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Negatives Urteil über schwarz-gelbes Krisenmanagement

Direktwahl Bundeskanzler/in: Merkel vs. Steinbrück Abbildung vergrößern »

Direktwahl Bundeskanzler/in: Merkel vs. Steinbrück: nach Parteianhängern Abbildung vergrößern »

Direktwahl Bundeskanzler/in: Merkel vs. Steinbrück im Zeitverlauf Abbildung vergrößern »

Zufriedenheit mit dem Krisenmanagement der Bundesregierung Abbildung vergrößern »
Das Urteil der Deutschen über das Krisenmanagement der Bundesregierung in der Euro- und Schuldenkrise fällt negativ aus: Drei Viertel sind weniger (40 Prozent) bzw. gar nicht zufrieden (36 Prozent). Nur jeder Fünfte (20 Prozent) äußert sich zufrieden über den Umgang der Regierung mit der Krise.
Könnten die Deutschen den Kanzler direkt wählen und sich dabei zwischen der Amtsinhaberin Angela Merkel und dem SPD-Politiker Peer Steinbrück entscheiden, würde der Sozialdemokrat mit 40 Prozent knapp vorne liegen. Während Merkel mit 38 Prozent ihren Stimmenanteil vom August hält, verzeichnet Steinbrück allerdings deutliche Verluste (-6 Prozentpunkte). 14 Prozent der Bürger würden keinen von beiden wählen (+3).
Unter den Anhängern der eigenen Partei besitzt Angela Merkel aktuell einen etwas stärkeren Rückhalt als ihr ehemaliger Finanzminister. 79 Prozent der Unions-Anhänger würden für Merkel als Kanzlerin stimmen, nur 12 Prozent für Steinbrück. Demgegenüber würden sich zwar 71 Prozent der SPD-Anhänger für Steinbrück entscheiden, aber immerhin 20 Prozent von ihnen für die Amtsinhaberin. Nachdem sich Steinbrück im Sommer bei der Kanzlerpräferenz deutlich von Merkel abgesetzt hatte, nähern sich beide nun wieder deutlich an.
* bei einem Anteilswert von 5%
** bei einem Anteilswert von 50%