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ARD-Deutschlandtrend
August 2000
Gute Noten für die Regierung
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SPD im Hoch, Grüne stagnieren
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SPD im Hoch, Grüne stagnieren
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Handschrift der Grünen erkennbar
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Wichtigste politische Probleme in Deutschland
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Großer Kompetenzvorsprung der Regierung vor der Opposition
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Bessere Noten auch für Schröder und Eichel
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Spitzenkandidat der Union
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Wirtschaftliche Stimmung tendiert positiv
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Wirtschaftliche Stimmung tendiert positiv
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Rentenreform mit der PDS
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Mehrheit gegen Kohl-Rede am 3. Oktober
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Ermittlungsverfahren gegen Helmut Kohl
Abbildung vergrößern »Im Juli verzeichnete die Bundesregierung eine Reihe von politischen Erfolgen, von denen die Verabschiedung der Steuerreform im unionsdominierten Bundesrat sicherlich der wichtigste war. Die Bürger quittieren diese Erfolge mit kräftigem Beifall. Erstmals seit dem Regierungswechsel äußert sich eine Mehrheit der Wahlberechtigten zufrieden mit der Arbeit der rot-grünen Koalition. Der Regierungschef, sein Stellvertreter und der Finanzminister haben erheblich an Ansehen gewonnen. Und der SPD wird in fast allen Politikfeldern als zum Teil deutlich kompetenter angesehen als die Union. Dies findet auch in der politischen Stimmung seinen deutlichen Niederschlag, denn mit 42 Prozent (+3) liegt die SPD derzeit klar vor der CDU/CSU, die nur auf 34 Prozent (-4) käme. Die Grünen können dagegen aus der positiven Stimmung kein Kapital schlagen. Sie blieben bei einem Stimmenanteil von 6 Prozent klar hinter der FDP, die mit 9 Prozent (+1) der Stimmen rechnen könnte. Weiter im Stimmungstief befindet sich auch Altbundeskanzler Helmut Kohl. Eine Einstellung des Verfahrens gegen ihn wegen illegaler Parteispenden, wie angeblich von der Bonner Staatsanwaltschaft geplant, würden zwei Drittel der Bundesbürger für nicht gerechtfertigt halten. Und eine knappe Mehrheit von 55 Prozent spricht sich auch gegen seinen von vielen geforderten Auftritt als Festredner bei den Feierlichkeiten zum zehnten Jahrestag der Deutschen Einheit aus.
Dies sind die wichtigsten Ergebnisse des DeutschlandTREND vom August 2000, den Infratest dimap im Auftrag der ARD/bericht aus berlin und von acht Tageszeitungen durchgeführt hat. Die Erhebung fand zwischen dem 27. Juli und dem 1. August 2000 statt. Befragt wurden bundesweit 1300 wahlberechtigte Personen. Die auf der Grundlage einer Zufallsstichprobe ermittelten Befunde lassen sich auf die Gesamtheit der Wahlberechtigten in Deutschland verallgemeinern.
* bei einem Anteilswert von 5%
** bei einem Anteilswert von 50%