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Rheinland-PfalzTREND
Das aktuelle politische Meinungsbild in Rheinland-Pfalz von Infratest dimap im Auftrag des Südwestrundfunk
Mainz
Anja Simon
Senior Projektleiterin Wahlforschung
anja.simon
@infratest-dimap.de
LänderTREND
Rheinland-Pfalz Dezember 2011
Zukünftige wirtschaftliche Lage
Zukünftige wirtschaftliche Lage: Zeitverlauf
Sonntagsfrage Landtagswahl
Wahl- und Umfrageergebnisse Landtagswahl
Zufriedenheit mit der Landesregierung
Zufriedenheit mit der Landesregierung: Zeitverlauf
Zufriedenheit mit der Landesregierung: Parteianhänger
Politikerzufriedenheit: Beck, Klöckner, Lemke
Mögliche Nachfolger von Kurt Beck: Ahnen, Hering, Lewentz
Umstieg auf erneuerbare Energien bis 2030
Abbildung vergrößern »Die Eurokrise und mögliche Mehrbelastungen der kommunalen Haushalte haben den wirtschaftlichen Optimismus der Rheinland-Pfälzer in den letzten 12 Monaten gedämpft. Rechnete im Dezember 2010 noch ein Drittel (33 Prozent) damit, dass die wirtschaftliche Lage in einem Jahr besser sein würde, ist der Anteil der optimistischen Bürger um 22 Punkte auf 11 Prozent zurückgegangen. Auch wenn insgesamt immer noch zwei Drittel (66 Prozent) an eine Verbesserung oder zumindest gleichbleibende Verhältnisse glauben, bekommt auch die Landesregierung dieses gegenüber 2010 verhaltenere Urteil zu spüren: Lediglich 42 Prozent äußern sich derzeit wohlwollend über das rot-grüne Kabinett, gut jeder Zweite (52 Prozent) ist weniger oder gar nicht zufrieden. Vor drei Monaten war dieses Verhältnis noch umgekehrt (50:44). Auch der Ministerpräsident schneidet in der Beurteilung seiner Regierungsarbeit etwas schwächer als im September ab (57 Prozent, -5), ebenso wie seine Stellvertreterin Eveline Lemke (20 Prozent, -2) von den Grünen. Die Fraktions- und Landesvorsitzende Julia Klöckner kann ihr Ansehen hingegen leicht verbessern (41 Prozent, +3). Diese politische Stimmung spiegelt sich auch in der Sonntagsfrage. Wenn bereits am kommenden Sonntag Landtagswahl in Rheinland-Pfalz wäre, müssten die Sozialdemokraten (37 Prozent, -2) und die Grünen (15 Prozent, -1) gegenüber September mit leichten Verlusten rechnen. Die CDU würde sich auf 37 Prozent verbessern (+3). Auch die FPD (3 Prozent, +1) und die Piraten (4 Prozent +1) könnten ihren Anteil leicht steigern, blieben aber unterhalb der Mandatsschwelle.
* bei einem Anteilswert von 5%
** bei einem Anteilswert von 50%