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ARD-DeutschlandTREND
Februar 2012
Eurokrise: Mehrheit nicht betroffen, aber Sorge um Verschärfung
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Vorschläge zur Bewältigung der Schuldenkrise in Griechenland
Weiterhin gute Bewertung der wirtschaftlichen Lage
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Zuversicht gewachsen
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Soziale Marktwirtschaft: akzeptiertes Modell mit Funktionsschwächen
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Ansichten über die soziale Marktwirtschaft
Regierungszufriedenheit: Kritik überwiegt, aber deutlicher Ansehensgewinn
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Wechselstimmung zulasten der Union schwächt sich ab
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Politikerzufriedenheit: Schäuble, Merkel, de Maiziere vorn
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Politikerzufriedenheit im Überblick
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Angela Merkel: rechtschaffen, nicht abgehoben, überparteilich
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Kanzleralternativen: Merkel bleibt vor SPD-Kandidaten, Steinbrück rückt wieder
näher
Bundespräsident Wulff: Eigenschaftsprofil
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Bundespräsidenten-Affäre: Wulff verliert weiter an Rückhalt, 54 Prozent für seinen Rücktritt
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Sichern sich alle Politiker wirtschaftliche Vorteile?
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Sonntagsfrage: CDU, FDP und Linke besser, SPD und Grüne schlechter
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Sonntagsfrage (West/Ost)
Abbildung vergrößern »Die ungelöste Euro- und Finanzkrise konnte der positiven wirtschaftlichen Stimmung der Deutschen auch zum Jahresbeginn wenig anhaben: 66 Prozent der Bundesbürger bewerten die aktuelle wirtschaftliche Lage in der Bundesrepublik positiv. Konnte die Bundesregierung von den guten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen lange nicht profitieren, zeigt ihre Popularitätskurve nun mehr erkennbar nach oben: mit 42 Prozent zustimmenden Urteilen erreicht sie ihre bislang beste Bewertung der bisherigen Legislaturperiode. Der Ansehensgewinn des Kabinetts geht einher mit einer abgeschwächten Wechselstimmung: 39 Prozent wünschen sich aktuell eine SPD-geführte Bundesregierung, 37 Prozent bevorzugen ein Kabinett unter Führung der Union. Die gewachsene Unterstützung für eine unionsgeführte Bundesregierung basiert nicht zuletzt auf einen großen Rückhalt des CDU-Spitzenpersonals. Wolfgang Schäuble erzielt seinen zweitbesten Zufriedenheitswert, Angela Merkel liegt so gut wie seit Dezember 2009 nicht mehr, Thomas de Maiziere verfehlt seinen Rekordwert vom Vormonat nur knapp. Angesichts der Popularität der Kanzlerin tun sich mögliche SPD-Kandidaten im Urteil der Bundesbürger derzeit schwer. Obwohl eine SPD-geführte Regierung ähnlich viele Unterstützer findet wie ein unionsgeführtes Kabinett, präferieren die Bundesbürger im Amt des Kanzlers eher die Person der CDU-Politikerin und zwar unabhängig davon, welcher SPD-Kandidat ihr Herausforderer wäre. Die verbesserte Bewertung der Regierungsarbeit macht sich in der politischenStimmung bemerkbar. Wenn die Deutschen bereits am nächsten Sonntag an die Wahlurnen gerufen würden, könnte die Union mit 36 Prozent der Stimmen(+1) rechnen, der beste Wert für sie seit 12 Monaten. Auch die FDP legt zu (+1), wäre mit aktuell 3 Prozent aber nach wie vor vom Einzug in den Bundestag weit entfernt. In den Reihen der Opposition geben SPD und Grünejeweils 1 Punkt ab. Die Sozialdemokraten kämen aktuell auf 29 Prozent, die Grünen auf 15 Prozent. Die Linke verbessert sich dagegen zum Vormonat und hätte aktuell 7 Prozent in Aussicht. Die Piraten hätten mit 6 Prozent auch im Februar gute Chance, erstmals in den Bundestag einzuziehen. Alle anderen Parteien kämen zusammen auf 4 Prozent (-1).
Die Diskussion um Christian Wulff hinterlässt weiterhin Spuren im Meinungsbild. Christian Wulff gilt zwar nach wie vor einer großen Mehrheit als sympathische Person (65 Prozent), mit seiner Arbeit als Bundespräsident ist aktuell aber nur noch ein Drittel (33 Prozent) zufrieden. In der Frage, ob Christian Wulff aufgrund der bisherigen Vorwürfe zurücktreten sollte oder nicht,spricht sich mit 54 Prozent erstmals eine deutlichere Mehrheit im ARD-DeutschlandTREND für seinen Rücktritt aus.
Sonntagsfrage: 1.501 Befragte
Sonntagsfrage: 30. - 01. Februar 2012
* bei einem Anteilswert von 5%
** bei einem Anteilswert von 50%