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Baden-WürttembergTREND

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Das aktuelle politische Meinungsbild in Baden-Württemberg von Infratest dimap im Auftrag des Südwestrundfunk Stuttgart

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Jürgen Hofrichter
Bereichsleiter Wahlforschung juergen.hofrichter
@infratest-dimap.de

Blitzumfrage

Baden-Württemberg Februar

Die Regierungsparteien CDU und FDP würden gemeinsam eine deutliche Mehrheit erreichen, wenn am kommenden Sonntag in Baden-Württemberg ein neuer Landtag gewählt würde. Im Vergleich zum Juni 2009 könnte die CDU 3 Prozentpunkte zulegen und 43 Prozent erreichen. Die Unions-Gewinne gehen lagerintern auf Kosten der FDP, die auf 11 Prozent käme (-4). Die SPD hätte 20 Prozent (-1) in Aussicht, die Grünen verbesserten sich auf 17 Prozent (+3), die Linke bliebe konstant bei 4 Prozent der Wählerstimmen. Das ist das Ergebnis einer Blitzumfrage von Infratest dimap im Auftrag von SWR und Stuttgarter ... mehr »

Die Regierungsparteien CDU und FDP würden gemeinsam eine deutliche Mehrheit erreichen, wenn am kommenden Sonntag in Baden-Württemberg ein neuer Landtag gewählt würde. Im Vergleich zum Juni 2009 könnte die CDU 3 Prozentpunkte zulegen und 43 Prozent erreichen. Die Unions-Gewinne gehen lagerintern auf Kosten der FDP, die auf 11 Prozent käme (-4). Die SPD hätte 20 Prozent (-1) in Aussicht, die Grünen verbesserten sich auf 17 Prozent (+3), die Linke bliebe konstant bei 4 Prozent der Wählerstimmen. Das ist das Ergebnis einer Blitzumfrage von Infratest dimap im Auftrag von SWR und Stuttgarter Zeitung.

Nach dem Wechsel des bisherigen Landesvaters Günther Oettinger in die EU-Kommission nach Brüssel ist der bisherige CDU-Fraktionsvorsitzende im Landtag, Stefan Mappus, zum neuen Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg gewählt worden. Etwa die Hälfte der Wahlberechtigten (46 Prozent) glaubt, dass Mappus ein besserer Regierungschef sein wird als sein Vorgänger. Im Vergleich zum Oktober bedeutet dies einen Anstieg um 20 Punkte, der auch darauf zurückzuführen ist, dass Mappus seinen Bekanntheitsgrad deutlich steigern konnte und sich mehr Wahlberechtigte ein Urteil über ihn zutrauen. 21 Prozent (-4) glauben nicht, dass Mappus ein besserer Ministerpräsident sein wird als Oettinger.

Der baden-württembergische Kultusminister Helmut Rau steht derzeit wegen seiner Schul- und Bildungspolitik in der Kritik. Von den Wahlberechtigten erhält Rau für seine politische Arbeit die Durchschnittsnote 3,7. Unter den Anhängern der Regierungsparteien fällt die Bewertung nur wenig besser aus: CDU-Anhänger vergeben die Note 3,4, FDP-Anhänger die Note 3,6.

Die Debatte über die Laufzeiten deutscher Atomkraftwerke prägt auch Baden-Württemberg. Die Hälfte der Wahlberechtigten (55 Prozent) fordert, die Atomkraftwerke in Baden-Württemberg möglichst rasch bzw. wie geplant abzuschalten. Vor allem die Anhänger der Grünen (90 Prozent) vertreten diese Haltung. 39 Prozent der Wahlberechtigten sind dafür, dass die Meiler länger am Netz bleiben als bislang geplant.

Untersuchungsanlage
Grundgesamtheit:
Wahlberechtigte Bevölkerung in Baden-Württemberg ab 18 Jahren
Stichprobe:
Repräsentative Zufallsauswahl/Randomstichprobe
Erhebungsverfahren:
Computergestützte Telefoninterviews (CATI)
Fallzahl:
1.000 Befragte
Erhebungszeitraum:
17. Februar 2010
Fehlertoleranz:
1,4* bis 3,1** Prozentpunkte
* bei einem Anteilswert von 5%
** bei einem Anteilswert von 50%
Durchführendes Institut:
Infratest dimap