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ARD-DeutschlandTREND

Januar 2012

Von den Turbulenzen um den Bundespräsidenten bleibt die politische Stimmung in Deutschland bislang unberührt. Wenn die Deutschen bereits am nächsten Sonntag an die Wahlurnen gerufen würden, könnte die Union mit 35 Prozent der Stimmen rechnen und wäre wie vor dem Jahreswechsel stärkste Partei. Unverändert zum Vormonat können auch die SPD mit 30 Prozent, die Grünen mit 16 Prozent und die Piraten mit 6 Prozent ins neue Jahr starten. Für den kleineren Koalitionspartner die FDP würden sich aktuell nur noch 2 Prozent der Bürger entscheiden – Rekordtief im ARD-DeutschlandTREND. Für die Linke ... mehr »

Von den Turbulenzen um den Bundespräsidenten bleibt die politische Stimmung in Deutschland bislang unberührt. Wenn die Deutschen bereits am nächsten Sonntag an die Wahlurnen gerufen würden, könnte die Union mit 35 Prozent der Stimmen rechnen und wäre wie vor dem Jahreswechsel stärkste Partei. Unverändert zum Vormonat können auch die SPD mit 30 Prozent, die Grünen mit 16 Prozent und die Piraten mit 6 Prozent ins neue Jahr starten. Für den kleineren Koalitionspartner die FDP würden sich aktuell nur noch 2 Prozent der Bürger entscheiden – Rekordtief im ARD-DeutschlandTREND. Für die Linke votieren derzeit 6 Prozent.

 

Was die wirtschaftliche Entwicklung für 2012 anbetrifft sind die Erwartungen etwas gedämpfter als zuletzt. Ein Fünftel der Bürger rechnet damit, dass der bislang positive Trend im Verlauf des neuen Jahres anhalten wird. Im vergangenen März ging noch jeder Dritte von Besserungen im weiteren Jahresverlauf aus. Mit einem 2012 gleichbleibenden Niveau rechnen vier von zehn Bürgern. Somit haben Euro-Krise und Konjunkturrisiken die Erwartungen zwar etwas gedämpft, aber immer noch geht eine Mehrheit von 62 Prozent davon aus, dass das Niveau der letzten Monate mindestens gehalten wird. Die aktuelle Wirtschaftslage wird weiterhin ausgesprochen positiv wahrgenommen und von der Bevölkerung so gut wie schon seit Jahren nicht mehr eingeschätzt. 72 Prozent beurteilen die wirtschaftliche Lage in der Bundesrepublik als sehr gut bzw. gut.

Untersuchungsanlage
Grundgesamtheit:
Wahlberechtigte Bevölkerung in Deutschland ab 18 Jahren
Stichprobe:
Repräsentative Zufallsauswahl/Randomstichprobe
Erhebungsverfahren:
Computergestützte Telefoninterviews (CATI)
Fallzahl:
1.000 Befragte
Sonntagsfrage: 1.500 Befragte
Erhebungszeitraum:
02. bis 03. Januar 2012
Sonntagsfrage: 02. Bis 04. Januar 2012
Fehlertoleranz:
1,4* bis 3,1** Prozentpunkte
* bei einem Anteilswert von 5%
** bei einem Anteilswert von 50%
Durchführendes Institut:
Infratest dimap