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HamburgTREND

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Das aktuelle politische Meinungsbild in Hamburg von Infratest dimap im Auftrag des Norddeutschen Rundfunk

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Roberto Heinrich
Senior Projektleiter Wahlforschung
roberto.heinrich
@infratest-dimap.de

LänderTREND

Hamburg Februar 2009

Aktuell fürchtet nur jeder vierte Hamburger (25 Prozent) eine Verschlechterung seiner wirtschaftlichen Situation.  Wie vor einem Jahr äußern sich aktuell sechs von zehn Hamburgern zufrieden zu Ole von Beust (60 Prozent). Überwiegend negative Urteile zieht aktuell die Zweite Bürgermeisterin Christa Goetsch auf sich. An die Popularität des CDU-Bürgermeisters reicht der Senat aktuell allerdings bei weitem nicht heran. Nach fast einem Jahr schwarz-grüner Regierungsarbeit überwiegen an der Alster die kritischen Stimmen. Stände aktuell der Urnengang zur Hamburger Bürgerschaft an, würde ... mehr »

Aktuell fürchtet nur jeder vierte Hamburger (25 Prozent) eine Verschlechterung seiner wirtschaftlichen Situation.  Wie vor einem Jahr äußern sich aktuell sechs von zehn Hamburgern zufrieden zu Ole von Beust (60 Prozent). Überwiegend negative Urteile zieht aktuell die Zweite Bürgermeisterin Christa Goetsch auf sich. An die Popularität des CDU-Bürgermeisters reicht der Senat aktuell allerdings bei weitem nicht heran. Nach fast einem Jahr schwarz-grüner Regierungsarbeit überwiegen an der Alster die kritischen Stimmen. Stände aktuell der Urnengang zur Hamburger Bürgerschaft an, würde Schwarz-Grün seine im vergangenen Februar errungene Mehrheit einbüßen. Profiteure der aktuellen politischen Stimmung wären derzeit in Hamburg die kleinen Parteien. Auch wenn der schwarz-grüne Senat momentan eher kritisch als positiv bewertet wird, findet das aus Landesmitteln geplante Hamburger Krisenpaket in Höhe von 550 Mio. Euro für Investitionen in Straßen, Schulen und Krankenhäuser an der Alster mehrheitlich Anklang. Bei den Hamburgern stößt der Einsatz öffentlicher Gelder zur Rettung der HSH jedoch auf wenig Zuspruch. Mehr als die Hälfte der Hamburger (53 Prozent) spricht sich für die Einführung der neuen Primarschule aus.

Untersuchungsanlage
Grundgesamtheit:
Wahlberechtigte Bevölkerung in Hamburg ab 18 Jahren
Stichprobe:
Repräsentative Zufallsauswahl/Randomstichprobe
Erhebungsverfahren:
Computergestützte Telefoninterviews (CATI)
Fallzahl:
1.000 Befragte
Erhebungszeitraum:
19.02. - 22.02.2009
Fehlertoleranz:
1,4* bis 3,1** Prozentpunkte
* bei einem Anteilswert von 5%
** bei einem Anteilswert von 50%
Durchführendes Institut:
Infratest dimap