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Rheinland-PfalzTREND
Das aktuelle politische Meinungsbild in Rheinland-Pfalz von Infratest dimap im Auftrag des Südwestrundfunk
Mainz
Anja Simon
Senior Projektleiterin Wahlforschung
anja.simon
@infratest-dimap.de
LänderTREND
Rheinland-Pfalz Februar 2011
Sehr hohe Bindung an das Bundesland: Rheinland-Pfälzer leben durchweg gerne in ihrem Bundesland
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Sonntagsfrage Landtagswahl Rheinland-Pfalz
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Wahl- und Umfrageergebnisse in Rheinland-Pfalz im Zeitverlauf
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Zufriedenheit mit der Landeregierung
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Zufriedenheit mit der Landeregierung nach Parteianhängern
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Zufriedenheit mit der Landeregierung im Zeitverlauf
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Direktwahl Ministerpräsident: Beck vs. Klöckner
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Ministerpräsident: Beck vs. Klöckner
nach Parteianhängern
Direktwahl Ministerpräsident im Zeitverlauf
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Koalitionspräferenzen
Abbildung vergrößern »Rheinland-PfalzTrend: SPD wieder knapp vor der CDU
Gut fünf Wochen vor der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz liegt die alleinregierende SPD wieder knapp vor der CDU. Die Sozialdemokraten legen gegenüber dem Vormonat einen Punkt zu und kommen in der Sonntagsfrage auf 38 Prozent. Die CDU verliert einen Punkt und liegt nun in der Wählergunst mit 36 Prozent 2 Punkte hinter der SPD. Klar drittstärkste Kraft bleiben mit 12 Prozent die Grünen (-1), die allerdings seit ihrem Hoch im Dezember 4 Prozentpunkte verloren haben. Um den Einzug in das Landesparlament zittern müssen die FDP, die wie zuletzt bei 5 Prozent liegt, sowie die Linkspartei, die sogar um einen Punkt auf jetzt 4 Prozent zurückgefallen ist. Auf die übrigen Parteien entfallen 5 Prozent der Stimmen (+2).
Bei dieser Konstellation blieben die Grünen das Zünglein an der Waage, denn ohne sie reicht es weder für die SPD noch für die CDU zu einer Regierungsmehrheit. Ein Zusammengehen von SPD und Grünen in Mainz würde allerdings auf deutlich mehr Beifall treffen, denn in der Präferenzskala rangiert Rot-Grün mit 22 Prozent weit vor Schwarz-Grün, für das sich nur 4 Prozent aussprechen. Auf mehr Zuspruch kämen eine Koalition aus CDU und FDP (14 Prozent) sowie die Fortführung der SPD-Alleinregierung (10 Prozent) - beide allerdings ohne Mehrheit. Auf eine vergleichbare Zustimmung stieße eine Große Koalition (11 Prozent), die zwar rechnerisch möglich aber politisch sehr unwahrscheinlich ist.
Eindeutiger fällt die Präferenz für das Amt des Ministerpräsidenten aus. Könnte man den Regierungschef direkt wählen, würden sich die Rheinland-Pfälzer mit deutlicher Mehrheit (53 Prozent) für Kurt Beck entscheiden, die CDU-Spitzenkandidatin Julia Klöckner käme auf 34 Prozent. Der Abstand zwischen Amtsinhaber und Herausfordererin erhöhte sich gegenüber dem Vormonat zwar um drei auf nunmehr 19 Punkte, damit schneidet Klöckner allerdings weit besser ab als ihr Vorgänger Christoph Böhr: bei ihm betrug der Abstand zuletzt fast 50 Punkte. Nach wie vor erhält aber Beck deutlich aus den eigenen Reihen mehr Unterstützung als Klöckner (88:76).
* bei einem Anteilswert von 5%
** bei einem Anteilswert von 50%