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ARD-Deutschlandtrend
Januar 2001
Wirtschaftliche Stimmung weiter verbessert
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Wirtschaftliche Stimmung weiter verbessert
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Anhaltende Kritik an der Bundesregierung
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Anhaltende Kritik an der Bundesregierung
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Sonntagsfrage: FDP im Aufwind
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Sonntagsfrage: FDP im Aufwind
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Fischer hält Spitzenplatz auf der Beliebtheitsskala
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Fischers Tätlichkeiten: Jugendsünden Joschkas
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Rücktritte nutzen Regierung, Krise damit aber noch nicht beendet
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Rücktritte nutzen Regierung, Krise damit aber noch nicht beendet
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Rücktritte nutzen Regierung, Krise damit aber noch nicht beendet
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Rücktritte nutzen Regierung, Krise damit aber noch nicht beendet
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Schröder baut Vorsprung bei Kanzler-Direktwahl aus
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Westerwelle neuer Hoffungsträger der FDP
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Westerwelle neuer Hoffungsträger der FDP
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BSE-Seuche verändert Speiseplan
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Vertrauen in Institutionen: Parteien verbessert, aber nach wie vor an letzter Stelle
Abbildung vergrößern »Der Berichtszeitraum des aktuellen DeutschlandTREND unterteilt sich in zwei Perioden: in die Phase vor und nach den Rücktritten der beiden Minister Andrea Fischer und Karl-Heinz Funke. Aufgrund der aktuellen Entwicklung gab der bericht aus berlin eine zweite Befragungswelle mit weiteren 1000 Interviews in Auftrag, um die Reaktion der Bürger auf diese Ereignisse im DeutschlandTREND berücksichtigen zu können. Der überraschende Befund: Trotz BSE-Krise und der damit verbundenen Rücktritte, trotz Uranmunition, Ökosteuererhöhung und trotz der jüngsten Vorwürfe gegen die beiden wichtigsten Stützen im Kabinett Schröders, Außenminister Fischer und Finanzminister Eichel, ist die politische Stimmung ziemlich stabil. Die SPD liegt wie im Vormonat bei einem Stimmenanteil von 38 Prozent und damit um einen Prozentpunkt vor der Union, die auf 37 Prozent kommt. Die Grünen verlieren einen Prozentpunkt und fallen mit einem Anteil von 7 Prozent wieder hinter die FDP zurück. Die Liberalen befinden sich mit Westerwelle als designiertem Vorsitzenden im Aufwind und könnten derzeit mit 9 Prozent (+2) der Stimmen rechnen. Die Rücktritte von Fischer und Funke haben nach Ansicht der Bürger der Bundesregierung eher genutzt (48 Prozent) als geschadet (33 Prozent). Dass damit aber die Krise bereits beendet sei, glauben nur 21 Prozent, bei einer Mehrheit herrscht der Eindruck vor, die Vorgänge der letzten Tage seien Ausdruck einer Regierungskrise. Schaden gelitten hat auch das Image des Kanzlers als Krisenmanager: 56 Prozent haben nach dem nunmehr siebten Ministerrücktritt geringes Vertrauen in seine Führungskraft, bei 42 Prozent ist das Vertrauen ungebrochen. Die Stabilität der politischen Landschaft ist weniger Ausdruck der Zufriedenheit mit der Bundesregierung, sondern eher Beleg dafür, dass man der Union derzeit noch weniger zutraut, mit den anstehenden Problemen fertig zu werden.
Dies sind die wichtigsten Ergebnisse des DeutschlandTREND vom Januar, den Infratest dimap im Auftrag der ARD/bericht aus berlin und acht Tageszeitungen erstellt hat. Über die üblichen 1300 repräsentativen Interviews, die in der Zeit vom 4. bis 9. Januar durchgeführt wurden, gab der bericht aus berlin für den 10. und 11. Januar weitere 1000 repräsentative Interviews in Auftrag, um auch verallgemeinerungsfähige Aussagen zur politischen Stimmung nach den erfolgten Rücktritten treffen zu können.
1.300 Befragte
Zeitraum 2:
1.000 Befragte
04.01. - 09.01.2001
Zeitraum 2:
10.01. - 11.01.2001
1,2* bis 2,7** Prozentpunkte
* bei einem Anteilswert von 5%
** bei einem Anteilswert von 50%
Zeitraum 2:
1,4* bis 3,1** Prozentpunkte
* bei einem Anteilswert von 5%
** bei einem Anteilswert von 50%