Die deutliche Mehrheit der Wahlberechtigten (81%) plädiert dafür, dass bei der langfristigen Energieversorgung Deutschlands die erneuerbaren Energien Vorrang haben sollten. Die Atomenergie wird lediglich von 7 % und Gas von 4% favorisiert. Auf die fossilen Energiearten Öl und Kohle setzt nur eine Minderheit von insgesamt 5%.
62% der Wahlberichtigen sind der Ansicht, dass eine Politik, die stärker auf Klimabelange achtet, der deutschen Wirtschaft deutliche bzw. eher Vorteile bringt. Lediglich 14% erwarten in diesem Zusammenhang deutliche bzw. eher Nachteile.
Die große Mehrheit der Befragten (92%) hält es für wichtig bzw. sehr wichtig, dass die nächste Bundesregierung zur Überwindung der aktuellen Krise und im Hinblick auf zukünftige Krisen, die Wirtschaft bei Investitionen in klimafreundliche Technologien und bei der Schaffung von Arbeitsplätzen in diesem Bereich unterstützt.
19% der Befragten, die derzeit nicht die SPD präferieren, würden bei der kommenden Bundestagswahl in Betracht ziehen die SPD zu wählen, wenn diese und ihr Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier stärker eintreten würden für alternative Energien, eine ökologische Wirtschaft und eine deutsche Führungsrolle bei internationalen Klimaverhandlungen. Weitere 22% würden sich unter dieser Prämisse vielleicht für die SPD entscheiden.
Auch bei den Befragten, die derzeit eine andere Partei als die CDU/CSU präferieren, würden 19% bei der kommenden Bundestagswahl in Betracht ziehen die Union zu wählen, wenn diese und ihre Kanzlerkandidatin Angela Merkel stärker eintreten würden für alternative Energien, eine ökologische Wirtschaft und eine deutsche Führungsrolle bei internationalen Klimaverhandlungen. Dies vorausgesetzt, würden weitere 20% dieser Befragten sich vielleicht umentscheiden.
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