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Mitteilungen: 51 - 55 von 97

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Bundesregierung weckt bei Bürgern wenig Vertrauen report MÜNCHEN 05.07.2010

Die schwarz-gelbe Koalition genießt zurzeit nur wenig Vertrauen bei ihren Bürgern. Nur 24 Prozent haben sehr großes bzw. großes Vertrauen in die Arbeit des Kabinetts Merkel/Westerwelle. Bei 75 Prozent weckt die Bundesregierung mit ihrer Arbeit momentan wenig oder gar kein Vertrauen. Gleichzeitig bleiben die Erwartungen an dem von Union und FDP versprochenen Neustart gering. 82 Prozent halten die Ankündigung für glaubwürdig. 
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Positive Haltung zum Humboldtforum überwiegt bei Berlinern Förderverein Berliner Schloss e.V. 28.06.2010

Für jeden zweiten Berliner ist das geplante Humboldtforum mit historischer Schlossfassade gut für die Stadt, 45 Prozent sind gegenteiliger Meinung. Damit ist der Rückhalt für das Bauprojekt unter den Berlinern zwar etwas zurückgegangen. Dennoch überwiegt in der Hauptstadt nach wie vor die positive Haltung. Unter denjenigen, die sich kritisch zum geplanten Gebäude äußern, bezeichnet etwa mehr als die Hälfte ihre ablehnende Haltung als grundsätzlich. 45 Prozent gehen dagegen momentan wegen der angespannten Lage der öffentlichen Haushalte auf Distanz zum Bauvorhaben.
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Zweifel am Sparpaket Bericht aus Berlin 14.06.2010

Das vom Bundeskabinett beschlossene Sparpaket trifft in der Bevölkerung auf große Skepsis: nur 5 Prozent erwarten, dass die vorgestellten Maßnahmen ihr Sparziel wirklich erreichen, 93 Prozent rechnen dagegen mit weiteren Belastungen. Die soziale Ausgwogenheit des Sparpakets stellen momentan acht von zehn Bürgern in Frage. Allein in den Reihen der FDP überwiegt die Ansicht, die Regierungsmaßnahmen seien insgesamt sozial ausgewogen. Ein höherer Spitzensteuersatz findet den Zuspruch von zwei Dritteln der Deutschen. Angesichts der fortgesetzten koalitionsinternen Streitigkeiten glaubt gut die Hälfte der Bürger nicht, dass Schwarz-Gelb bis zum Ende der Legislaturperiode halten wird. 40 Prozent erwarten kein vorzeitiges Ende. Mit Blick auf die anstehende Bundespräsidentenwahl rechnen 54 Prozent dem Kandiaten von SPD und Grünen, Joachim Gauck, trotz der bestehenden Mehrheitsverhältnisse in der Bundesversammlung durchaus Chancen aus.
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Gauck findet größere Sympathien als Wulff/ 40 Prozent erwarten WM-Sieg der Deutschen 11.06.2010

Der Kandidat von SPD und Grünen für das Bundespräsidentenamt, Joachim Gauck, findet bundesweit größeren Zuspruch als Christian Wulff: Könnten die Deutschen den Bundespräsidenten direkt bestimmen, würden sich 40 Prozent für Gauck und 31 Prozent für den CDU-Politiker entscheiden. Für die Kandidatin der Linkspartei Luc Jochimsen würden 3 Prozent votieren. In den neuen Bundesländern fällt das Votum mit 47 Prozent noch deutlicher zugunsten von Joachim Gauck aus als in den alten (39 Prozent). Die Anhänger der Union unterstützen mehrheitlich ihren Kandidaten (61 Prozent). Die FDP-Anhänger ziehen ebenfalls Christian Wullf (35 Prozent) den Kandiaten der Opposition vor, drei von zehn aber könnten sich derzeit nicht entscheiden. Die Wähler von SPD und Grünen bevorzugen Joachim Gauck (63 Prozent bzw. 67 Prozent). Der ehmalige Bürgerrechtler überzeugt auch in den Reihen der Linken am ehesten und lässt die Linkspartei-Kandidatin Jochimsen (48 Prozent zu 16 Prozent) klar hinter sich.   

 

Am Vorabend der Fußball-Weltmeisterschaft glauben 40 Prozent der Deutschen, dass die deutsche Mannschaft aus Südafrika als Weltmeister zurückkehren wird. Auf den Plätzen zwei und drei liegen Spanien und Brasilien mit 12 bzw. 11 Prozent vor Italien und Argentinien (je 4 Prozent) und den Niederlanden (3 Prozent). England, Frankreich, Portugal und Südafrika traut jeweils nur ein Prozent den Sieg zu.
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Bundesbürger fordern mehr Verbraucherschutz im Finanzmarkt Verbraucherzentrale Bundesverband 18.05.2010

78 Prozent der Deutschen unterstützen die Forderung, die Finanzaufsicht solle sich künftig aktiv, umfassend und mit einheitlichen Regelungen um den Verbraucherschutz im Finanzmarkt kümmern. Die Befragten zeigten sich außerdem unzufrieden mit den bisherigen Maßnahmen der Bundesregierung. Auf die Frage, wie viel diese seit Beginn der Finanzkrise getan hat, um die Sicherheit für Verbraucher im Finanzmarkt zu verbessern, antworteten rund drei Viertel (77 Prozent) "eher wenig" oder "sehr wenig".

Bei Konflikten mit ihrer Bank oder Versicherung würde sich fast die Hälfte der Befragten (47 Prozent) an die Verbraucherzentralen wenden. 34 Prozent holten sich bei einem Rechtsanwalt Rat, fünf Prozent suchten Hilfe bei einem Ombudsmann oder Ombudsfrau. Nur vier Prozent wendeten sich an die zuständigen Aufsichtsbehörden. Über die Hälfte der Befragten ist außerdem skeptisch, sich mit Forderungen gegenüber einer Bank, Versicherung oder einem Finanzdienstleister überhaupt durchzusetzen zu können.
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