht ein Rekordtief bei der Zufriedenheit. Die Kritik an ihrer jetzigen Landesregierung formulieren die Brandenburger, ohne dass sie dabei eine wirkliche politische Alternative vor Augen hätten. Denn nach Ansicht von mehr als jedem Zweiten (56 Prozent) wäre auch eine rechnerisch bereits heute mögliche Koalition aus SPD und PDS nicht in der Lage, die Aufgaben und Probleme im Bundesland besser zu lösen als das bestehende Regierungsbündnis. Aber auch ein umfassender Regierungswechsel, durch den statt der SPD die CDU die ... mehr »

Die Landesregierung in Brandenburg verliert massiv an Zuspruch und erreicht ein Rekordtief bei der Zufriedenheit. Die Kritik an ihrer jetzigen Landesregierung formulieren die Brandenburger, ohne dass sie dabei eine wirkliche politische Alternative vor Augen hätten. Denn nach Ansicht von mehr als jedem Zweiten (56 Prozent) wäre auch eine rechnerisch bereits heute mögliche Koalition aus SPD und PDS nicht in der Lage, die Aufgaben und Probleme im Bundesland besser zu lösen als das bestehende Regierungsbündnis. Aber auch ein umfassender Regierungswechsel, durch den statt der SPD die CDU die Landesregierung führen würde, bleibt derzeit in Brandenburg ohne mehrheitlichen Zuspruch. Wie schon sein Vorgänger Manfred Stolpe ist auch Mathias Platzeck der mit Abstand beliebteste Landespolitiker. Die Popularität von Mathias Platzeck spiegelt sich ebenso in der Ministerpräsidentenpräferenz der Brandenburger. Bei einer Direktwahl zwischen den Kandidaten von SPD und CDU würden sich 62 Prozent für den Amtsinhaber entscheiden, 21 Prozent für den Herausforderer von der CDU. Wäre am nächsten Sonntag Landtagswahl, käme die CDU auf 34 Prozent und wäre damit erstmals im Brandenburg-Barometer stärkste Partei. Die Ablehnung eines gemeinsamen Bundeslandes aus Brandenburg und Berlin erreicht in diesem Monat Rekordniveau.

Untersuchungsanlage
Grundgesamtheit:
Wahlberechtigte Bevölkerung in Brandenburg ab 18 Jahren
Stichprobe:
Repräsentative Zufallsauswahl/Randomstichprobe
Erhebungsverfahren:
Computergestützte Telefoninterviews (CATI)
Fallzahl:
1.001 Befragte
Erhebungszeitraum:
15.03. - 20.03.2004
Fehlertoleranz:
1,4* bis 3,1** Prozentpunkte
* bei einem Anteilswert von 5%
** bei einem Anteilswert von 50%
Durchführendes Institut:
Infratest dimap