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NiedersachsenTREND
Das aktuelle politische Meinungsbild in Niedersachsen von Infratest dimap im Auftrag des Norddeutschen Rundfunk Hannover
Jürgen Hofrichter
Bereichsleiter Wahlforschung juergen.hofrichter
@infratest-dimap.de
LänderTREND
Niedersachsen Januar II 2008
Sonntagsfrage Niedersachsen Landtagswahl: CDU verliert in Niedersachsen leicht, Linke bei 5 Prozent
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Ministerpräsidentenpräferenz: Trotz Einbußen bleibt Wulff Wunschkandidat Nummer Eins
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44 Prozent für CDU-geführte Landesregierung
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Zufriedenheit mit der Landesregierung hoch, aber unter Druck
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Zufriedenheit mit der Landesregierung (Politikbereiche)
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Wichtigste Politikfelder: Problemsensibilität gegenüber Arbeitsmarkt, Bildung und Kriminalität gestiegen
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Parteikompetenzen: CDU mit leichten Einbußen
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Verschärfung des Jugendstrafrechts?
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Wahlentscheidung: Bundespolitik weniger wichtig als 2003
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Wahlentscheidung: jeder siebte Wähler noch nicht endgültig festgelegt
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Überzeugendster Wahlkampf
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Teilnahmeabsicht: Interesse an der Wahl weiterhin niedriger als 2003
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TV-Duell: für drei von zehn wichtig für persönliche Wahlentscheidung
Abbildung vergrößern »Eineinhalb Wochen vor der Landtagswahl verliert die Union in der Sonntagsfrage in Niedersachsen im Vergleich zur Vorwoche einen Punkt und erreicht nun 44 Prozent der Stimmen. Die Linke gewinnt im Vergleich zur Vorwoche zwei Punkte und kommt nun auf 5 Prozent. In der Direktwahlfrage büßt Christian Wulff im Vergleich zur Vorwoche an Zustimmung ein, liegt aber weiterhin klar vor Wolfgang Jüttner. 44 Prozent der Niedersachsen sind der Meinung, dass die künftige Landesregierung wieder von der Union geführt werden sollte. Die Landesregierung wird auch eineinhalb Wochen vor dem Urnengang vergleichsweise positiv bewertet. Mit 47 Prozent Zustimmung verliert sie allerdings an Rückhalt (-6). In der Problemwahrnehmung der Niedersachsen stehen eineinhalb Wochen vor dem Urnengang die Arbeitslosigkeit, Bildung und Kriminalität im Mittelpunkt. Bei der Kompetenzbewertung muss die CDU in allen Bereichen leichte Einbußen hinnehmen. Von den Wahlberechtigten, die eineinhalb Wochen vor dem Urnengang ihre Wahlteilnahme in Aussicht stellen, orientiert sich gut die Hälfte (54 Prozent) mit Ihrer Wahlabsicht in erster Linie an der Landespolitik. Damit ist die Bundespolitik bei dieser Wahl für die Wähler weniger wichtig. Von denen, die am 20. Januar in Niedersachsen an die Urnen gehen wollen, ist noch jeder Sechste (17 Prozent) nicht endgültig festgelegt. Das Interesse an der Wahl ist insgesamt niedriger als bei der Landtagswahl 2003. Eine keineswegs unbedeutende Rolle spielt für die Präferenzbildung der Wahlberechtigten in Niedersachsen das in der nächsten Woche stattfindende TV-Duell zwischen den Spitzenkandidaten der Parteien. Drei von zehn Niedersachsen (30 Prozent) betrachten die Auseinandersetzung zwischen Wulff und Jüttner als wichtig für ihre eigene Wahlentscheidung.
* bei einem Anteilswert von 5%
** bei einem Anteilswert von 50%