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Nordrhein-WestfalenTREND

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Das aktuelle politische Meinungsbild in Nordrhein-Westfalen von Infratest dimap im Auftrag des WDR für WESTPOL.

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Heiko Gothe
Senior Projektleiter Wahlforschung
heiko.gothe
@infratest-dimap.de

LänderTREND

Nordrhein-Westfalen November 2009

Wenn die Bürger in Nordrhein-Westfalen jetzt ihren Landtag neu wählen könnten, wäre die CDU mit 36 Prozent der Stimmen stärkste Partei. Im Vergleich zum Juni bedeutet dies einen Verlust von 2 Prozentpunkten. Die FDP würde 10 Prozent der Wählerstimmen erhalten, ein deutliches Minus von 4 Punkten. Die Grünen könnten mit 11 Prozent (-1) rechnen. Zulegen könnten hingegen die Sozialdemokraten und die Linke: Die SPD käme auf 30 Prozent (+3) während die Linke 8 Prozent (+2) erhielte. Wäre dies das Ergebnis der Landtagswahl, hätte die amtierende schwarz-gelbe Koalition keine Mehrheit im Parlament mehr. mehr »

Wenn die Bürger in Nordrhein-Westfalen jetzt ihren Landtag neu wählen könnten, wäre die CDU mit 36 Prozent der Stimmen stärkste Partei. Im Vergleich zum Juni bedeutet dies einen Verlust von 2 Prozentpunkten. Die FDP würde 10 Prozent der Wählerstimmen erhalten, ein deutliches Minus von 4 Punkten. Die Grünen könnten mit 11 Prozent (-1) rechnen. Zulegen könnten hingegen die Sozialdemokraten und die Linke: Die SPD käme auf 30 Prozent (+3) während die Linke 8 Prozent (+2) erhielte. Wäre dies das Ergebnis der Landtagswahl, hätte die amtierende schwarz-gelbe Koalition keine Mehrheit im Parlament mehr.

 

Die CDU besitzt aus Sicht der Bürger die Kompetenzführerschaft in der Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik, sowie bei der Bewältigung der Krise und in der Bildungspolitik. Die SPD kann bei der Schaffung sozialer Gerechtigkeit stärker punkten als die anderen Parteien.

 

Die Mehrheit (53 Prozent) der Nordrhein-Westfalen bevorzugt Jürgen Rüttgers als Ministerpräsidenten. Jeder Dritte (32 Prozent) wünscht sich Hannelore Kraft als Regierungschefin. Im direkten Vergleich zwischen dem Amtsinahber und seiner SPD-Herausforderin sehen die Wahlberechtigten in Rüttgers mehrheitlich die stärkere Führungspersönlichkeit (61:16 Prozent). Gelobt wird ebenfalls seine positive Wirkung in der Öffentlichkeit (51:25 Prozent), sowie sein wirtschaftspolitischer Sachverstand (50:10 Prozent) und sein Bemühen um Arbeitsplätze (44:21 Prozent). Kraft kann vor allem mit einem stärkeren Einsatz für soziale Gerechtigkeit (27:41 Prozent) punkten. Zudem gilt sie im Vergleich zu dem CDU-Poliiker als etwas sympathischer (37:40 Prozent).

 

Eine Zusammenarbeit der SPD mit der Linken stößt weiterhin mehrheitlich auf Ablehnung: Zwei Drittel (67 Prozent) sprechen sich gegen sich eine rot-rote Koalition an Rhein und Ruhr aus. Allerdings befürworten 29 Prozent die Zusammenarbeit der beiden Parteien auf Landesebene, sieben Punkte mehr als im Juni.

Untersuchungsanlage
Grundgesamtheit:
Wahlberechtigte Bevölkerung in Nordrhein-Westfalen ab 18 Jahren
Stichprobe:
Repräsentative Zufallsauswahl/Randomstichprobe
Erhebungsverfahren:
Computergestützte Telefoninterviews (CATI)
Fallzahl:
1.000 Befragte
Erhebungszeitraum:
17.-19. November 2009

Fehlertoleranz:
1,4* bis 3,1** Prozentpunkte
* bei einem Anteilswert von 5%
** bei einem Anteilswert von 50%
Durchführendes Institut:
Infratest dimap