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Mehrheit lehnt Zustimmung zu Finanzhilfen an Griechenland ab France 24 27.04.2010

Die Mehrheit der Bundesbürger lehnt die Entscheidung der Bundesregierung ab, einer finanziellen Unterstützung Griechenlands durch die EU zuzustimmen (57 Prozent), falls dem Land ein Staatsbankrott droht. Dagegen unterstützt jeder Dritte die Regierungsentscheidung (33 Prozent). Dass sich die Deutschen mehr als andere in der EU bemüht hätten, mit der Krise fertig zu werden und die Staatsverschuldung zu bekämpfen, glauben 57 Prozent der Bürger. 35 Prozent sehen keine größeren deutschen Anstrengungen.

Ablehnung erfährt die Frage nach einer EU-Mitgliedschaft der Türkei: Während 73 Prozent dem abweisend gegenüber stehen, befürwortet gut jeder Fünfte (22 Prozent) einen Beitritt der Türkei zur Europäischen Union. Einig sind sich die Wahlberechtigten bezüglich des Verhältnisses zwischen EU und Russland. Neun von zehn Deutschen (89 Prozent) sprechen sich für ein partnerschaftliches Verhältnis aus, lediglich 7 Prozent sehen Russland und Europa als Gegenspieler.
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Gutes Verhältnis zwischen Deutschen und Polen Welt am Sonntag 18.04.2010

Das Verhältnis zwischen deutschen und polnischen Bürgern wird von den Deutschen mehrheitlich wohlwollend beurteilt. 68 Prozent der Deutschen sehen das Verhältnis als sehr gut bzw. gut an. Lediglich ein Viertel betrachtet das Verhältnis als weniger gut bzw. schlecht (26 Prozent). Darüber hinaus wird auch die Integration der 400.000 in Deutschland lebenden Polen sowie der Millionen Deutschen mit polnischen Wurzeln von 70 Prozent als gelungen betrachtet.

Das Verhältnis zwischen Deutschland und Frankreich gilt als vorbildliches Nachbarschaftsverhältnis in Europa. Eine Richtung, in die sich nach Meinung von 84 Prozent der Bundesbürger auch das deutsch-polnische Verhältnis entwickeln sollte. Nur jeder Achte (12 Prozent) betrachtet eine solche Entwicklung als nicht wünschenswert.
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Jeder fünfte deutsche Katholik sieht seine Kirche in der Existenzkrise ARD-Morgenmagazin 16.04.2010

Nach Ansicht jedes fünften deutschen Katholiken (22 Prozent) befindet sich die katholische Kirche derzeit in einer existenziellen Krise. Sechs von zehn Katholiken (61 Prozent) gehen hingegen davon aus, dass ihre Kirche die aktuell schwierige Situation meistern kann. Jeder sechste Katholik (16 Prozent) sieht seine Kirche momentan nicht in einer grundlegenden Krise. Auch für die Mehrheit der Bundesbürger (57 Prozent) ist die Lage der katholischen Kirche krisenhaft, aber bewältigbar. Jeder Vierte (25 Prozent) betrachtet die Existenz der Kirche jedoch als gefährdet. Einig sind sich Katholiken wie Bevölkerung insgesamt in der Notwendigkeit von Veränderungen in der Kirche. Für knapp jeden zweiten Bundesbürger bedarf es dabei grundlegender Reformen, vier von zehn halten eine Modernisierung der katholischen Kirche in Teilbereichen für ausreichend. In den Reihen der Katholiken überwiegt die Ansicht, dass die Kirche auf einzelnen Feldern reformiert werden muss (54 Prozent). Immerhin vier von zehn Katholiken machen sich jedoch für grundlegende Reformen in ihrer Kirche stark.
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Sieben von zehn Deutschen für einen schnellstmöglichen Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan ARD-Hauptstadtstudio 15.04.2010

Sieben von zehn Deutschen sprechen sich nach wie vor für einen schnellstmöglichen Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan aus. Lediglich ein Viertel der Bürger plädiert für eine Fortsetzung der Stationierung. Zwei Drittel sind der Ansicht, dass die deutschen Soldaten nicht ausreichend für ihren Einsatz am Hindukusch ausgerüstet sind.
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Zölibat nicht mehr zeitgemäß/ Sexueller Missbrauch kein einseitig kirchliches Problem ARD-Morgenmagazin 19.03.2010

Eine übergroße Mehrheit der Bundesbürger (87 Prozent) hält die Verpflichtung katholischer Priester zu Ehelosigkeit und Enthaltsamkeit heute für nicht mehr zeitgemäß. Nach Ansicht von lediglich 9 Prozent passt der Zölibat auch in die heutige Zeit. Ungeachtet der jüngst bekannt gewordenen Fälle ist Kindesmissbrauch nach Überzeugung der meisten Bundesbürger (88 Prozent) auch außerhalb kirchlicher Einrichtungen ein verbreitetes Problem
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