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Das aktuelle politische Meinungsbild in Schleswig-Holstein von Infratest dimap im Auftrag des Norddeutschen Rundfunk

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Jürgen Hofrichter
Bereichsleiter Wahlforschung juergen.hofrichter
@infratest-dimap.de

LänderTREND

Schleswig-Holstein Juli 2009

Käme es bereits am nächsten Sonntag zu Neuwahlen in Schleswig-Holstein, könnten CDU und FDP eine Regierungsmehrheit im Kieler Landtag stellen. In der aktuellen politischen Stimmung kämen Christdemokraten und Liberale zusammen auf 51 Prozent der Stimmen. Für die CDU würden sich 36 Prozent der Wahlberechtigten entscheiden (-4,2 Prozentpunkte gegenüber der Landtagswahl 2005), für die FDP 15 Prozent (+8,4 Punkte). Die SPD erreichte 24 Prozent und damit 14,7 Punkte weniger als 2005. Die Grünen könnten ihren Stimmenanteil mehr als verdoppeln und kämen auf 14 Prozent (2005: 6,2 Prozent). Der SSW würde bei 3 Prozent landen (-0,6 Punkte). Die Linke käme auf 5 Prozent und könnte sich Hoffnung auf den Einzug ins Parlament in Kiel machen. mehr »

Käme es bereits am nächsten Sonntag zu Neuwahlen in Schleswig-Holstein, könnten CDU und FDP eine Regierungsmehrheit im Kieler Landtag stellen. In der aktuellen politischen Stimmung kämen Christdemokraten und Liberale zusammen auf 51 Prozent der Stimmen. Für die CDU würden sich 36 Prozent der Wahlberechtigten entscheiden (-4,2 Prozentpunkte gegenüber der Landtagswahl 2005), für die FDP 15 Prozent (+8,4 Punkte). Die SPD erreichte 24 Prozent und damit 14,7 Punkte weniger als 2005. Die Grünen könnten ihren Stimmenanteil mehr als verdoppeln und kämen auf 14 Prozent (2005: 6,2 Prozent). Der SSW würde bei 3 Prozent landen (-0,6 Punkte). Die Linke käme auf 5 Prozent und könnte sich Hoffnung auf den Einzug ins Parlament in Kiel machen.

 

Mehrheit für vorgezogene Landtagswahl 

 

Über die Hälfte der Befragten (56 Prozent) spricht sich dafür aus, die Wahl des Landtages auf dieses Jahr vorzuziehen. Die Schuld am Scheitern der Großen Koalition gibt die Mehrheit der Wahlberechtigten (55 Prozent) sowohl CDU-Ministerpräsident Peter Harry Carstensen als auch dem SPD-Landesvorsitzenden Ralf Stegner. 25 Prozent sehen die Schuld am Bruch von Schwarz-Rot allein bei Stegner, nur 9 Prozent bei Carstensen. Könnte der Ministerpräsident in Schleswig-Holstein direkt gewählt werden, würden sich 51 Prozent für Carstensen entscheiden, Stegner erhielte 19 Prozent der Stimmen. 23 Prozent würden sich für keinen von beiden entscheiden. Als nächste Landesregierung in Schleswig-Holstein sähen die Wahlberechtigten eine schwarz-gelbe Koalition am liebsten (29 Prozent).

Untersuchungsanlage
Grundgesamtheit:
Wahlberechtigte Bevölkerung in Schleswig-Holstein ab 18 Jahren
Stichprobe:
Repräsentative Zufallsauswahl/Randomstichprobe
Erhebungsverfahren:
Computergestützte Telefoninterviews (CATI)
Fallzahl:
1.007 Befragte
Erhebungszeitraum:
16.07. - 17.07.2009
Fehlertoleranz:
1,4* bis 3,1** Prozentpunkte
* bei einem Anteilswert von 5%
** bei einem Anteilswert von 50%
Durchführendes Institut:
Infratest dimap