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Bundestagswahl: Drei Viertel der Wahlberechtigten betrachten eigene Wahlteilnahme als sicher ARD-Morgenmagazin 21.08.2009

Fünf Wochen vor der Bundestagswahl sind sich drei Viertel der Bundesbürger sicher, dass Sie zur Bundestagswahl gehen werden. 15 Prozent wollen Ihre Wahlteilnahme nicht ausschließen. Knapp jeder Zehnte hält seine Teilnahme für wenig wahrscheinlich oder ausgeschlossen. Zurückhaltend bezüglich ihrer Wahlteilnahme äußern sich vor allem jüngere Wahlberechtigte, weniger gut gebildete Bürger, Arbeiter sowie Arbeitslose. Dagegen sind ältere und formal besser gebildete Wahlberechtigte bereits überdurchschnittlich motiviert, am 27. September an die Urnen zu treten. Zufriedenheit mit den Verhältnissen (15 Prozent) und politisches Desinteresse (26 Prozent) spielen für die beabsichtigte Nichtwahl so gut wie keine Rolle. Mit dem Gefühl, dass sich die Parteien nicht unterscheiden, begründen vier von zehn ihre Nichtwahlabsicht. Bedeutsamer, den Urnen im September fern bleiben zu wollen, aber ist die Unzufriedenheit mit der eigenen Partei (59 Prozent) oder aber der Eindruck, aktuell von keiner Partei gut vertreten zu sein (81 Prozent).
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Nutzung von Nachrichtenportalen im Internet wegewerk 01.08.2009

Als wichtigste Anlaufstelle für politische Nachrichten wurde von 19 Prozent der Befragten Spiegel Online genannt. Nahezu gleichauf folgen mit jeweils 15 Prozent der Nennungen Google Deutschland sowie T-Online. Zu den bedeutenden Nachrichtenportalen zählen auch ARD.de/Tagesschau.de (9 Prozent) und ZDF.de/Heute.de (7 Prozent). Mit jeweils 6 Prozent folgen N-TV.de, N24.de und WEB.de auf Platz fünf. Focus.de und Bild.de nehmen mit jeweils 5 Prozent Platz sechs ein, MSN.de, GMX.net, FAZ.net, AOL.de und RTL.de sind noch für jeweils 4 Prozent der Befragten von Interesse. Nur 2 bis 3 Prozent der Befragten nennen die bekannten Internetangebote von Financial Times Deutschland, Handelsblatt, Stern, Süddeutscher Zeitung oder Welt als häufig genutzte Quellen für aktuelle politische Nachrichten.

Die genauen Fragen der Umfrage lauteten: „Nutzen Sie zumindest gelegentlich das Internet?“ Bei den 69 Prozent der Befragten, die dies mit „Ja“ beantworteten, wurde weiter gefragt: „Bei welcher Website informieren Sie sich am häufigsten über das aktuelle politische Geschehen, würden Sie mir das bitte sagen?“ Die Befragung wurde ungestützt durchgeführt, d.h. es wurden keine Antworten vorgegeben. Bis zu drei Nennungen waren möglich.
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Eher geringes Vertrauen in Sicherheit von AKWs / Unterstützung des umlagefinanzierten Rentensystems ARD-Morgenmagazin 17.07.2009

Knapp zwei Wochen nach der Panne im Atomreaktor Krümmel ist das Vertrauen der Bundesbürger in die Sicherheit deutscher Atomkraftwerke überwiegend gering: Mehr als die Hälfte der Deutschen hat geringes (40 Prozent) bzw. gar kein Vertrauen (15 Prozent) in deren technische Zuverlässigkeit. Demgegenüber haben 38 Prozent großes Vertrauen in die Sicherheit der heimischen Kernkraftwerke, lediglich 6 Prozent sehr großes Vertrauen. Die Anhänger der bürgerlichen Parteien Union und FDP glauben mehrheitlich, dass auf die Technik der deutschen Atommeiler Verlass ist. Die Anhänger von SPD, Grünen und Linkspartei sind in dieser Frage mehrheitlich skeptisch.

In der Debatte um die Zukunft des deutschen Rentensystems wird das bisherige umlagefinanzierte System von einer Mehrheit der Deutschen unterstützt: 54 Prozent sprechen sich für dessen Beibehaltung aus. Vier von zehn (42 Prozent) hingegen befürworten eine Umstellung auf andere, z.B. kapitalgedeckte, Finanzierungsmodelle.
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Gesunkenes Krisenvertrauen in SPD Bericht aus Berlin 28.06.2009

Ähnlich wie vor der Europawahl glauben aktuell vier von zehn Bundesbürgern (42 Prozent), dass die CDU/CSU am ehesten mit den Folgen der Wirtschaftskrise fertig wird. Die SPD büßt dagegen an Krisenvertrauen ein. Die Bewältigung der Wirtschaftskrise trauen aktuell 14 Prozent der SPD zu, gegenüber 22 Prozent Anfang Juni. Engagement für die Arbeitnehmer in der Krise erwarten die Deutschen dagegen eher von der SPD (36 Prozent) als von der Union (27 Prozent). Allerdings ist das Zutrauen in die Sozialdemokraten hier zuletzt ebenso gesunken. Auch Spitzenkandidat Frank-Walter Steinmeier erreicht derzeit nicht seine Werte von vor der Europawahl. Vier von zehn Deutschen (40 Prozent) sind überzeugt, dass er bei der Bewältigung der Krise eine gute Arbeit leistet. Anfang Juni kam mehr als die Hälfte (55 Prozent) zu diesem Urteil. Als richtiger SPD-Spitzenkandidat für die Bundestagswahl sehen ihn aktuell 42 Prozent der Bundesbürger, nach 56 Prozent Anfang Juni.   
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Mehrheit weiterhin für Änderung bei Rente ab 67 / EU-Erlaubnis für Verkauf von Klonfleisch beunruhigt die Deutschen ARD-Morgenmagazin 26.06.2009

Der Beschluss zu stufenweisen Erhöhung des Renteneintrittsalters von 65 auf 67 Jahre stößt bei den Deutschen weiterhin auf wenig Gegenliebe. Nur 8 Prozent sprechen sich dafür aus, die Rente ab 67 tatsächlich einzuführen. Neun von zehn (90 Prozent) fordern dagegen zumindest Ausnahmen für besonders beanspruchte Berufsgruppen (46 Prozent), wenn nicht sogar die komplette Rücknahme des erhöhten Renteneintrittsalters (44 Prozent). Die Entscheidung der EU, die Produktion von Fleisch und Milch mit Tieren zuzulassen, die Nachkommen geklonter Tiere sind, halten acht von zehn Deutschen für beunruhigend. Nur jeder fünfte Bundesbürger sieht in dieser Erlaubnis keinen Anlass zur Sorge.
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