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Letzte Ergebnisse

83 Prozent sehen Handlungsbedarf beim Verbraucherschutz

Auftraggeber: Verbraucherzentrale Bundesverband

Einen besseren Verbraucherschutz in Deutschland wünschen sich über 80 Prozent der Wahlberechtigten. Für drei Viertel der Befragten ist der Verbraucherschutz ein sehr wichtiges bzw. wichtiges Thema für die persönliche Wahlentscheidung.

39 Prozent der Deutschen können keine Partei identifizieren, die sich in besonderer Weise um den Schutz der Verbraucher kümmert. Nur 14 beziehungsweise zehn Prozent sind der Ansicht, dass sich am ehesten CDU/CSU beziehungsweise SPD um den Schutz der Verbraucher kümmern. Dies trauen immerhin 28 Prozent am ehesten den Grünen zu. FDP und Linke bilden mit vier beziehungsweise drei Prozent das Schlusslicht.
Den größten Handlungsbedarf für einen besseren Verbraucherschutz sehen die Befragten im Gesundheitssystem, beim Datenschutz, im Energiemarkt, bei Finanzdienstleistungen und Lebensmitteln. 84 Prozent der Befragten ist wichtig, dass Ärzte und Krankenhäuser keinen Unterschied mehr zwischen gesetzlich und privat Versicherten machen. 93 Prozent ist es wichtig, selbst darüber bestimmen zu können, was Unternehmen mit ihren persönlichen Daten tun dürfen oder nicht. Dass die zum Verkauf angebotenen Finanzprodukte vorher einer Überprüfung unterzogen und deren Anbieter beaufsichtigt werden, ist 88 Prozent  wichtig. 82 Prozent der Befragten ist es wichtig, auf einen Blick erkennen  zu können, wie hoch der Energieverbrauch von Produkten ist.


Untersuchungsanlage
Grundgesamtheit:
Wahlberechtigte Bevölkerung in Deutschland ab 18 Jahren
Stichprobe:
Repräsentative Zufallsauswahl/Randomstichprobe
Erhebungsverfahren:
Computergestützte Telefoninterviews (CATI)
Fallzahl:
1.000 Befragte
Erhebungszeitraum:
11.08.-12.08.2009

Fehlertoleranz:
1,4* bis 3,1** Prozentpunkte
* bei einem Anteilswert von 5%
** bei einem Anteilswert von 50%
Durchführendes Institut:
Infratest dimap