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LänderTREND

Baden-Württemberg September 2016 im Auftrag von SWR und Stuttgarter Zeitung

Sonntagsfrage Landtagswahl

Sonntagsfrage Landtagswahl

Zufriedenheit mit der Landesregierung

Zufriedenheit mit der Landesregierung

Zufriedenheit mit der Landesregierung
(Parteianhänger)

Zufriedenheit mit der Landesregierung (Parteianhänger)

Zufriedenheit mit der Landesregierung
(Zeitverlauf)

Zufriedenheit mit der Landesregierung (Zeitverlauf)

Zufriedenheit mit den Regierungsparteien

Zufriedenheit mit den Regierungsparteien

Zufriedenheit mit den Oppositionsparteien

Zufriedenheit mit den Oppositionsparteien

Politikerzufriedenheit

Politikerzufriedenheit

Zufriedenheit mit Winfried Kretschmann

Zufriedenheit mit Winfried Kretschmann

Politische Zukunft von Winfried Kretschmann

Politische Zukunft von Winfried Kretschmann

Politische Zukunft von Winfried Kretschmann

Politische Zukunft von Winfried Kretschmann

Sonntagsfrage Landtagswahl

Sonntagsfrage Landtagswahl

Zufriedenheit mit der Landesregierung

Zufriedenheit mit der Landesregierung

Zufriedenheit mit der Landesregierung
(Parteianhänger)

Zufriedenheit mit der Landesregierung (Parteianhänger)

Zufriedenheit mit der Landesregierung
(Zeitverlauf)

Zufriedenheit mit der Landesregierung (Zeitverlauf)

Zufriedenheit mit den Regierungsparteien

Zufriedenheit mit den Regierungsparteien

Zufriedenheit mit den Oppositionsparteien

Zufriedenheit mit den Oppositionsparteien

Politikerzufriedenheit

Politikerzufriedenheit

Zufriedenheit mit Winfried Kretschmann

Zufriedenheit mit Winfried Kretschmann

Politische Zukunft von Winfried Kretschmann

Politische Zukunft von Winfried Kretschmann

Politische Zukunft von Winfried Kretschmann

Politische Zukunft von Winfried Kretschmann

Positive Bilanz der neuen grün-schwarzen Landesregierung

Nach etwa vier Monaten im Amt stößt die neue Landesregierung aus Grünen und CDU auf eine ebenso hohe Resonanz wie die Vorgängerregierung aus Grünen und SPD: Zwei von drei Baden-Württembergern (65 Prozent) sind mit der Arbeit des neuen Kabinetts sehr zufrieden (5 Prozent) bzw. zufrieden  (60 Prozent). Drei von zehn (29 Prozent) äußern sich dagegen weniger zufrieden (20 Prozent) bzw. gar nicht zufrieden (9 Prozent). Die Zustimmung zur Landesregierung ist bei den Anhängern beider Regierungsparteien etwa gleich hoch (Grüne-Anhänger: 79 Prozent; CDU-Anhänger: 76 Prozent). In der Einzelbewertung  schneiden beide Koalitionsparteien jedoch unterschiedlich ab: Die Regierungsarbeit der Grünen wird von 62 Prozent der Befragten positiv bewertet, mit den Leistungen der CDU zeigen sich 40 Prozent zufrieden. Während die CDU-Anhänger den Koalitionspartner mehrheitlich loben (61:33 Prozent), haben die Anhänger der Grünen deutliche Vorbehalte gegenüber der CDU-Regierungspolitik (40:49 Prozent).
Die Oppositionsparteien im Landtag bleiben im Zufriedenheitsurteil hinter den Regierungsparteien zurück. 35 Prozent der Wahlberechtigten zeigen sich mit der SPD zufrieden, 25 Prozent mit den Leistungen der FDP. Zehn Prozent der Wahlberechtigten sind mit dem Kurs der AfD zufrieden.   

 

Winfried Kretschmann weiterhin mit sehr hohem Ansehen

Ministerpräsident Winfried Kretschmann genießt weiterhin sehr hohes Ansehen im Ländle. Acht von zehn Baden-Württembergern (80 Prozent) sind mit seiner politischen Arbeit sehr zufrieden (33 Prozent) oder zufrieden (47 Prozent). Im Vergleich zu seinem Rekordwert unmittelbar vor der Landtagswahl hat er zwar leichte Ansehensverluste zu verzeichnen (- 4 Punkte); er bleibt jedoch der mit Abstand beliebteste Ministerpräsident in Deutschland. Zudem wird Kretschmann in der Diskussion um die Nachfolge von Joachim Gauck im Amt des Bundespräsidenten als möglicher Kandidat genannt. Das Meinungsbild zu einem Wechsel Kretschmanns ins Schloss Bellevue ist  eindeutig: Angesichts seiner großen Beliebtheit plädiert eine klare Mehrheit dafür, dass er Ministerpräsident in Baden-Württemberg bleibt (59 Prozent). Einen Wechsel ins höchste Staatsamt würden 30 Prozent begrüßen.

Der Innenminister und stellvertretende Ministerpräsident Thomas Strobl konnte sowohl seine Bekanntheit als auch sein Ansehen steigern. Mit 41 Prozent sind aktuell mehr Baden-Württemberger mit seiner Arbeit zufrieden als vor der Landtagswahl (+8 Punkte). Im Unterschied zum März erhält er deutlich mehr positive als negative Bewertungen.

 

Sonntagsfrage:  Grüne klar stärkste politische Kraft

Sechs Monate nach der Landtagswahl ist die politische Stimmung im Land weitgehend stabil. Die Grünen können ihren Platz als stärkste Partei vor der CDU klar behaupten und kämen bei einem Urnengang zum jetzigen Zeitpunkt auf 31 Prozent. Sie lägen knapp über Ihrem Wahlergebnisses vom März (30,3 Prozent). Die CDU könnte mit 26 Prozent rechnen, einem Punkt weniger als bei der Landtagswahl. Die SPD käme mit 13 Prozent in etwa auf ihr Ergebnis vom März (12,7 Prozent)  - ähnlich die Linke mit 3 Prozent (Wahlergebnis: 2,9 Prozent). Die FDP könnte mit 7 Prozent rechnen, gut 1 Punkt weniger als im März (Wahlergebnis 8,3 Prozent).  Auf die AfD entfielen derzeit 17 Prozent,  und sie würde ihr Wahlergebnis (15,1 Prozent) um etwa zwei Punkte übertreffen. Die AfD profitiert damit auch in Baden-Württemberg von der anhaltenden bundespolitischen Diskussion um die Themen Flüchtlinge und innere Sicherheit – ungeachtet landespolitischer Ereignisse wie der Spaltung der Landtagsfraktion.

Studieninformation

Grundgesamtheit:Wahlberechtigte Bevölkerung in Baden-Württemberg ab 18 Jahren

Stichprobe:Repräsentative Zufallsauswahl/Randomstichprobe

Erhebungsverfahren:Telefoninterviews (CATI)

Fallzahl:1001 Befragte

Erhebungszeitraum:9.-13. September 2016

Schwankungsbreite:1,4* bis 3,1** Prozentpunkte
* bei einem Anteilswert von 5%
** bei einem Anteilswert von 50%

Durchführendes Institut:infratest dimap

Wahlforschung

Anja Miriam Simon

Senior Projektleiterin Meinungs- und Wahlforschung

anja.simon @infratest-dimap.de