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Mecklenburg-VorpommernTREND

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Das aktuelle politische Meinungsbild in Mecklenburg- Vorpommern von Infratest dimap im Auftrag des NDR

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Roberto Heinrich
Senior Projektleiter Wahlforschung roberto.heinrich
@infratest-dimap.de

LänderTREND

Mecklenburg-Vorpommern September 2006

Auch gut eine Woche vor der Wahl liegt das Interesse an der bevorstehenden Landtagswahl dramatisch niedriger als vor vier Jahren. Das vergleichsweise schwache Interesse an der Landtagswahl geht sowohl mit einer wenig positiven Bewertung der rot-roten Landesregierung als auch mit geringen Erwartungen an eine CDU-geführte Landesregierung einher. Generell stoßen Politik und die Parteien derzeit in Mecklenburg-Vorpommern auf großes Misstrauen. Auch in die letzte Wahlkampfwoche geht die SPD mit einem Vorteil auf personeller Ebene. In der Entscheidung zwischen Amtsinhaber und Herausforderer ... mehr »

Auch gut eine Woche vor der Wahl liegt das Interesse an der bevorstehenden Landtagswahl dramatisch niedriger als vor vier Jahren. Das vergleichsweise schwache Interesse an der Landtagswahl geht sowohl mit einer wenig positiven Bewertung der rot-roten Landesregierung als auch mit geringen Erwartungen an eine CDU-geführte Landesregierung einher. Generell stoßen Politik und die Parteien derzeit in Mecklenburg-Vorpommern auf großes Misstrauen. Auch in die letzte Wahlkampfwoche geht die SPD mit einem Vorteil auf personeller Ebene. In der Entscheidung zwischen Amtsinhaber und Herausforderer wünschen sich 48 Prozent Harald Ringstorff als Ministerpräsidenten. Die nüchterne Bewertung einer CDU-geführten Landesregierung und die Popularität des SPD-Ministerpräsidenten lassen auch gut eine Woche vor der Wahl keine ausgeprägte Wechselstimmung in Mecklenburg-Vorpommern aufkommen. In der Stimmungslage gut eine Woche vor der Wahl bleibt es beim Kopf-an-Kopf-Rennen von SPD und CDU. Aktuell sind vier von zehn Wahlberechtigten noch nicht sicher ist, ob sie an der Wahl teilnehmen und welche Partei sie wählen werden. Für ihre Entscheidung am 17. September halten etwa drei von zehn Wahlberechtigten auch verschiedene bundespolitische Faktoren für bedeutsam. Nach acht Jahren rot-roter Regierung gilt dieses Bündnis in Mecklenburg-Vorpommern als etwas völlig Normales.

Untersuchungsanlage
Grundgesamtheit:
Wahlberechtigte Bevölkerung (Deutsche ab 18 Jahren) in Mecklenburg-Vorpommern
Stichprobe:
Repräsentative Zufallsauswahl/Randomstichprobe
Erhebungsverfahren:
Computergestützte Telefoninterviews (CATI)
Fallzahl:
1.100 Befragte
Erhebungszeitraum:
04.09. - 06.09.2006
Fehlertoleranz:
1,3* bis 3,0** Prozentpunkte
* bei einem Anteilswert von 5 %
** bei einem Anteilswert von 50 %
Durchführendes Institut:
Infratest dimap