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LänderTREND

Baden-Württemberg März 2017 im Auftrag des SWR und der Stuttgarter Zeitung

Sonntagsfrage Landtagswahl

Sonntagsfrage Landtagswahl

Zufriedenheit mit der Landesregierung

Zufriedenheit mit der Landesregierung

Zufriedenheit mit der Landesregierung
(Parteianhänger)

Zufriedenheit mit der Landesregierung (Parteianhänger)

Zufriedenheit mit der Landesregierung
Zeitverlauf 2000-2017

Zufriedenheit mit der Landesregierung Zeitverlauf 2000-2017

Politikerzufriedenheit

Politikerzufriedenheit

Zufriedenheit mit Winfried Kretschmann
Zeitverlauf 2011-2017

Zufriedenheit mit Winfried Kretschmann Zeitverlauf 2011-2017

Direktwahl Ministerpräsident: Kretschmann vs. Strobl

Direktwahl Ministerpräsident: Kretschmann vs. Strobl

Direktwahl Ministerpräsident
(nach Parteianhängern)

Direktwahl Ministerpräsident (nach Parteianhängern)

Direktwahl Ministerpräsident
2017 und 2016

Direktwahl Ministerpräsident 2017 und 2016

Fahrverbot für Diesel-Fahrzeuge in Stuttgart

Fahrverbot für Diesel-Fahrzeuge in Stuttgart

Fahrverbot für Diesel-Fahrzeuge in Stuttgart
(nach Parteianhängern)

Fahrverbot für Diesel-Fahrzeuge in Stuttgart (nach Parteianhängern)

Direktwahl Bundeskanzler/-in

Direktwahl Bundeskanzler/-in

Direktwahl Bundeskanzler/-in
(nach Parteianhängern)

Direktwahl Bundeskanzler/-in (nach Parteianhängern)

Sonntagsfrage Landtagswahl

Sonntagsfrage Landtagswahl

Zufriedenheit mit der Landesregierung

Zufriedenheit mit der Landesregierung

Zufriedenheit mit der Landesregierung
(Parteianhänger)

Zufriedenheit mit der Landesregierung (Parteianhänger)

Zufriedenheit mit der Landesregierung
Zeitverlauf 2000-2017

Zufriedenheit mit der Landesregierung Zeitverlauf 2000-2017

Politikerzufriedenheit

Politikerzufriedenheit

Zufriedenheit mit Winfried Kretschmann
Zeitverlauf 2011-2017

Zufriedenheit mit Winfried Kretschmann Zeitverlauf 2011-2017

Direktwahl Ministerpräsident: Kretschmann vs. Strobl

Direktwahl Ministerpräsident: Kretschmann vs. Strobl

Direktwahl Ministerpräsident
(nach Parteianhängern)

Direktwahl Ministerpräsident (nach Parteianhängern)

Direktwahl Ministerpräsident
2017 und 2016

Direktwahl Ministerpräsident 2017 und 2016

Fahrverbot für Diesel-Fahrzeuge in Stuttgart

Fahrverbot für Diesel-Fahrzeuge in Stuttgart

Fahrverbot für Diesel-Fahrzeuge in Stuttgart
(nach Parteianhängern)

Fahrverbot für Diesel-Fahrzeuge in Stuttgart (nach Parteianhängern)

Direktwahl Bundeskanzler/-in

Direktwahl Bundeskanzler/-in

Direktwahl Bundeskanzler/-in
(nach Parteianhängern)

Direktwahl Bundeskanzler/-in (nach Parteianhängern)

Zwei Drittel mit Landesregierung zufrieden

Ein Jahr nach der letzten Landtagswahl erfährt die grün-schwarze Landesregierung in Baden-Württemberg weiterhin großen Zuspruch. Knapp zwei Drittel (64 Prozent; -1) äußern sich zufrieden zur Arbeit des Landeskabinetts, ein Drittel (32 Prozent; +3) übt Kritik. Im Vergleich zum letzten Baden-WürttembergTREND ist der Rückhalt der Landesregierung weitgehend gleich geblieben. Nach wie vor sind die Anhänger von Grünen (91 Prozent) und CDU (76 Prozent) mehrheitlich zufrieden. Auch in den Reihen von SPD (60 Prozent) und FDP (58 Prozent) überwiegt ein wohlwollendes Urteil. Auf deutliche Distanz zur Landesregierung bleiben dagegen die AfD-Anhänger (33:65 Prozent).

   

Kretschmann bleibt Zugpferd von Grün-Schwarz

Wesentlich getragen wird die Zustimmung zur grün-schwarzen Landesregierung nach wie vor vom Grünen-Ministerpräsidenten. Drei Viertel der Wahlberechtigten (76 Prozent) äußern sich zufrieden zur Arbeit von Winfried Kretschmann. Er verliert zwar gegenüber September an Zuspruch (-4), bleibt aber populärster baden-württembergischer Landespolitiker und gehört mit Dreyer, Kramp-Karrenbauer sowie Sellering weiterhin zu den beliebtesten deutschen Ministerpräsidenten. Mit deutlichem Abstand folgt im Urteil der Baden-Württemberger CDU-Innenminister Thomas Strobel, dem wie im Herbst vergangenen Jahres 41 Prozent der Wahlberechtigten ein positives Zeugnis ausstellen. Strobel zieht wie Kretschmann mehr positive als negative Urteile auf sich. Dennoch bleibt der Grünen-Politiker klar die Wunschbesetzung für das Amt des Regierungschefs: Bei einer Direktwahl für das Ministerpräsidentenamt würden sich 68 Prozent für Kretschmann, 16 Prozent für Strobel entscheiden.

