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Nordrhein-WestfalenTREND
Das aktuelle politische Meinungsbild in Nordrhein-Westfalen von Infratest dimap im Auftrag des WDR für WESTPOL.
Heiko Gothe
Senior Projektleiter Wahlforschung
heiko.gothe
@infratest-dimap.de
LänderTREND
Nordrhein-Westfalen Juni 2009
Gegenwärtige Wirtschaftslage NRW
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Gegenwärtige Wirtschaftslage NRW (Verlauf)
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Sonntagsfrage Landtagswahl NRW im Juni 2009
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Sonntagsfrage Landtagswahl NRW (Verlauf)
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Direktwahl Ministerpräsident/in NRW: Rüttger vs. Kraft
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Direktwahl Ministerpräsident/in NRW (Parteianhänger)
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Parteikompetenzen in NRW
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Parteikompetenz: Wirtschaft
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Parteikompetenz: Arbeitsplätze
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Parteikompetenz: Schul- und Bildungspolitik
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Parteikompetenz: Soziale Gerechtigkeit
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Staatliche Hilfen für Opel
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Staatliche Hilfen für Karstadt/Arcandor
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Aussagen zur Landtagswahl
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Landtagswahl: CDU und FDP stellen gemeinsam Regierung
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Landtagswahl: Kräfteverschiebung zugunsten der FDP
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Landtagswahl: SPD koaliert im Zweifel mit Linkspartei
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Landtagswahl: SPD hat Chancen, an Regierung zu kommen
Abbildung vergrößern »Die nordrhein-westfälische Bevölkerung ist mehrheitlich gegen Staatshilfe für den Handels- und Touristikkonzern Arcandor, immerhin ein Unternehmen mit Sitz in NRW. Wie die aktuelle Umfrage im Auftrag des WDR-Magazins Westpol ergab, hält eine klare Mehrheit von 74 Prozent die Entscheidung für richtig, die Karstadt-Mutter Arcandor nicht zu unterstützen. Eher zwiespältig ist dagegen das Meinungsbild in Bezug auf die Hilfen für den Autobauer Opel: 52 Prozent der Wähler in NRW halten die Entscheidung der Politik hier für falsch, würden Opel also nicht unterstützen wollen, 44 Prozent tragen die politische Entscheidung zur Opel-Hilfe mit. Beim letzten NRW-Trend im Februar hatte sich noch ein weitaus größerer Teil der Befragten für Hilfen ausgesprochen.
Wäre zum gegenwärtigen Zeitpunkt Landtagswahl in NRW, würde die amtierende Regierung aus CDU und FDP erneut die Mehrheit erringen. Trotz leichter Verluste bliebe die CDU mit 38 Prozent (im Februar: 40) die stärkste politische Kraft im Land. Die FDP würde mit 14 Prozent (12) Stimmen gewinnen. Die SPD verliert leicht und erreicht 27 Prozent (28). Die Grünen legen zu und liegen bei zwölf Prozent (10), die Linke verliert und landet bei sechs Prozent (7) der Stimmen.
Könnten die Wähler den Ministerpräsidenten direkt bestimmen, bekäme Amtsinhaber Jürgen Rüttgers (CDU) 49 Prozent der Stimmen, vier Punkte weniger als im Februar. Seine Herausforderin, Oppositionsführerin Hannelore Kraft (SPD), käme auf 28 Prozent, zwei Prozentpunkte weniger als noch vor vier Monaten.
Die deutliche Mehrheit von 74 Prozent der Wähler erwartet, dass die Koalition aus CDU und FDP auch nach der Wahl 2010 die Regierung in Düsseldorf stellen wird. Sie rechnen auch damit, dass die FDP ihre zurzeit guten Umfrageergebnisse in ein besseres Wahlergebnis ummünzen kann als bei der Wahl 2005. Die Gewichte innerhalb des Bündnisses würden sich demnach zugunsten der Liberalen verschieben.
Die Chancen der SPD, im nächsten Frühjahr wieder an die Macht zu gelangen, schätzen die Befragten niedrig ein: Nur 28 Prozent glauben, dass die Sozialdemokraten die Regierung Rüttgers ablösen können. Dass die SPD, um wieder an die Regierung zu kommen, im Zweifel auch ein Bündnis mit der Linkspartei eingehen würde, hält eine Mehrheit von 56 Prozent für möglich.
In der Wirtschaftskrise trauen die Wähler in NRW der CDU offenbar eher zu, die anstehenden Probleme zu lösen. Auf die Frage, wer die Wirtschaft in NRW voranbringen könne, entschieden sich 41 Prozent für die CDU, 19 Prozent für die SPD. Ein ähnliches Bild ergibt sich auf die Frage, wer eher in der Lage sei, die Folgen der Wirtschaftskrise zu bewältigen: 41 Prozent votieren für die Union, nur 16 Prozent für die SPD. Einzig bei der Frage, wer soziale Gerechtigkeit schaffen könne, liegt die SPD mit 38 Prozent vor der CDU mit 23 Prozent.
* bei einem Anteilswert von 5%
** bei einem Anteilswert von 50%