WEBSITE DURCHSUCHEN
Schnellsuche
Kartensuche
Sie haben entweder kein Javascript aktiviert oder eine veraltete Version des Adobe Flash Player's installiert.
ARD-Deutschlandtrend
September 2006
Knappe Mehrheit befürwortet Libanon-Einsatz der Bundeswehr
Abbildung vergrößern »
Zwei Drittel gegen mehr Geld für weitere Friedenseinsätze
Abbildung vergrößern »
Ansehen der Bundesregierung wieder etwas verbessert
Abbildung vergrößern »
Ansehensgewinne für den Außen- und den Innenminister
Abbildung vergrößern »
Bekanntheit der Ministerpräsidenten bundesweit sehr unterschiedlich
Abbildung vergrößern »
Kanzlerpräferenz: Angela Merkel weiter vor Kurt Beck
Abbildung vergrößern »
Sonntagsfrage: FDP auf Rekordhoch
Abbildung vergrößern »
Sonntagsfrage: FDP auf Rekordhoch
Abbildung vergrößern »
Bilanz der Wahlentscheidung 2005: Mehrheit der Wähler enttäuscht
Abbildung vergrößern »
Gebrochene Wahlversprechen sorgen für Enttäuschung
Abbildung vergrößern »
Gebrochene Wahlversprechen sorgen für Enttäuschung
Abbildung vergrößern »
Gebrochene Wahlversprechen sorgen für Enttäuschung
Abbildung vergrößern »
Gebrochene Wahlversprechen sorgen für Enttäuschung
Abbildung vergrößern »
Gebrochene Wahlversprechen sorgen für Enttäuschung
Abbildung vergrößern »
Gebrochene Wahlversprechen sorgen für Enttäuschung
Abbildung vergrößern »
Wirtschaftliche Erwartungen: Pessimismus nimmt zu
Abbildung vergrößern »
Mehrheit sieht Gerechtigkeitsdefizit in der Gesellschaft
Abbildung vergrößern »Die Hälfte der deutschen Bevölkerung (50 Prozent) befürwortet die Entsendung deutscher Marineverbände im Rahmen der UN-Friedensmission in den Libanon. 45 Prozent lehnen die Überwachung der libanesischen Küste durch deutsche Soldaten ab. Eine bessere finanzielle Ausstattung der Bundeswehr für weitere Auslandseinsätze lehnen die Bürger ab: Knapp zwei Drittel (63 Prozent) plädieren in diesem Fall aus finanziellen Gründen für Zurückhaltung.
Das Ansehen der Bundesregierung hat sich in diesem Monat wieder etwas verbessert. Derzeit sind 29 Prozent mit der Leistung der großen Koalition zufrieden, ein Plus von 7 Punkten im Vergleich zum August. SPD-Außenminister Frank-Walter Steinmeier (65 Prozent, +6) kann genauso wie Innenminister Wolfgang Schäuble (63 Prozent, +5) seine Beliebtheit weiter ausbauen, während Bundeskanzlerin Angela Merkel (54 Prozent, -2) und vor allem Verbraucherschutzminister Horst Seehofer (43 Prozent, -6) Popularitätseinbußen hinnehmen müssen. Steinmeier verteidigt damit seinen Status als beliebtester Politiker Deutschlands. Bei der Kanzlerpräferenz kann Merkel ihren Vorsprung vor dem SPD-Vorsitzenden wieder ausbauen: 45 Prozent würden sich derzeit für die CDU-Chefin, 33 Prozent für Kurt Beck entscheiden.
Fände bereits am nächsten Sonntag erneut eine Bundestagswahl statt, könnte die CDU/CSU 34 Prozent der Stimmen auf sich vereinen (-1 Punkt im Vergleich zum Vormonat). Die SPD käme auf einen Wähleranteil von 28 Prozent (ebenfalls -1). Dank eines Plus von 2 Punkten würde die FDP derzeit 14 Prozent erreichen, während die Grünen bei 10 Prozent und die Linkspartei.PDS bei 9 Prozent konstant blieben. Für die FDP bedeutet dies ein Rekordhoch. Dabei profitiert sie vor allem von der Zufriedenheit ihrer Wähler mit den Liberalen, aber auch von einem Zustrom ehemaliger Unions-Wähler. Für die Union ist dies hingegen der schlechteste Wert seit fünf Jahren.
Rund ein Jahr nach der Bundestagswahl zieht rund die Hälfte der damaligen Wähler eine negative Bilanz: 53 Prozent sind enttäuscht von der Partei, der sie im September 2005 ihre Stimme gaben. Einzig die FDP-Wähler sind mit ihrer Partei mehrheitlich zufrieden, bei den Wählern der beiden Volksparteien werden dagegen die Erwartungen eher enttäuscht. Grund für die weit verbreitete Enttäuschung sind vor allem die aus Sicht der Wähler nicht eingehaltenen Wahlversprechen der Parteien (29 Prozent). Die von der großen Koalition eingeleiteten bzw. angekündigten Reformvorhaben im Gesundheits- und Steuersystem sorgen bei 15 Prozent für Frustration.
Das sind die wichtigsten Ergebnisse des DeutschlandTREND vom September, den Infratest dimap im Auftrag der ARD-Tagesthemen und von acht Tageszeitungen erstellt hat. Im Rahmen einer repräsentativen Erhebung wurden in der Zeit vom 4. bis 5. September 1.000, für die Sonntagsfrage vom 4. bis 6. September 1.500 und für die beiden Fragen zum Libanon-Einsatz der Bundeswehr vom 5. bis 6. September 1.000 wahlberechtigte Personen telefonisch befragt. Die Anlage der Erhebung lässt verallgemeinerungsfähige Aussagen für alle Wahlberechtigten in Deutschland zu, bei einer Fehlertoleranz von plus/minus 1,4 bis 3,1 Prozentpunkten.
Sonntagsfrage 1.500 Befragte
Fragen 3, 4 und 5: 2.000 Befragte
Sonntagsfrage: 04.09. - 06.09.2006
* bei einem Anteilswert von 5%
** bei einem Anteilswert von 50%
Sonntagsfrage:
1,1* bis 2,5** Prozentpunkte
* bei einem Anteilswert von 5%
** bei einem Anteilswert von 50%
Fragen 3, 4 und 5:
1,0* bis 2,2** Prozentpunkte
* bei einem Anteilswert von 5%
** bei einem Anteilswert von 50%