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Letzte Ergebnisse

Gauck findet größere Sympathien als Wulff/ 40 Prozent erwarten WM-Sieg der Deutschen

Auftraggeber: ARD-Morgenmagazin

Der Kandidat von SPD und Grünen für das Bundespräsidentenamt, Joachim Gauck, findet bundesweit größeren Zuspruch als Christian Wulff: Könnten die Deutschen den Bundespräsidenten direkt bestimmen, würden sich 40 Prozent für Gauck und 31 Prozent für den CDU-Politiker entscheiden. Für die Kandidatin der Linkspartei Luc Jochimsen würden 3 Prozent votieren. In den neuen Bundesländern fällt das Votum mit 47 Prozent noch deutlicher zugunsten von Joachim Gauck aus als in den alten (39 Prozent). Die Anhänger der Union unterstützen mehrheitlich ihren Kandidaten (61 Prozent). Die FDP-Anhänger ziehen ebenfalls Christian Wullf (35 Prozent) den Kandiaten der Opposition vor, drei von zehn aber könnten sich derzeit nicht entscheiden. Die Wähler von SPD und Grünen bevorzugen Joachim Gauck (63 Prozent bzw. 67 Prozent). Der ehmalige Bürgerrechtler überzeugt auch in den Reihen der Linken am ehesten und lässt die Linkspartei-Kandidatin Jochimsen (48 Prozent zu 16 Prozent) klar hinter sich.   

 

Am Vorabend der Fußball-Weltmeisterschaft glauben 40 Prozent der Deutschen, dass die deutsche Mannschaft aus Südafrika als Weltmeister zurückkehren wird. Auf den Plätzen zwei und drei liegen Spanien und Brasilien mit 12 bzw. 11 Prozent vor Italien und Argentinien (je 4 Prozent) und den Niederlanden (3 Prozent). England, Frankreich, Portugal und Südafrika traut jeweils nur ein Prozent den Sieg zu.


Untersuchungsanlage
Grundgesamtheit:
Wahlberechtigte Bevölkerung in Deutschland ab 18 Jahren
Stichprobe:
Repräsentative Zufallsauswahl/Randomstichprobe
Erhebungsverfahren:
Computergestützte Telefoninterviews (CATI)
Fallzahl:
1.000 Befragte
Erhebungszeitraum:
8.-9. Juni 2010
Fehlertoleranz:
1,4* bis 3,1** Prozentpunkte
* bei einem Anteilswert von 5%
** bei einem Anteilswert von 50%
Durchführendes Institut:
Infratest dimap