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ARD-Deutschlandtrend
November 2006
Auslandseinsätze der Bundeswehr: Grundsätzlich ja, aber in reduziertem Umfang
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Auslandseinsätze der Bundeswehr: Grundsätzlich ja, aber in reduziertem Umfang
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Gerechtigkeitsdefizit in Deutschland wird größer
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Ein Drittel sieht sich auf der Verliererseite
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Vertrauen in Institutionen: Parteien und Großunternehmen am unteren Ende der Skala
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Jeder Zweite mit dem Funktionieren der Demokratie unzufrieden
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Jeder Zweite mit dem Funktionieren der Demokratie unzufrieden
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Zufriedenheit mit der Regierung weiter auf Tiefstand
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Zufriedenheit mit der Regierung weiter auf Tiefstand
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Zufriedenheit mit der Regierung weiter auf Tiefstand
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Ansehensverluste für die meisten Politiker
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Ansehensverluste für die meisten Politiker
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Kanzlerdirektwahl: Merkel fünf Punkte vor Beck
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Sonntagsfrage: Union und SPD gleichauf
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Sonntagsfrage: Union und SPD gleichauf
Abbildung vergrößern »Die Beteiligung der Bundeswehr an internationalen Friedenseinsätzen wird von einer Mehrheit der Bevölkerung grundsätzlich befürwortet (57 Prozent), 39 Prozent sprechen sich dagegen aus. Angesichts von zehn Auslandseinsätzen der Bundeswehr plädieren sieben von zehn Bürgern (69 Prozent) für eine Reduzierung des Engagements. Die zuletzt bekannt gewordenen Skandalfotos aus Afghanistan haben dem Ansehen der Bundeswehr insgesamt offenbar nicht geschadet, denn die Truppe genießt weiterhin das Vertrauen einer deutlichen Bevölkerungsmehrheit (59 Prozent).
Aus Sicht der Bevölkerung wird das Gerechtigkeitsdefizit in Deutschland immer größer: Zwei Drittel (66 Prozent) sind der Meinung, dass es hierzulande eher ungerecht zugeht. Jeder Dritte sieht sich mittlerweile als Verlierer der gesellschaftlichen Entwicklung (32 Prozent).
Die Zufriedenheit mit der Arbeit der Bundesregierung ist weiterhin auf einem Tiefstand (19 Prozent). Eine relative Mehrheit von 35 Prozent ist sogar der Meinung, dass Schwarz-Rot eine schlechtere Arbeit macht als die rot-grüne Vorgängerregierung. Fast alle abgefragten Politiker müssen Ansehensverluste hinnehmen. Mit der Arbeit von Bundeskanzlerin Merkel sind nur noch 47 Prozent der Deutschen zufrieden, der niedrigste Wert seit ihrem Amtsantritt vor einem Jahr. Auf einem Tiefstand befindet sich derzeit auch das Vertrauen in die Leistungsfähigkeit des politischen Systems: Derzeit sind nur noch 49 Prozent mit dem Funktionieren der Demokratie in Deutschland zufrieden, ein Jahr zuvor waren es noch 60 Prozent.
In der aktuellen politischen Stimmung liegen die beiden großen Parteien Kopf-an-Kopf. Wenn bereits am nächsten Sonntag Bundestagswahl wäre, kämen CDU/CSU und SPD auf jeweils 31 Prozent. Für die Union bedeutet dies im Vergleich zum Vormonat ein leichtes Plus von einem Punkt, für die Sozialdemokraten ein Minus von zwei Punkten. Die FDP käme erneut auf einen Stimmenanteil von 13 Prozent. Auch die Linkspartei.PDS kann ihren Wähleranteil von 9 Prozent halten. Die Grünen können sich durch ein Plus von 2 Punkten auf derzeit 12 Prozent der Stimmen verbessern. Für die Ökopartei ist dies der beste Wert seit Januar 2005. Derzeit ist die Verunsicherung bei den Wahlberechtigten besonders groß - der Anteil der Unentschiedenen und Nichtwähler erreicht mit 36 Prozent erneut einen Höchststand in der laufenden Legislaturperiode. Vor allem Personen, die bei der Bundestagswahl Union oder SPD wählten, sind derzeit massiv verunsichert.
Das sind die wichtigsten Ergebnisse des DeutschlandTREND vom November, den Infratest dimap im Auftrag der ARD-Tagesthemen und von acht Tageszeitungen erstellt hat. Im Rahmen einer repräsentativen Erhebung wurden in der Zeit vom 30. bis 31. Oktober 1.000, für die Sonntagsfrage vom 30. Oktober bis 1. November 1.500 wahlberechtigte Personen telefonisch befragt. Die Anlage der Erhebung lässt verallgemeinerungsfähige Aussagen für alle Wahlberechtigten in Deutschland zu, bei einer Fehlertoleranz von plus/minus 1,4 bis 3,1 Prozentpunkten.
Sonntagsfrage 1.500 Befragte
Sonntagsfrage: 30.10. - 01.11.2006
* bei einem Anteilswert von 5%
** bei einem Anteilswert von 50%
Sonntagsfrage:
1,1* bis 2,5** Prozentpunkte
* bei einem Anteilswert von 5%
** bei einem Anteilswert von 50%