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SaarlandTREND
Das aktuelle politische Meinungsbild im Saarland von Infratest dimap im Auftrag des SR in Kooperation mit der Saarbrücker Zeitung
Jürgen Hofrichter
Bereichsleiter Wahlforschung juergen.hofrichter
@infratest-dimap.de
LänderTREND
Saarland Oktober 2008
Größte Probleme im Saarland: Arbeitsmarkt, Strukturwandel, Schulpolitik
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Vier von zehn machen sich wirtschaftliche Sorgen wegen der Banken- und Finanzkrise
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Zufriedenheit mit der saarländischen Landesregierung: Zahl der Kritiker gewachsen
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Parteikompetenzen Saarland (I): CDU mit Vertrauenseinbußen, SPD kann nicht profitieren
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Parteikompetenzen Saarland (II): CDU mit Vertrauenseinbußen, SPD kann nicht profitieren
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Politikerzufriedenheit (Zeitverlauf): Müller mit Einbußen
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Ministerpräsidenten- präferenz: Müller vor Lafontaine und Maas
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Wechselstimmung Saarland (Parteian- hänger): Nur jeder Dritte für Fortsetzung der CDU-Alleinregierung
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Koalitionspräferenz für zukünftige saarländische Landesregierung
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Sechs von zehn bezeichnen Rot-Rot als nicht gut für das Saarland
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Sonntagsfrage Landtagswahl Saarland: CDU verliert, Linke legt zu
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Wahl- und Umfrageergebnisse Saarland (Zeitverlauf)
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Sonntagsfrage Saarland zur Bundestagswahl (Zeitverlauf)
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Sonntagsfrage Saarland zur Bundestagswahl
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Nichtraucherschutzgesetz stößt auf Zustimmung der Saarländer
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Landeshauptstadt Saarbrücken mit positivem Ansehen
Abbildung vergrößern »In drei Problembereichen sehen die Saarländer derzeit die größten Herausforderungen für die Landespolitik: bei der weiteren Bekämpfung der Arbeitslosigkeit (28 Prozent), bei der Bewältigung des Strukturwandels, sowie in der Schul- und Bildungspolitik (jeweils 18 Prozent). Immerhin vier von zehn Saarländern (42 Prozent) befürchten, dass sich die Banken- und Finanzkrise negativ auf ihre wirtschaftliche Situation auswirken wird. An die hohen Sympathiewerte aus der vorangegangenen Legislaturperiode kann das Saarbrücker Kabinett weiterhin nicht anknüpfen: Sechs von zehn äußern sich aktuell unzufrieden mit den Leistungen der allein regierenden Union. Die gewachsene Kritik an der Regierungsarbeit geht für die CDU einher mit Einbußen beim Sachvertrauen, die SPD kann von dieser Entwicklung allerdings nicht profitieren. Von der Kritik an der Landesregierung kann sich Ministerpräsident Peter Müller nach wie vor absetzen, auch wenn er deutlich hinter den Popularitätswerten zurückbleibt, die er vor der Landtagswahl 2004 erzielte. Vor die Frage gestellt, wen sie als künftigen Ministerpräsidenten wünschen, bevorzugen die Saarländer mit 39 Prozent am ehesten den Amtsinhaber Peter Müller. Dahinter folgen Oskar Lafontaine und Heiko Maas. Nur ein Drittel der Saarländer (32 Prozent) wünscht sich mit Blick auf die nächste Legislaturperiode eine Fortsetzung der seit 1999 bestehenden CDU-Alleinregierung. Ein mögliches rot-rotes Bündnis nach der nächsten Landtagswahl bezeichnen sechs von zehn Wahlberechtigten als nicht gut für das Land. Wäre aktuell eine Landtagswahl im Saarland, würde die CDU im Vergleich zum Vorjahr verlieren, die Linke würde zulegen. Knapp zwei Drittel der Saarländer befürworten die neuen Regelungen zum Nichtraucherschutz. Die Landeshauptstadt Saarbrücken wird von den Bürgern überwiegend positiv bewertet.
* bei einem Anteilswert von 5%
** bei einem Anteilswert von 50%