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BrandenburgTREND
Das aktuelle politische Meinungsbild in Brandenburg von Infratest dimap im Auftrag des RBB und der Märkischen Allgemeinen Zeitung
Roberto Heinrich
Senior Projektleiter Wahlforschung
roberto.heinrich
@infratest-dimap.de
LänderTREND
Brandenburg Oktober 2003
Kommunalpolitik: Vor allem Zustand der Verkehrsinfrastruktur überzeugt
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Kommunale Kompetenz: SPD und CDU gleichauf
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Wahlbeteiligungsabsicht gering ausgeprägt
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Gründe der Nichtwahl: Mix aus Enttäuschung über Bundespolitik, Kommunalpolitik, und allgemeiner Politikverdrossenheit
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Wahlentscheidend bei Wählern: Kommunalpolitik, Wahlentscheidend bei Nichtwählern: Bundespolitik
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Gemeindereform: Vor- und Nachteile halten sich die Waage
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Sonntagsfrage Brandenburg Landtagswahl: SPD stabil, leichte Verluste für die CDU
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Sonntagsfrage Brandenburg Landtagswahl (Zeitverlauf): SPD stabil, leichte Verluste für die CDU
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Länderfusion: Wieder mehr als jeder Zweite gegen gemeinsames Bundesland
Abbildung vergrößern »Die allgemeine Bilanz der Brandenburger Kommunalpolitik fällt aus Sicht der Bürger in der Tendenz positiv aus, auch wenn deutliche Kritik sichtbar wird. Am zufriedensten sind die Bürger mit dem Zustand der Verkehrsinfrastruktur. Trotz der eher positiven Bilanz ist das Zutrauen der Brandenburger in die kommunale Problemlösungsfähigkeit der Parteien deutlich begrenzt. Jeweils nur jeder Fünfte setzt dabei am ehesten auf die SPD (19 Prozent), genauso viele auf die CDU (19 Prozent). Derzeit haben in Brandenburg 62 Prozent der Bürger die Absicht, sich auf jeden Fall an den Kommunalwahlen zu beteiligen. Die Gründe für die Wahlenhaltung der Nichtwähler (Befragte, die angeben, sicher oder wahrscheinlich nicht zur Wahl zu gehen) sind ein Mix aus Enttäuschung über Bundespolitik, Kommunalpolitik, und allgemeiner Politikverdrossenheit. Diejenigen, die am 26. Oktober an der Wahl teilnehmen wollen, machen ihr Votum vorrangig von den Gegebenheiten in ihrer Gemeinde abhängig, Nichtwähler begründen ihre Entscheidung bundespolitisch. Nach Ansicht von über der Hälfte der Brandenburger (55 Prozent) gleichen sich die Vor- und Nachteile der Gemeindereform im Wesentlichen aus. Wenn bereits am nächsten Sonntag Landtagswahl wäre, bliebe die SPD gegenüber der letzten Erhebung stabil, die CDU würde leicht verlieren. Die Fusion von Berlin und Brandenburg wird von mehr als jedem Zweiten abgelehnt.
* bei einem Anteilswert von 5%
** bei einem Anteilswert von 50%