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Euro-Krisengipfel ist kein Befreiungsschlag

Stabilisierung des Euro-Raumes durch Lösungen des Krisengipfels Abbildung vergrößern »

Solidarität mit angeschlagenen Euro-Ländern in Deutschlands Interesse Abbildung vergrößern »

Zufriedenheit mit dem Euro-Krisenmanagement von Kanzlerin Angela MerkelAbbildung vergrößern »
Die auf dem Euro-Krisengipfel am vergangenen Donnerstag beschlossenen Maßnahmen zur Euro-Rettung werden von den Bundesbürgern nicht als Befreiungsschlag wahrgenommen. Nur jeder Dritte glaubt, dass die dort getroffenen Lösungen tragfähig sind und einen Beitrag zur Stabilisierung der Euro-Zone leisten werden. Sechs von zehn Bundesbürgern bezweifeln dies. Das Krisenmanagement der Kanzlerin selbst wird von 42 Prozent positiv bewertet, gut jeder Zweite aber zeigt sich unzufrieden. Die Skepsis der Bundesbürger gegenüber den bislang gefunden Krisenlösungen markiert dabei keine prinzipielle Verweigerungshaltung gegenüber deutschen Unterstützungsleistungen. Im Gegenteil. Zwei Drittel sind davon überzeugt, dass es im eigenen Interesse Deutschlands ist, Solidarität mit angeschlagenen Euro-Ländern zu zeigen.
* bei einem Anteilswert von 5%
** bei einem Anteilswert von 50%