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ARD-Deutschlandtrend
Mai 2007
Positive Bewertung der Wirtschaftslage auf Höchststand
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Zwei Drittel äußern Kritik an der Großen Koalition
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Zwei Drittel äußern Kritik an der Großen Koalition
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Keine klare Mehrheit für Regierungszusammensetzung
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Kontroverse Meinungen zur Verschärfung der Sicherheitsgesetze
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Politikerzufriedenheit: Schäuble und von der Leyen mit Verlusten
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Politikerzufriedenheit: Schäuble und von der Leyen mit Verlusten
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Kanzler-Direktwahl: Nur jeder zweite SPD-Anhänger stimmt für Beck
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Sonntagsfrage: wenig Veränderung der politischen Kräfteverhältnisse
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Sonntagsfrage: wenig Veränderung der politischen Kräfteverhältnisse
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Forderungen der IG Metall umstritten
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Forderungen der IG Metall umstritten
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Vertrauen in Institutionen: Konzerne und Parteien mit niedrigstem Ansehen
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Fußball: Deutsche wagen keine klare Prognose für Meisterschaft
Abbildung vergrößern »Die Beurteilung der Wirtschaftslage in Deutschland durch die Bürger ist auf einem Höchststand: 59 Prozent sind der Meinung, dass die wirtschaftliche Lage in Deutschland derzeit sehr gut bzw. gut ist. Erstmals seit sechs Jahren überwiegen wieder die positiven Stimmen. Die Tarifforderung Der IG Metall ist trotz der guten Wirtschaftsdaten umstritten. 45 Prozent halten die geforderten 6,5 Prozent Lohnerhöhung für angemessen, 48 Prozent für überzogen, 4 Prozent betrachten sie als zu niedrig. Aus Gewerkschaftssicht müssen die Arbeitnehmer in Form einer dauerhaften Lohnerhöhung an den derzeitigen Unternehmensgewinnen beteiligt werden. Rund zwei Drittel (64 Prozent) der Deutschen befürworten dies, ein Drittel (32 Prozent) hält Einmalzahlungen für den besseren Weg.
Die Vorschläge von Innenminister Schäuble zur Verschärfung der Sicherheitsgesetze finden keine Mehrheit. Vor dem Hintergrund eines insgesamt geringen Bedrohungsgefühls halten nur 44 Prozent dies für erforderlich, 54 Prozent glauben, die bestehenden rechtlichen Möglichkeiten seien ausreichend. Die Ablehnung der Pläne Schäubles spiegeln sich in einem deutlichen Ansehensverlust seiner Person: Statt 54 Prozent wie im April sind aktuell nur noch 41 Prozent mit Schäuble zufrieden - der niedrigste Wert in seiner aktuellen Amtszeit. Auch Familienministerin von der Leyen, zuletzt wegen der Finanzierung zusätzlicher Krippenplätze in der Kritik, muss deutliche Popularitätseinbußen hinnehmen (50 Prozent, -12 Punkte im Vergleich zu April). Davon unberührt bleibt Angela Merkel beliebteste Politikerin (70 Prozent). Mit großem Abstand folgt Außenminister Frank-Walter Steinmeier (59 Prozent) und Finanzminister Peer Steinbrück (53 Prozent) - der bisher beste Wert des Haushaltschefs.
Der in den letzten Wochen wegen des SPD-Kurses in die Diskussion geratene Parteivorsitzende Kurt Beck muss erneut Vertrauenseinbußen hinnehmen. Im Mai sind nur noch 38 Prozent der Deutschen mit der politischen Arbeit des Pfälzers zufrieden (-6) - der niedrigste Wert seit seiner Wahl zum SPD-Parteivorsitzenden vor einem Jahr. Auch bei der hypothetischen Direktwahl des Bundeskanzlers verliert Beck gegenüber der Amtsinhaberin an Boden: Derzeit würden sich 56 Prozent der Bürger für Merkel und nur noch 23 Prozent für den SPD-Mann entscheiden. Auch 43 Prozent der SPD-Anhänger würden bei dieser Personalalternative für die CDU-Frau votieren.
Die politische Stimmung ist im Wesentlichen stabil: Die Union käme derzeit auf 37 Prozent der Stimmen (+1), während die SPD erneut 31 Prozent der Stimmen erreichen würde. Stabil blieben auch die Grünen mit 11 Prozent und die Linkspartei.PDS mit 8 Prozent. Die FDP könnte einen Stimmenanteil von 10 Prozent für sich verbuchen (-1).
Das sind die wichtigsten Ergebnisse des DeutschlandTREND vom Mai, den Infratest dimap im Auftrag der ARD-Tagesthemen und von acht Tageszeitungen erstellt hat. Im Rahmen einer repräsentativen Erhebung wurden in der Zeit vom 30. April bis 1. Mai 1.000, für die Sonntagsfrage vom 30. April bis 2. Mai 1.500 wahlberechtigte Personen telefonisch befragt. Die Anlage der Erhebung lässt verallgemeinerungsfähige Aussagen für alle Wahlberechtigten in Deutschland zu, bei einer Fehlertoleranz von plus/minus 1,4 bis 3,1 Prozentpunkten.
Sonntagsfrage 1.500 Befragte
Sonntagsfrage: 30.04. - 02.05.2007
* bei einem Anteilswert von 5%
** bei einem Anteilswert von 50%
Sonntagsfrage:
1,1* bis 2,5** Prozentpunkte
* bei einem Anteilswert von 5%
** bei einem Anteilswert von 50%