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Rheinland-PfalzTREND
Das aktuelle politische Meinungsbild in Rheinland-Pfalz von Infratest dimap im Auftrag des Südwestrundfunk
Mainz
Roberto Heinrich
Senior Projektleiter Wahlforschung roberto.heinrich
@infratest-dimap.de
LänderTREND
Rheinland-Pfalz Dezember 2008
Mehrheitlich negative Beurteilung der wirtschaftlichen Lage
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Jeder Zweite sorgt sich um die persönliche wirtschaftliche Zukunft
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Maßnahmen zur Rezessionsbekämpfung stoßen auf gemischtes Echo
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Parteikompetenzen: CDU und SPD in vielen Bereichen Kopf-an-Kopf (I)
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Parteikompetenzen: CDU und SPD in vielen Bereichen Kopf-an-Kopf (II)
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Regierungszufriedenheit: SPD-Regierung legt zu
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Direktwahl: Beck weiterhin deutlich vor Baldauf
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Direktwahl Ministerpräsident (Zeitverlauf)
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Deutlicher Ansehenszuwachs für Kurt Beck
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Politikerzufriedenheit (Zeitverlauf)
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Mehrheitliche Zustimmung zu erneuter Kandidatur von Kurt Beck
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Becks Scheitern als Bundesvorsitzender der SPD mit begrenztem landespolitischen Schaden
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Hebgen-Affäre schadet der CDU
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Sonntagsfrage Rheinland-Pfalz Landtagswahl: SPD knapp vor CDU
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Sonntagsfrage Rheinland-Pfalz Landtagswahl (Zeitverlauf)
Abbildung vergrößern »Angesichts zahlreicher Debatten über die Drosselung der Produktion und den Abbau von Arbeitsplätzen in großen Unternehmen und der Erwartung eines Konjunktureinbruchs beurteilt derzeit eine klare Mehrheit der Rheinland-Pfälzer die Wirtschaftslage im Land skeptisch. Die negativen Konjunkturprognosen trüben auch die Erwartungen an die eigene Zukunft: Fast die Hälfte der Befragten ist besorgt und fürchtet eine Verschlechterung der eigenen wirtschaftlichen Situation. In der Politik werden verschiedene Maßnahmen diskutiert, die verhindern sollen, dass Deutschland in eine längere Rezession abrutscht und viele Arbeitsplätze verloren gehen. Die vorgeschlagenen Maßnahmen stoßen bei den Rheinland-Pfälzern auf gemischte Resonanz. Bei den Parteikompetenzen liegen CDU und SPD in vielen Bereichen Kopf-an-Kopf. Zum Ende des Jahres erreicht die Zufriedenheit mit der Landesregierung nun wieder den Stand vom Dezember 2007: 49 Prozent äußern sich derzeit zufrieden. Kurt Beck kann im direkten Duell mit seinem Herausforderer Christian Baldauf von der CDU weiter auf einen starken Amtsbonus setzen. 57 Prozent der Bürger an Rhein und Mosel würden derzeit für Kurt Beck stimmen, wenn sie den Ministerpräsidenten direkt wählen könnten. Der Ansehenszuwachs von Kurt Beck zeigt sich auch in einer deutlichen Zunahme seines persönlichen Zufriedenheitswertes. Angesichts seines landespolitischen Wiedererstarkens stößt Kurt Becks Absicht, bei der nächsten Landtagswahl 2011 wieder für das Amt des Ministerpräsidenten zu kandidieren und im Fall eines Wahlsiegs auch die volle Legislaturperiode bis zum Jahr 2016 zu regieren, mehrheitlich auf Zustimmung. Kurt Becks Scheitern als Bundesvorsitzender der SPD hat nach Meinung der Bürger nur begrenzten landespolitischen Schaden. Eine große Mehrheit der Rheinland-Pfälzer geht von negativen Auswirkungen der Hebgen-Affäre auf die Landes-CDU aus. Wenn bereits am nächsten Sonntag der Mainzer Landtag erneut gewählt würde, läge die SPD knapp vor der CDU.
* bei einem Anteilswert von 5%
** bei einem Anteilswert von 50%