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BrandenburgTREND

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Das aktuelle politische Meinungsbild in Brandenburg von Infratest dimap im Auftrag des RBB und der Märkischen Allgemeinen Zeitung

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Roberto Heinrich
Senior Projektleiter Wahlforschung roberto.heinrich
@infratest-dimap.de

LänderTREND

Brandenburg April 2008

Angesichts der guten Entwicklung in Deutschland mit sinkenden Arbeitslosenzahlen und anhaltendem wirtschaftlichem Wachstum zeigt sich auch in Brandenburg eine positive Grundstimmung im Hinblick auf die allgemeine Lage. Auch wenn für die Mehrheit der Brandenburger der seit längerem anhaltende Aufwärtstrend in die richtige Richtung führt, spüren die Bürger kaum etwas von dieser allgemeinen positiven Entwicklung in ihrem Alltag. 45 Prozent befürworten den Einsatz der Steuermehreinnahmen für soziale Projekte, 38 Prozent plädieren dagegen für den Schuldenabbau. Ministerpräsident Matthis Platzeck ... mehr »

Angesichts der guten Entwicklung in Deutschland mit sinkenden Arbeitslosenzahlen und anhaltendem wirtschaftlichem Wachstum zeigt sich auch in Brandenburg eine positive Grundstimmung im Hinblick auf die allgemeine Lage. Auch wenn für die Mehrheit der Brandenburger der seit längerem anhaltende Aufwärtstrend in die richtige Richtung führt, spüren die Bürger kaum etwas von dieser allgemeinen positiven Entwicklung in ihrem Alltag. 45 Prozent befürworten den Einsatz der Steuermehreinnahmen für soziale Projekte, 38 Prozent plädieren dagegen für den Schuldenabbau. Ministerpräsident Matthis Platzeck ist weiterhin der bekannteste und beliebteste Politiker in Brandenburg. Auf Platz zwei folgt wie schon im BrandenburgBarometer vom Oktober vergangenen Jahres Kultur- und Wissenschaftsministerin Johanna Wanka von der CDU. Wäre aktuell Landtagswahl in Brandenburg, läge die SPD in der Wählergunst trotz deutlicher Verluste weiterhin vorn. Das bundespolitische Stimmungsbild weicht etwas vom landespolitischen ab. Die SPD bliebe auch bei einer Bundestagswahl - trotz deutlicher Verluste von 4 Punkten -- mit 31 Prozent stärkste politische Kraft. Die Rangfolge der Parteien hat sich jedoch geändert, die Linke ist nun zweite Kraft vor der CDU. Angesichts der Mehrheitsverhältnisse ist in Brandenburg sowohl eine Weiterführung der amtierenden Koalition aus SPD und CDU als auch eine Koalition aus SPD und Linkspartei möglich. Vor diese Wahl gestellt, bevorzugt derzeit knapp die Hälfte der Brandenburger (46 Prozent) ein Rot-Rotes Bündnis. Die SPD genießt trotz der deutlichen Verluste, die sie in der Sonntagsfrage zu verzeichnen hat, auf der kommunalen Ebene das bei weitem größte Vertrauen.

Untersuchungsanlage
Grundgesamtheit:
Wahlberechtigte Bevölkerung in Brandenburg ab 18 Jahren
Stichprobe:
Repräsentative Zufallsauswahl/Randomstichprobe
Erhebungsverfahren:
Computergestützte Telefoninterviews (CATI)
Fallzahl:
1.000 Befragte
Erhebungszeitraum:
02.04. - 06.04.2008
Fehlertoleranz:
1,4* bis 3,1** Prozentpunkte
* bei einem Anteilswert von 5%
** bei einem Anteilswert von 50%
Durchführendes Institut:
Infratest dimap