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Infratest dimap Prognosen treffen ins Schwarze
Das Superwahljahr 2009 geht für Infratest dimap mit einer eindrucksvollen Leistungsbilanz zu Ende. In allen drei Prognosen, die Infratest dimap im Auftrage der ARD, des RBB und des NDR zur Bundestagswahl und den Landtagswahlen in Brandenburg und Schleswig-Holstein erstellt hat, wurden die vorläufigen Endergebnisse bereits um punkt 18 Uhr hervorragend getroffen. Bei der Prognose zur Bundestagswahl lag die kumulierte Abweichung bei nur 2,0 Prozentpunkten, das sind gerade mal 0,4 Punkte pro Partei. Aber auch in den Bundesländern wurde mit einer mittleren Abweichung von 0,6 Prozentpunkten pro Partei ein sehr gutes Ergebnis erzielt.
Am Wahltag hat Infratest dimap insgesamt 13 TV-Studios der ARD-Landesrundfunkanstalten und der Deutschen Welle TV mit eigenen Analyseteams betreut, die jederzeit über den gesamten Datenbestand einen autonomen Zugriff hatten und in Echtzeit sendeten. Hinzu kam die Versorgung von 20 Hörfunkredaktionen und der ARD-Online Redaktion mit Prognosen, Hochrechnungen, Informationen zu Überhangmandaten und weiterführenden Ergebnissen und Analysen aus der Wahltagsbefragung.
Die Basis für unsere Prognosen, die Analysen und die Wählerwanderung bildet unsere Wahltagsbefragung. Hierfür haben 153.551 Wähler unsere Fragebögen nach Verlassen des Wahllokals in ganz Deutschland ausgefüllt, etwa 100.000 zur Bundestagswahl und 50.000 zu den beiden Landtagswahlen. Insgesamt 1.225 Interviewer waren in Wahllokalen aktiv und haben die anonym erhobenen Ergebnisse an insgesamt 300 Telefoninterviewer in Berlin, München, Bielefeld, Parchim und Güstrow durchgegeben. Damit ist die ARD-Wahltagsbefragung sowohl in Hinblick auf die Anzahl der Interviews als auch in Hinblick auf die Logistik eine der aufwändigsten empirischen Studien in Deutschland und wohl auch in ganz Europa.