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ARD-Deutschlandtrend
März 2006
Schutz der Bevölkerung vor der Vogelgrippe gewährleistet
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Schutz der Bevölkerung vor der Vogelgrippe gewährleistet
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100 Tage große Koalition: Verhalten positive Bilanz
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Politikerzufriedenheit: Fast alle Politiker mit Ansehensverlust
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Kanzlerpräferenz: Klares Votum für Merkel
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Kanzlerpräferenz: Klares Votum für Merkel
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Union wird als erfolgreicherer Partner der Koalition gesehen
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Sonntagsfrage: CDU/CSU mit großem Abstand vor der SPD
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Sonntagsfrage: CDU/CSU mit großem Abstand vor der SPD
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Streikaktionen der Gewerkschaften umstritten
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Streikaktionen der Gewerkschaften umstritten
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In Deutschland geht es ungerecht zu
Abbildung vergrößern »Die Vogelgrippe hat mittlerweile auch die Bundesrepublik erreicht. Nach Meinung von 38 Prozent der Bürger wird von den zuständigen Stellen alles Notwendige gegen eine weitere Ausbreitung der Tierseuche getan. 13 Prozent machen Versäumnisse aus. Die Mehrzahl von 45 Prozent der Bundesbürger glaubt jedoch, dass eine massenhafte Ausbreitung der Vogelgrippe gar nicht zu verhindern ist. In Mitteleuropa sind bislang noch keine Fälle bekannt geworden, bei denen sich Menschen mit der Viruserkrankung infiziert haben. Die Mehrheit der Bevölkerung (60 Prozent) zeigt sich optimistisch, dass auch künftig aus der Vogelgrippe keine für den Menschen ansteckende Krankheit wird, weil alle erforderlichen Maßnahmen ergriffen werden, um das zu verhindern.
Ende November wurde die neue Bundesregierung vereidigt - 100 Tage später wird eine erste Bilanz gezogen. Die Bevölkerung fällt ein verhalten positives Urteil: Für 52 Prozent hat Schwarz-Rot bis jetzt gute Arbeit geleistet. Was allerdings die Lösung der anstehenden Aufgaben betrifft, herrscht bei 58 Prozent die Meinung vor, dass die Problemlösungsfähigkeit der großen Koalition auch nicht größer ist als die von Rot-Grün. Möglicherweise wird dieser Eindruck durch die aktuellen Arbeitslosenzahlen verstärkt. Allerdings ist eine knappe Mehrheit (52 Prozent) überzeugt, dass eine Neuordnung des Arbeitsmarktes und des Gesundheitssystems nur mit der großen Koalition durchgesetzt werden kann.
Angela Merkel ist trotz eines Minus von 6 Punkten weiterhin die mit Abstand beliebteste Politikerin in Deutschland: 74 Prozent sind mit ihrer Amtsführung zufrieden. Fast alle anderen Spitzenpolitiker müssen teils deutliche Sympathieverluste verkraften. Ausnahmen sind lediglich Außenminister Frank-Walter Steinmeier (Platz 2 mit 56 Prozent) und Verbraucherminister Horst Seehofer (Platz 3 mit 55 Prozent). Besonders kräftige Verluste müssen der SPD-Chef Platzeck (51 Prozent, -14), Arbeitsminister Müntefering (43 Prozent, -16) und Finanzminister Steinbrück (42 Prozent, -9) hinnehmen.
Würden die Wahlberechtigten bereits am nächsten Sonntag wieder an die Urnen gerufen, käme die CDU/CSU auf 41 Prozent der Stimmen, ein Minus von 1 Punkt im Vergleich zur Vorwoche. Auch die Sozialdemokraten verlieren 1 Punkt und erreichten einen Wähleranteil von 30 Prozent. Leichte Gewinne können sowohl die Liberalen mit derzeit 9 Prozent (+1) als auch die Grünen mit 10 Prozent (+1) verzeichnen. Die Linkspartei.PDS bliebe stabil mit 7 Prozent.
Das sind die wichtigsten Ergebnisse des DeutschlandTREND vom März, den Infratest dimap im Auftrag der ARD-Tagesthemen und von acht Tageszeitungen erstellt hat. Im Rahmen einer repräsentativen Erhebung wurden in der Zeit vom 27. bis 28. Februar 1.000, für die Sonntagsfrage vom 27. Februar bis 1. März 1.536 wahlberechtigte Personen telefonisch befragt. Die Anlage der Erhebung lässt verallgemeinerungsfähige Aussagen für alle Wahlberechtigten in Deutschland zu, bei einer Fehlertoleranz von plus/minus 1,4 bis 3,1 Prozentpunkten.
Sonntagsfrage 1.536 Befragte
Sonntagsfrage: 27.02. - 01.03.2006
* bei einem Anteilswert von 5%
** bei einem Anteilswert von 50%
Sonntagsfrage:
1,1* bis 2,5** Prozentpunkte
* bei einem Anteilswert von 5%
** bei einem Anteilswert von 50%