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Mitteilungen: 26 - 30 von 51

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Schweine-Grippe: Deutsche bleiben gelassen ARD-Morgenmagazin 16.10.2009

Die Mehrzahl der Bundesbürger bleibt angesichts der Schweinegrippe-Debatte gelassen. Nur etwa jeder Fünfte fühlt sich durch die aktuelle Diskussion um die Viruserkrankung verunsichert. Die Möglichkeit, sich gegen das Virus impfen zu lassen, möchten 12 Prozent auf jeden Fall wahrnehmen, weitere 19 Prozent wollen den Impfgang für sich nicht ausschließen. 
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Mehrheit für ein Gesetz zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen in Deutschland Avaaz.org und Klima-Allianz 08.10.2009

Wenige Tage nach der Bundestagswahl 2009 sind rund drei Viertel der Wahlberechtigten (74%) der Ansicht, dass die neue Bundesregierung das Ziel, den Ausstoß von Treibhausgasen in Deutschland bis 2020 um 40% gegenüber 1990 zu reduzieren, durch ein Gesetz verpflichtend machen sollte. Lediglich ein knappes Viertel der Befragten (23%) steht dieser Forderung ablehnend gegenüber.

Eine noch deutlichere Mehrheit der Befragten (92%) vertritt die Meinung, dass der Koalitionsvertrag der nächsten Bundesregierung einen Passus enthalten sollte, der festlegt, dass sich die Regierung für ein ehrgeiziges und verbindliches Klimaabkommen in Kopenhagen einsetzen wird. Nur 6% lehnen dies ab.

Ebenfalls rund 9 von 10 Wahlberechtigten (92%) sind der Ansicht, dass sich die nächste Regierung auch zu langfristigen Zielen bei der Senkung der Treibhausgase in Deutschland über 2020 hinaus bekennen sollte. Lediglich 6% der Befragten stehen einem solchen Vorhaben skeptisch bzw. ablehnend gegenüber.

Eine stärkere finanzielle Unterstützung der Entwicklungsländer bei der Reduzierung des Treibhausgasausstoßes und der Bewältigung der Folgen des Klimawandels sollte nach Meinung von knapp drei Vierteln der Wahlberechtigten (74%)  im Koalitionsvertrag berücksichtigt werden.
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Mehrheit meint, AKW-Laufzeitverlängerungen nützen Aktionären nicht dem Klima BUND 09.09.2009

76 Prozent der Befragten glauben, dass es den Betreibern bei dem Wunsch nach Laufzeitverlängerung von Kernkraftwerken um steigende Gewinne geht. Fast jeder Fünfte (18 Prozent) hingegen ist der Ansicht, es gehe in erster Linie um die Sicherheit bei der Stromversorgung. 4 Prozent sind der Meinung, es gehe den AKW-Betreibern um den Klimaschutz.

 

Dass die zusätzlichen Gewinne, die  längere AKW-Laufzeiten einbringen würden, vor allem dafür eingesetzt werden würden, höhere Dividenden an die Aktionäre auszuschütten, glauben 62 Prozent der Befragten.  Gut  jeder Fünfte (21 Prozent) ist der Meinung, dass die zusätzlichen Gewinne für die Modernisierung der Anlagen genutzt würden. Dass die zusätzlichen Gewinne zum Klimaschutz oder zur Senkung der Strompreise für die Verbraucher benutzt würden, glauben nur 7 bzw. 4 Prozent der Befragten. 
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Vorrang von erneuerbaren Energien bei der langfristigen Energieversorgung Deutschlands gewünscht Klima-Allianz 03.09.2009

Die deutliche Mehrheit der Wahlberechtigten (81%) plädiert dafür, dass bei der langfristigen Energieversorgung Deutschlands die erneuerbaren Energien Vorrang haben sollten. Die Atomenergie wird lediglich von 7 % und Gas von 4% favorisiert. Auf die fossilen Energiearten Öl und Kohle setzt nur eine Minderheit von insgesamt 5%.

62% der Wahlberichtigen sind der Ansicht, dass eine Politik, die stärker auf Klimabelange achtet, der deutschen Wirtschaft deutliche bzw. eher Vorteile bringt. Lediglich 14% erwarten in diesem Zusammenhang deutliche bzw. eher Nachteile.

Die große Mehrheit der Befragten (92%) hält es für wichtig bzw. sehr wichtig, dass die nächste Bundesregierung zur Überwindung der aktuellen Krise und im Hinblick auf zukünftige Krisen, die Wirtschaft bei Investitionen in klimafreundliche Technologien und bei der Schaffung von Arbeitsplätzen in diesem Bereich unterstützt.

19% der Befragten, die derzeit nicht die SPD präferieren, würden bei der kommenden Bundestagswahl in Betracht ziehen die SPD zu wählen, wenn diese und ihr Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier stärker eintreten würden für alternative Energien, eine ökologische Wirtschaft und eine deutsche Führungsrolle bei internationalen Klimaverhandlungen. Weitere 22% würden sich unter dieser Prämisse vielleicht für die SPD entscheiden.

Auch bei den Befragten, die derzeit eine andere Partei als die CDU/CSU präferieren, würden 19% bei der kommenden Bundestagswahl in Betracht ziehen die Union zu wählen, wenn diese und ihre Kanzlerkandidatin Angela Merkel stärker eintreten würden für alternative Energien, eine ökologische Wirtschaft und eine deutsche Führungsrolle bei internationalen Klimaverhandlungen. Dies vorausgesetzt, würden weitere 20% dieser Befragten sich vielleicht umentscheiden. 
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83 Prozent sehen Handlungsbedarf beim Verbraucherschutz Verbraucherzentrale Bundesverband 26.08.2009

Einen besseren Verbraucherschutz in Deutschland wünschen sich über 80 Prozent der Wahlberechtigten. Für drei Viertel der Befragten ist der Verbraucherschutz ein sehr wichtiges bzw. wichtiges Thema für die persönliche Wahlentscheidung.

39 Prozent der Deutschen können keine Partei identifizieren, die sich in besonderer Weise um den Schutz der Verbraucher kümmert. Nur 14 beziehungsweise zehn Prozent sind der Ansicht, dass sich am ehesten CDU/CSU beziehungsweise SPD um den Schutz der Verbraucher kümmern. Dies trauen immerhin 28 Prozent am ehesten den Grünen zu. FDP und Linke bilden mit vier beziehungsweise drei Prozent das Schlusslicht. Den größten Handlungsbedarf für einen besseren Verbraucherschutz sehen die Befragten im Gesundheitssystem, beim Datenschutz, im Energiemarkt, bei Finanzdienstleistungen und Lebensmitteln. 84 Prozent der Befragten ist wichtig, dass Ärzte und Krankenhäuser keinen Unterschied mehr zwischen gesetzlich und privat Versicherten machen. 93 Prozent ist es wichtig, selbst darüber bestimmen zu können, was Unternehmen mit ihren persönlichen Daten tun dürfen oder nicht. Dass die zum Verkauf angebotenen Finanzprodukte vorher einer Überprüfung unterzogen und deren Anbieter beaufsichtigt werden, ist 88 Prozent  wichtig. 82 Prozent der Befragten ist es wichtig, auf einen Blick erkennen  zu können, wie hoch der Energieverbrauch von Produkten ist.
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