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Das aktuelle politische Meinungsbild in Baden-Württemberg von Infratest dimap im Auftrag des Südwestrundfunk Stuttgart

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Jürgen Hofrichter
Bereichsleiter Wahlforschung juergen.hofrichter
@infratest-dimap.de

LänderTREND

Baden-Württemberg September 2009

Wäre schon am kommenden Sonntag Bundestagswahl, müssten die großen Parteien in Baden-Württemberg Verluste in Kauf nehmen. Die CDU erreicht in Baden-Württemberg nur noch 34 Prozent und muss gegenüber der letzten Bundestagswahl mit deutlichen Verlusten von etwa 5 Prozentpunkten rechnen. Die SPD käme auf 22 Prozent, das wäre ein Minus von 8 Punkten. Die kleineren Parteien können mit Gewinnen rechnen: Die FDP käme auf 18 Prozent, die Grünen auf 15 Prozent, die Linke auf 7 Prozent. mehr »

Wäre schon am kommenden Sonntag Bundestagswahl, müssten die großen Parteien in Baden-Württemberg Verluste in Kauf nehmen. Die CDU erreicht  in Baden-Württemberg nur noch 34 Prozent und  muss gegenüber der letzten Bundestagswahl  mit deutlichen Verlusten von etwa 5 Prozentpunkten rechnen. Die SPD käme auf 22 Prozent, das  wäre ein Minus von 8 Punkten.  Die kleineren Parteien  können mit Gewinnen rechnen: Die FDP käme  auf 18 Prozent, die Grünen auf 15 Prozent, die Linke auf  7 Prozent.

Etwa ein Drittel der Wahlberechtigten legt sich derzeit nicht auf eine Partei fest oder will nicht zur Wahl gehen. Drei von zehn, die eine Partei nennen, geben an, dass sich ihre Entscheidung noch ändern kann. Rückschlüsse auf den Wahlausgang am 27. September sind damit nur bedingt möglich.

Im Hinblick auf mögliche Regierungskoalitionen  bewerten 53 Prozent der Befragten eine Koalition aus CDU/CSU und FDP mit sehr gut oder gut, 44 Prozent halten sie für weniger gut oder schlecht. Eine große Koalition stößt bei 41 Prozent auf Zustimmung, bei  mehr als der Hälfte (55 Prozent) auf Ablehnung. 78 Prozent  sprechen sich gegen eine Koalition von SPD, Grünen und Linkspartei aus. Die Popularität von Ministerpräsident Günther Oettinger (CDU) hat einen Tiefstand erreicht : 46 Prozent der Baden-Württemberg sind aktuell der Ansicht, dass  Oettinger kein guter  Ministerpräsident  ist, das sind 14 Prozentpunkte  mehr als im März 2009. Nur noch 41 Prozent  -- 7 Punkte weniger als im März --  halten Günther Oettinger dagegen für ein guten Regierungschef.

Untersuchungsanlage
Grundgesamtheit:
Wahlberechtigte Bevölkerung in Baden-Württemberg ab 18 Jahren
Stichprobe:
Repräsentative Zufallsauswahl/Randomstichprobe
Erhebungsverfahren:
Computergestützte Telefoninterviews (CATI)
Fallzahl:
1.000 Befragte
Erhebungszeitraum:
14.9. - 15.9.2009

Fehlertoleranz:
1,4* bis 3,1** Prozentpunkte
* bei einem Anteilswert von 5%
** bei einem Anteilswert von 50%
Durchführendes Institut:
Infratest dimap