WEBSITE DURCHSUCHEN
Schnellsuche
Kartensuche
Sie haben entweder kein Javascript aktiviert oder eine veraltete Version des Adobe Flash Player's installiert.
ARD-Deutschlandtrend
April 2007
Afghanistan: Mehrheit für Wiederaufbauhilfe der Bundeswehr aber gegen "Tornado"-Einsatz
Abbildung vergrößern »
Afghanistan: Mehrheit für Wiederaufbauhilfe der Bundeswehr aber gegen "Tornado"-Einsatz
Abbildung vergrößern »
Große Mehrheit lehnt US-Raketenabwehrsystem ab
Abbildung vergrößern »
Westeuropäische Länder genießen das größte Vertrauen
Abbildung vergrößern »
EU-Ratspräsidentschaft: Erste Fortschritte beim Klimaschutz
Abbildung vergrößern »
Steigende Zufriedenheit mit der Bundesregierung
Abbildung vergrößern »
Politikerzufriedenheit: Angela Merkel verzeichnet Popularitätssprung
Abbildung vergrößern »
Kanzler-Direktwahl: Merkel baut Vorsprung gegenüber Beck aus
Abbildung vergrößern »
Sonntagsfrage: Nur wenig Bewegung
Abbildung vergrößern »
Sonntagsfrage: Nur wenig Bewegung
Abbildung vergrößern »
Deutliche Mehrheit für Mindestlohn statt Kombilohn
Abbildung vergrößern »
Arbeitnehmerinteressen: Parteien und Politiker mit Defiziten
Abbildung vergrößern »
Arbeitnehmerinteressen: Parteien und Politiker mit Defiziten
Abbildung vergrößern »
Weiterhin Gerechtigkeitslücke in Deutschland
Abbildung vergrößern »Der deutsche Afghanistan-Einsatz wird von gut jedem zweiten Bundesbürger (52 Prozent) befürwortet, eine deutliche Minderheit hält ihn allerdings für falsch (45 Prozent). Die Ausweitung des deutschen Engagements durch den Einsatz von Aufklärungsflugzeugen wird kritisch beurteilt: 63 Prozent meinen, die Bundeswehr sollte sich von solchen Aufgaben fernhalten. Das von den USA in Polen und Tschechien geplante Raketenabwehrsystem wird mehrheitlich (70 Prozent) abgelehnt. Nur 44 Prozent halten die USA aktuell für einen vertrauenswürdigen Partner der Bundesrepublik.
Zur Halbzeitbilanz der deutschen EU-Ratspräsidentschaft glauben 58 Prozent, Europa sei beim Thema Klimaschutz vorangekommen. Dass man einer gemeinsamen europäischen Verfassung näher gekommen ist, meinen 45 Prozent. Deutlich weniger Bundesbürger sehen bereits Fortschritte bei der Sicherung der künftigen Energieversorgung (35 Prozent), bei der Entwicklung einer gemeinsamen EU-Außenpolitik (32 Prozent) sowie bei der Herstellung eines stabilen Friedens im Nahen Osten (28 Prozent).
In der aktuellen Arbeitsmarktdebatte findet das von der SPD favorisierte Mindestlohn-Modell deutlich mehr Zustimmung (63 Prozent) als der von der Union bevorzugte Kombilohn (29 Prozent). Ungeachtet der Anstrengungen der Politik im Niedriglohnbereich beklagen 44 Prozent der Deutschen ein generelles Defizit bei der Wahrnehmung von Arbeitnehmerinteressen durch die Parteien.
Die positiven Wirtschaftsdaten sorgen für eine verbesserte Bewertung der Bundesregierung: Statt 30 Prozent im März sind aktuell 36 Prozent der Bundesbürger mit der Arbeit der Großen Koalition zufrieden. Vom Ansehensgewinn der Bundesregierung profitiert vor allem Kanzlerin Angela Merkel, deren Arbeit 70 Prozent (+10 Punkte) positiv bewerten - ihre beste Bewertung seit knapp einem Jahr. Auch Familienministerin Ursula von der Leyen kann ihr Ansehen steigern (62 Prozent, +4) - ihr bisheriger Rekordwert. Bei der Kanzler-Präferenz baut Merkel den Vorsprung vor ihrem möglichen Herausforderer Kurt Beck von 19 auf 30 Punkte aus.
Die positivere Bewertung von Bundesregierung und Kanzlerin schlagen in der politischen Stimmung allerdings nicht zu Buche. Bei einer aktuellen Bundestagswahl käme die Union wie im Vormonat auf einen Stimmenanteil von 36 Prozent, gefolgt von der SPD, die erneut 31 Prozent in Aussicht hätte. Die Grünen liegen bei stabilen 11 Prozent. Zu ihnen schließen die Liberalen nach leichtem Zuwachs auf (+1), auch sie könnten derzeit mit 11 Prozent rechnen. An vierter Stelle liegt die Linke mit unverändert 8 Prozent. Alle anderen Parteien hätten derzeit keine Chance auf einen Einzug in den Bundestag, sie kämen zusammen auf 3 Prozent (-1).
Das sind die wichtigsten Ergebnisse des DeutschlandTREND vom April, den Infratest dimap im Auftrag der ARD-Tagesthemen und von acht Tageszeitungen erstellt hat. Im Rahmen einer repräsentativen Erhebung wurden in der Zeit vom 2. bis 4. April 1.000, für die Sonntagsfrage 1.500 wahlberechtigte Personen telefonisch befragt. Die Anlage der Erhebung lässt verallgemeinerungsfähige Aussagen für alle Wahlberechtigten in Deutschland zu, bei einer Fehlertoleranz von plus/minus 1,4 bis 3,1 Prozentpunkten.
Sonntagsfrage 1.500 Befragte
Sonntagsfrage: 02.04. - 04.04.2007
* bei einem Anteilswert von 5%
** bei einem Anteilswert von 50%
Sonntagsfrage:
1,1* bis 2,5** Prozentpunkte
* bei einem Anteilswert von 5%
** bei einem Anteilswert von 50%