WEBSITE DURCHSUCHEN
Schnellsuche
Kartensuche
Sie haben entweder kein Javascript aktiviert oder eine veraltete Version des Adobe Flash Player's installiert.
ARD-DeutschlandTREND
Februar 2011
Konjunkturentwicklung: Mehrheit wartet auf persönlichen Aufschwung
Abbildung vergrößern »
Persönlicher Nutzen vom Aufschwung: nächste Monate
Klage über Preisentwicklung
Abbildung vergrößern »
Regierungszufriedenheit: positiver Trend legt Pause ein
Abbildung vergrößern »
Frauen in Führungspositionen: wichtig, aber ohne staatlichen Zwang
Abbildung vergrößern »
Verbindliche Regeln für mehr Frauen in Führungspositionen
Abbildung vergrößern »
Verbindliche Regeln für mehr Frauen in Führungspositionen: Parteianhänger
Abbildung vergrößern »
Umsetzung von Frauenquoten: Parteianhänger
Meinungen über Karl-Theodor zu Guttenberg
Politikerzufriedenheit: Guttenberg trotz Einbußen mit Abstand populärster Politiker
Abbildung vergrößern »
Politikerzufriedenheit im Zeitverlauf
Abbildung vergrößern »
Sonntagsfrage: SPD und Linke mit Einbußen, FDP wieder bei 5 Prozent
Abbildung vergrößern »
Sonntagsfrage zur Bundestagswahl in West- und Ostdeutschland
Abbildung vergrößern »
Wahl- und Umfrageergebnisse seit der Bundestagswahl 2005
Abbildung vergrößern »
Partei-Positionen: Grünen und CDU im Vorteil
Abbildung vergrößern »
Superwahljahr 2011: Grünen gelten als Erfolgskandidat
Abbildung vergrößern »
Europa: Zustimmung für stärkere Koordination von Steuer- und Rentenpolitik der Euro-Länder
Abbildung vergrößern »
Zwiespältige Reaktionen auf Massenproteste in Nordafrika
Abbildung vergrößern »
Politische Reaktion auf Proteste in Nordafrika
Abbildung vergrößern »
Finanzielle Unterstützung für mögliche neue Demokratien in Nordafrika
Politische Verhältnisse und Reiseplanung
Abbildung vergrößern »Trotz robuster konjunktureller Entwicklung stagniert zu Jahresbeginn die Zahl der Bürger, die den bisherigen Aufschwung persönlich spüren. Kaum verändert zu Ende 2010 berichten 28 Prozent einen positiven Einfluss der Konjunktur auf die eigene Lebenssituation. Die anziehenden Verbraucherpreise sind ein Grund hierfür. 61 Prozent beklagen, dass die Preise stärker steigen als früher, insbesondere werden Preissteigerungen bei Lebensmitteln und Benzin beklagt.
Arbeitsministerin von der Leyen und Familienministerin Schröder haben mit ihren Vorschlägen zur besseren Frauenförderung ein Thema aufgegriffen, dass für die Bundesbürger parteiübergreifend von großem Interesse ist: 78 Prozent halten einen höheren Anteil von Frauen in Führungspositionen für wichtig. Während Frauen und Männer sich hierin weitgehend einig sind, trennen sie Welten beim einzuschlagenden Weg: Mit 58 Prozent fällt die Unterstützung für die Einführung verbindlicher Regeln für die Unternehmen bei den Frauen etwa doppelt so hoch aus wie bei den Männern. Insgesamt unterstützen 44 Prozent der Bundesbürger politische Vorgaben zur Frauenförderung, 51 Prozent lehnen sie ab.
Nach dem Bekanntwerden von Vorkommnissen bei der Bundeswehr geriet Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg in den letzten beiden Wochen öffentlich in die Schusslinie. Eine Mehrheit ist trotz dieser Vorfälle überzeugt, dass der CSU-Politiker sein Ministerium im Griff hat und die Soldaten wichtiger nimmt als seine persönlichen Interessen. Seine Entscheidung, den Kommandanten des Segelschulschiffs Gorch Fock von seiner Funktion zu entbinden, ist allerdings unter den Bundesbürgern umstritten. Insgesamt hat die Diskussion den Rückhalt von zu Guttenberg erkennbar geschmälert. Nach 76 Prozent im Januar sind aktuell 68 Prozent der Bundesbürger mit seiner politischen Arbeit zufrieden. Der CSU-Politiker bleibt dennoch mit deutlichem Abstand der populärste Parteipolitiker.
In der aktuellen Stimmung liegt die Union wie im Vormonat bei 36 Prozent. Die SPD verliert 1 Punkt und käme auf 25 Prozent. Die Grünen würden wie im Januar 19 Prozent erzielen. Während die Linke 1 Punkt verliert und auf 8 Prozent käme, legt die FDP um 1 Punkt zu und hätte 5 Prozent in Aussicht. Die sonstigen Parteien könnten zusammen mit 7 Prozent (+1) rechnen.
Die Reaktionen der Deutschen auf die Proteste in Nordafrika fallen sehr unterschiedlich aus: Bei 43 Prozent überwiegt angesichts des Aufbegehrens der Bevölkerung die Freude. Mehr als der Hälfte ist besorgt, dass die Lage außer Kontrolle geraten könnte. Unschlüssig sind sich die Deutschen, ob und wie man von außen auf die Entwicklungen reagieren sollte: Etwa jeder Zweite spricht sich dafür aus, demokratische Kräfte gezielt zu unterstützen, ebenso viele plädieren dafür, sich aus den Auseinandersetzungen herauszuhalten.
Sonntagsfrage: 1.500 Befragte
Sonntagsfrage: 31. Januar bis 02. Februar 2011
* bei einem Anteilswert von 5%
** bei einem Anteilswert von 50%