Vertrauen bei Unionswählern am größten
Zwei von drei Bundesbürgern glauben, dass die Gemeinschaftswährung auch in Zukunft stabil bleibt, wobei das Vertrauen der Unions-Anhänger mit 74 Prozent am größten ist. Ein Großteil der Deutschen geht aber davon aus, dass nach Griechenland und Irland weitere Euro-Länder gezwungen sein werden, die auch von Deutschland mitgetragenen Finanzhilfen der EU in Anspruch zu nehmen.
Knapp jeder Fünfte spürt Aufschwung
Der Aufschwung hat viele Bürger bislang nicht erreicht. Vier von fünf beklagen, dass sich der wirtschaftliche Aufschwung bei ihnen persönlich nicht bemerkbar gemacht hat. 18 Prozent sehen sich dagegen als Nutznießer. Für das neue Jahr erwarten 13 Prozent, dass es ihnen wirtschaftlich besser geht. Ebenso viele aber rechnen mit einer Verschlechterung ihrer Situation. 72 Prozent rechnen nicht mit größeren Änderungen. Die Rolle der schwarz-gelben Bundesregierung beim derzeitigen Rückgang der Arbeitslosigkeit wird nüchtern bewertet. Nur 18 Prozent der Deutschen weisen der Berliner Koalition einen großen Anteil an der positiven Arbeitsmarktentwicklung zu.
Energiepolitik bleibt umstritten
Die von Schwarz-Gelb durchgesetzte Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke bei gleichzeitigen Investitionen in alternativen Energien ist in der Bevölkerung umstritten. 47 Prozent befürworten die Energiepolitik der Bundesregierung. Genauso viele lehnen sie ab.
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