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BrandenburgTREND
Das aktuelle politische Meinungsbild in Brandenburg von Infratest dimap im Auftrag des RBB und der Märkischen Allgemeinen Zeitung
Roberto Heinrich
Senior Projektleiter Wahlforschung
roberto.heinrich
@infratest-dimap.de
LänderTREND
Brandenburg September 2004
Mehr als die Hälfte an Landtagswahl interessiert
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Nur jeder Zweite empfindet Parteien als bürgernah
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PDS-geführte Landesregierung hätte kaum Auswirkungen auf wirtschaftliche Entwicklung Brandenburgs
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Potenzial der DVU bei 11 Prozent
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Sonntagsfrage Branden- burg Landtagswahl: Völlig offener Wahlausgang
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Sonntagsfrage Branden- burg Landtagswahl (Zeitverlauf)
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Politikerbenotung: Platzeck weiterhin am beliebtesten
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Politikerbenotung: Platzeck weiterhin am beliebtesten
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Koalitionen mit SPD als stärkster Kraft bevorzugt
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Aussagen zu Hartz IV
Abbildung vergrößern »Anderthalb Wochen vor der Landtagswahl sind mehr als die Hälfte der Brandenburger sehr stark (16 Prozent) bzw. stark (37 Prozent) am Urnengang interessiert. Immer mehr Bürger in den neuen Bundesländern monieren, dass sich die Parteien nicht ausreichend mit den konkreten Sorgen und Nöten der Menschen auseinandersetzen. Eine PDS-geführte Landesregierung hätte nach Meinung der Bürger kaum Auswirkungen auf die wirtschaftliche Entwicklung Brandenburgs. Insgesamt geben drei Prozent der Brandenburger an, sich sicher vorstellen zu können, bei der Landtagswahl für die DVU zu votieren. Weitere acht Prozent halten dies für möglich. Anderthalb Wochen vor dem Urnengang in Brandenburg ist noch völlig unklar, was für eine Koalition nach der Landtagswahl regieren wird. Matthias Platzeck ist nicht nur der bekannteste sondern auch der mit Abstand beliebteste Politiker in Brandenburg. Die große Popularität des Ministerpräsidenten spiegelt sich auch bei der Ministerpräsidentenpräferenz der Brandenburger wider. Wenn die Befragten zwischen Matthis Platzeck, Jörg Schönbohm und Dagmar Enkelmann wählen könnten, würden sich fast sechs von zehn (58 Prozent) für den SPD-Politiker entscheiden. Bei der Bewertung schneiden die beiden Koalitionsmodelle am besten ab, bei denen die SPD die stärkste Kraft ist. Seit mehreren Wochen wird speziell in ostdeutschen Städten jeden Montag gegen Hartz IV und die Zusammenlegung von Arbeitslosen- und Sozialhilfe demonstriert. Diese Demonstrationen stehen scheinbar im Widerspruch dazu, dass drei Viertel der Brandenburger (72 Prozent) die Notwendigkeit von Reformen des Sozialstaates akzeptiert, um ihn dauerhaft finanzieren zu können. Mit 78 Prozent ist aber die Zahl derer noch größer, die das Gefühl haben, dass es beim Umbau der Sozialsysteme im Großen und Ganzen nicht gerecht zugeht.
* bei einem Anteilswert von 5%
** bei einem Anteilswert von 50%