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Mitteilungen: 6 - 10 von 96

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Mehrheit glaubt nicht an Aufwind für die FDP in 2012 ARD-Morgenmagazin 23.12.2011

Nur ein Fünftel (19 Prozent) der Deutschen erwartet, dass die Liberalen im nächsten Jahr wieder mehr Zustimmung bekommen werden. Nach Einschätzung einer großen Mehrheit der Deutschen (79 Prozent) wird das Stimmungstief für die FDP jedoch weiter anhalten.

Am Ende des Jahres ist die Grundstimmung in Deutschland weiterhin von Skepsis geprägt: Für 58 Prozent sorgen die aktuellen Verhältnisse hierzulande eher für Beunruhigung. Hingegen erfüllt etwas mehr als ein Drittel (36 Prozent) die Situation im Land mit Zuversicht. Damit ist die Zuversicht innerhalb der letzten drei Monate zwar etwas gestiegen, im Jahresvergleich ist die Stimmung jedoch etwas gedämpfter.
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Euro-Krisengipfel ist kein Befreiungsschlag Bericht aus Berlin 11.12.2011

Die auf dem Euro-Krisengipfel am vergangenen Donnerstag beschlossenen Maßnahmen zur Euro-Rettung werden von den Bundesbürgern nicht als Befreiungsschlag wahrgenommen. Nur jeder Dritte glaubt, dass die dort getroffenen Lösungen tragfähig sind und einen Beitrag zur Stabilisierung der Euro-Zone leisten werden. Sechs von zehn Bundesbürgern bezweifeln dies. Das Krisenmanagement der Kanzlerin selbst wird von 42 Prozent positiv bewertet, gut jeder Zweite aber zeigt sich unzufrieden. Die Skepsis der Bundesbürger gegenüber den bislang gefunden Krisenlösungen markiert dabei keine prinzipielle Verweigerungshaltung gegenüber deutschen Unterstützungsleistungen. Im Gegenteil. Zwei Drittel sind davon überzeugt, dass es im eigenen Interesse Deutschlands ist, Solidarität mit angeschlagenen Euro-Ländern zu zeigen.
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NPD-Verbot wird schärferer Gesetzesanwendung vorgezogen ARD-Morgenmagazin 25.11.2011

In der Diskussion um Rechtsradikalismus spricht sich eine Mehrheit von 52 Prozent der Deutschen für ein Verbot der rechtsextremen NPD aus. Demgegenüber sind 42 Prozent der Meinung, die Anwendung der bestehenden Gesetze genüge. Im Vergleich zu September 2000 – also vor dem gescheiterten Verbotsverfahren – gewinnen die Befürworter damit 3 Prozentpunkte. Unter den Anhängern der Linken sprechen sich 71 Prozent für ein NPD-Verbot aus; es folgen mit einigem Abstand die Anhänger der SPD (56 Prozent) und der Union (54 Prozent). Mehrheitlich für eine schärfere Anwendung der bestehenden Gesetze sind die Anhänger der Grünen und der Piraten.

Den Einsatz von V-Leuten für die Bekämpfung von Rechtsterrorismus beurteilt eine Mehrheit der Deutschen (55 Prozent) als eher hilfreich. 33 Prozent halten ihn hingegen für eher hinderlich. Besonders groß ist die Skepsis gegenüber den Informanten in der rechten Szene unter Anhängern der Linken (53 Prozent). Unter den Anhängern von SPD und Grünen erachten je rund 50 Prozent V-Leute als hilfreich; unter den Anhängern der Piraten gilt das für sechs von zehn, unter den Anhängern der Union für sieben von zehn.
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Große Mehrheit für gemeinsames Lernen von Kindern mit und ohne Beeinträchtigungen Verband Bildung und Erziehung 17.11.2011

Eine deutliche Mehrheit von über 70 Prozent der Befragten sind für das gemeinsame Lernen von Kindern mit und ohne Beeinträchtigungen in einer wohnortnahen Regelschule . Die repräsentative Erhebung umfasst sowohl bundesweite als auch landesspezifische Daten für NRW.

Ebenso deutlich ist die Skepsis der Bundesbürger (70 Prozent) gegenüber der Bereitschaft der Politik, gemeinsames Lernen finanziell abzusichern.

Jeder zweite Bundesbürger ist der Auffassung, dass an Grund- und weiterführenden Schulen gemeinsames Lernen von Kindern mit und ohne Beeinträchtigungen für alle Kinder dieser Klassen eher Vorteile bringt. 25 Prozent der Bürger bundesweit sowie 32 Prozent der Bürger in NRW sehen sogar große Vorteile gemeinsamen Lernens an der Grundschule und 17 Prozent der Bundesbürger (21 Prozent in NRW) meinen dies für die weiterführenden Schulen. Zugleich halten es 77 Prozent der Bundesbürger insgesamt und 79 Prozent der Bürger in NRW für notwendig, dafür die gegenwärtigen Klassenstärken in den Regelschulen abzusenken. Nur 26 Prozent der Bürger bundesweit und 27 Prozent der Bürger in NRW sehen gegenwärtig in der Politik die Bereitschaft, die finanziellen Mittel für ausreichend viele Lehrer und Sonderpädagogen zur Verfügung zu stellen. 70 Prozent bundesweit und 71 Prozent in NRW vermissen hingegen die nötige Bereitschaft in der Politik.
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Finanzmärkte: Zwei-Drittel der Bundesbürger haben wenig Vertrauen in die deutschen Banken Günther Jauch 30.10.2011

Angesichts der Euro-und Schuldenkrise wird viel über die Rolle der Banken und die Regulierung der Finanzmärkte diskutiert. Ein Drittel (34 Prozent) der Bundesbürger bringt den deutschen Banken sehr großes (2 Prozent) oder großes (32 Prozent) Vertrauen entgegen. Eine Zwei-Drittel-Mehrheit (65 Prozent) hat jedoch nur wenig (53 Prozent) oder gar kein (12 Prozent) Vertrauen in die deutschen Kreditinstitute.    
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