 

Landesspitzen von SPD und FDP mit Bekanntheitsproblemen

Die Spitzen der anderen Landtagsparteien kämpfen mit deutlichen Bekanntheitsproblemen. Dies gilt insbesondere für Leni Breymaier, die erst vergangenen Oktober zur neuen SPD-Landesvorsitzenden gewählt wurde und drei Viertel der Baden-Württemberger kein Begriff ist. Auch zum FDP/DVP-Fraktionsvorsitzenden Hans-Ulrich Rülke können sich zwei Drittel der Wahlberechtigten derzeit nicht äußern. Weniger große Bekanntheitsprobleme hat AfD-Fraktionsvorsitzender Jörg Meuthen, der immerhin jedem Zweiten ein Begriff ist. Während jedoch Rülke (15 Prozent) und Breymaier (14 Prozent) von jeweils jedem Siebten positiv bewertet werden, überzeugt AfD-Fraktionsvorsitzender Jörg Meuthen aktuell nur knapp jeden zehnten Wahlberechtigten (9 Prozent) im Bundesland.

 

Sonntagsfrage: Grüne und AfD geben ab, CDU mit leichtem, SPD mit deutlichem Zugewinn

Trotz eines kaum veränderten Meinungsbildes gegenüber Landesregierung und führenden Landespolitikern ergeben sich in der politischen Stimmung in Baden-Württemberg deutlichere Verschiebungen. Bei einer Landtagswahl zum jetzigen Zeitpunkt käme die CDU auf 28 Prozent. Sie verbessert sich gegenüber September um 2 Punkte und liegt erstmals seit Februar 2016 im Baden-WürttembergTREND wieder knapp vorn. Die Grünen büßen im gleichen Zeitraum 4 Punkte ein und hätten aktuell 27 Prozent in Aussicht. Drittstärkste Kraft wäre die SPD, die sich um 7 Punkte auf 20 Prozent verbessert. Ein Wert, den die SPD letztmalig im November 2014 erreichte. Während die AfD zum vergangenen September 6 Punkte abgibt und auf 11 Prozent zurückfällt, könnte die FDP unverändert mit 7 Prozent rechnen. Alle anderen Parteien kämen zusammen auf 7 Prozent, darunter die Linke mit einem Anteil von 4 Prozent.

 

Kanzlerpräferenz: Merkel und Schulz Kopf-an-Kopf

Die deutlichen Verschiebungen in der landespolitischen Stimmung zugunsten der Sozialdemokraten sind auch in Baden-Württemberg wesentlich durch den Sog der SPD-Kanzlerkandidatenentscheidung ausgelöst. Im Südwesten sprechen sich derzeit vier von zehn Wahlberechtigten für Martin Schulz (39 Prozent) als Kanzler aus. Der SPD-Politiker erhält damit im Bundesland nicht wesentlich weniger Unterstützung als Amtsinhaberin Angela Merkel, die sich 41 Prozent der Baden-Württemberger ins Kanzleramt wünschen.

 

Diesel-Fahrverbot in der Landeshauptstadt: Zustimmung im Land, gespaltenes Echo im Großraum Stuttgart

Die grün-schwarze Landesregierung hat beschlossen, dass in Stuttgart künftig an Tagen mit hoher Feinstaubbelastung ein Fahrverbot für ältere Diesel-Fahrzeuge gilt. Sechs von zehn Baden-Württembergern (57 Prozent) halten die Einführung eines solchen Diesel-Fahrverbots für richtig, vier von zehn (38 Prozent) für falsch. Im Großraum Stuttgart spaltet das Fahrverbot die Wahlberechtigten dagegen sichtbar: 48 Prozent unterstützen die Entscheidung, etwa ebenso viele (45 Prozent) lehnen es ab.   

  

 

 

Studieninformation

Grundgesamtheit:Wahlberechtigte Bevölkerung in Baden-Württemberg ab 18 Jahren

Stichprobe:Repräsentative Zufallsauswahl/Randomstichprobe

Erhebungsverfahren:Telefoninterviews (CATI)

Fallzahl:1004 Befragte

Erhebungszeitraum:3.-7. März 2017

Schwankungsbreite:1,4* bis 3,1** Prozentpunkte
* bei einem Anteilswert von 5%
** bei einem Anteilswert von 50%

Durchführendes Institut:infratest dimap

Wahlforschung

Anja Miriam Simon

Senior Projektleiterin Meinungs- und Wahlforschung

anja.simon @infratest-dimap.de