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Gut die Hälfte der Bundesbürger traut SPD Profilierung in der Opposition zu

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Uneinigkeit über Ausrichtung der SPDAbbildung vergrößern »

Bereitschaft sich gegen Schweinegrippe impfen zu lassen nimmt abAbbildung vergrößern »
Für gut die Hälfte der Bundesbürger (52 Prozent) bürgt die Opposition für die SPD die Chance, sich neu aufzustellen und zu profilieren. Vier von zehn (38 Prozent) sehen dagegen derzeit eher die Gefahr überwiegen, dass die Sozialdemokraten mit dem Wechsel in die Opposition an Wählerzuspruch verlieren und ihren Charakter als Volkspartei einbußen könnten. Optimistisch sind die SPD-Anhänger selbst, die zu drei Vierteln (74 Prozent) die Oppositionsrolle als Chance für ihre Partei sehen.
Uneinigkeit besteht sowohl in der Bevölkerung insgesamt als auch in den Reihen der SPD über die künftige politische Ausrichtung. Vier von zehn Bundesbürgern (37 Prozent) sprechen sich für eine stärkere Positionierung der SPD in der Mitte, 24 Prozent für ein deutlichere Orientierung nach links aus. Etwa ein Fünftel der Befragten sieht keinen Grund zu einem Positionswechsel der Partei (21 Prozent). Von den SPD-Anhängern spricht sich etwa jeder Dritte (35 Prozent) dafür aus, die Sozialdemokraten mögen politisch nach links rücken. Ebenso viele (32 Prozent) plädieren für eine stärkere Mitte-Positionierung. Etwa ein weiteres Drittel der SPD-Anhänger (27 Prozent) sieht dagegen keinen Grund zur Korrektur des Partei-Kurses.
Die Diskussionen der letzten Wochen um die Schweinegrippe-Impfung hat die Impfbereitschaft der Deutschen nicht wachsen lassen. Im Gegenteil. Die Möglichkeit, sich gegen das Virus impfen zu lassen, möchten aktuell 11 Prozent auf jeden Fall wahrnehmen, wenn sie es nicht bereits getan haben, weitere 15 Prozent wollen den Impfgang für sich nicht ausschließen. Vor einem Monat hatten dagegen noch 12 bzw. 19 Prozent angegeben, sich auf jeden Fall bzw. wahrscheinlich impfen zu lassen.
* bei einem Anteilswert von 5%
** bei einem Anteilswert von 50%