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Mehrheit für ein Gesetz zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen in Deutschland

Reduzierung der TreibhausgaseAbbildung vergrößern »

Verbindlicher KlimavertragAbbildung vergrößern »

Langfristige ZieleAbbildung vergrößern »

Hilfe für EntwicklungsländerAbbildung vergrößern »
Wenige Tage nach der Bundestagswahl 2009 sind rund drei Viertel der Wahlberechtigten (74%) der Ansicht, dass die neue Bundesregierung das Ziel, den Ausstoß von Treibhausgasen in Deutschland bis 2020 um 40% gegenüber 1990 zu reduzieren, durch ein Gesetz verpflichtend machen sollte. Lediglich ein knappes Viertel der Befragten (23%) steht dieser Forderung ablehnend gegenüber.
Eine noch deutlichere Mehrheit der Befragten (92%) vertritt die Meinung, dass der Koalitionsvertrag der nächsten Bundesregierung einen Passus enthalten sollte, der festlegt, dass sich die Regierung für ein ehrgeiziges und verbindliches Klimaabkommen in Kopenhagen einsetzen wird. Nur 6% lehnen dies ab.
Ebenfalls rund 9 von 10 Wahlberechtigten (92%) sind der Ansicht, dass sich die nächste Regierung auch zu langfristigen Zielen bei der Senkung der Treibhausgase in Deutschland über 2020 hinaus bekennen sollte. Lediglich 6% der Befragten stehen einem solchen Vorhaben skeptisch bzw. ablehnend gegenüber.
Eine stärkere finanzielle Unterstützung der Entwicklungsländer bei der Reduzierung des Treibhausgasausstoßes und der Bewältigung der Folgen des Klimawandels sollte nach Meinung von knapp drei Vierteln der Wahlberechtigten (74%) im Koalitionsvertrag berücksichtigt werden.
* bei einem Anteilswert von 5%
** bei einem Anteilswert von 50%