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Nordrhein-WestfalenTREND

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Das aktuelle politische Meinungsbild in Nordrhein-Westfalen von Infratest dimap im Auftrag des WDR für WESTPOL.

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Ansprechpartner

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Heiko Gothe
Senior Projektleiter Wahlforschung
heiko.gothe
@infratest-dimap.de

LänderTREND

Nordrhein-Westfalen August 2004

Die Sicht auf die Verhältnisse in den nordrhein-westfälischen Gemeinden und Städten zeigt gleichzeitig Stärken und Schwächen auf. Sorgenkind Nummer Eins bildet vor Ort die Situation am Arbeitsmarkt. Die Anstrengungen zur Schaffung von Arbeitsplätzen überzeugt nur weniger als jeden Fünften (19 Prozent), sieben von zehn (70 Prozent) aber äußern sich unzufrieden. Die CDU geht mit dem Vorteil in die Kommunalwahl, dass ihr die größte kommunale Problemlösungskompetenz zugesprochen wird. Es zeichnet sich ab, dass die Wahlbeteiligung ähnlich hoch ist, wie bei der letzten Kommunalwahl: 57 Prozent ... mehr »

Die Sicht auf die Verhältnisse in den nordrhein-westfälischen Gemeinden und Städten zeigt gleichzeitig Stärken und Schwächen auf. Sorgenkind Nummer Eins bildet vor Ort die Situation am Arbeitsmarkt. Die Anstrengungen zur Schaffung von Arbeitsplätzen überzeugt nur weniger als jeden Fünften (19 Prozent), sieben von zehn (70 Prozent) aber äußern sich unzufrieden. Die CDU geht mit dem Vorteil in die Kommunalwahl, dass ihr die größte kommunale Problemlösungskompetenz zugesprochen wird. Es zeichnet sich ab, dass die Wahlbeteiligung ähnlich hoch ist, wie bei der letzten Kommunalwahl: 57 Prozent wollen auf jeden Fall an der Wahl der Kommunalparlamente und der Bürgermeister teilnehmen. Bei der Wahlentscheidung gibt jeder Dritte an, durch die Bundespolitik beeinflusst zu werden. Auch die Arbeitsmarktreform Hartz IV spielt für die Mehrheit der Wahlberechtigten eine Rolle. Eine deutliche Mehrheit glaubt darüber hinaus, dass Hartz IV vor allem der SPD bei der Wahl schadet. Wenn bereits am nächsten Sonntag Landtagswahl wäre, würden CDU und FDP zusammen eine Mehrheit erreichen.

Untersuchungsanlage
Grundgesamtheit:
Wahlberechtigte Bevölkerung in Nordrhein-Westfalen ab 18 Jahren
Stichprobe:
Repräsentative Zufallsauswahl/Randomstichprobe
Erhebungsverfahren:
Computergestützte Telefoninterviews (CATI)
Fallzahl:
1.000 Befragte
Erhebungszeitraum:
24.08. - 26.08.2004
Fehlertoleranz:
1,4* bis 3,1** Prozentpunkte
* bei einem Anteilswert von 5%
** bei einem Anteilswert von 50%
Durchführendes Institut:
Infratest dimap