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BayernTREND
Das aktuelle politische Meinungsbild in Bayern von Infratest dimap im Auftrag der Sendung Kontrovers im Bayerischen Fernsehen
Roberto Heinrich
Senior Projektleiter Wahlforschung
roberto.heinrich
@infratest-dimap.de
LänderTREND
Bayern Juli 2008
Positive Grundstimmung bekommt deutlichen Dämpfer
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Erstmals Mehrheit unzufrieden mit der CSU-Regierung
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Parteikompetenzen: CSU in den meisten Bereichen vorne
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Politikerbenotung (I): CSU-Führungsduo mit Ansehensverlusten
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Politikerbenotung (II)
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Direktwahl des Ministerpräsidenten: Beckstein deutlich vor Maget
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Direktwahl des Ministerpräsidenten (Parteianhänger)
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Wahlentscheidende Themen: Steigende Preise vor Steuerpolitik
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Vier Fünftel für volle Pendlerpauschale und steuerliche Entlastung
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Weiterbetrieb der Atomkraftwerke
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Sonntagsfrage Bayern Landtagswahl: CSU weiterhin bei 48 Prozent
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Wahl- und Umfrageergebnisse (Zeitverlauf)
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Knapp die Hälfte der Unentschlossenen entscheidet sich spät
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Mehrheit erwartet absolute Mehrheit der CSU
Abbildung vergrößern »Die positive Grundstimmung im Freistaat in den letzten beiden Jahren hat sich im Juli deutlich eingetrübt. Die etwas skeptischere Grundstimmung in der bayerischen Bevölkerung spiegelt sich stärker in der konkreten Bewertung der Staatsregierung wider. Derzeit sind lediglich 44 Prozent der Bürger mit der CSU-Regierung zufrieden. Entscheidend für ein erfolgreiches Abschneiden bei der Landtagswahl im September wird das sachpolitische Vertrauen der Wähler in die politischen Parteien sein. In diesem Punkt verfügt die CSU über einen klaren Wettbewerbsvorteil, denn ihr wird in den meisten Bereichen die größte Problemlösungskompetenz zugeschrieben. Das CSU-Führungsduo aus Günther Beckstein und Erwin Huber muss bei der Politikerbenotung im Vergleich zur letzten Erhebung im Januar deutliche Ansehensverluste hinnehmen. Obgleich die CSU-Regierung derzeit im Urteil der Bevölkerung nicht an ihre Stärke bei der Landtagswahl 2003 anknüpfen kann, wird Günther Beckstein von einer deutlichen Mehrheit als Ministerpräsident favorisiert. In Deutschland ist derzeit die Preissteigerung bei Energie- und Lebensmitteln das brisanteste Thema. Dies ist auch in Bayern der Fall und für zwei Drittel der Wahlberechtigten (67 Prozent) ist dieses Thema sehr wichtig für ihre persönliche Wahlentscheidung bei der kommenden Landtagswahl. Auf Platz zwei der für die Wahlentscheidung bedeutsamen Themen liegt die Steuerpolitik. Weitestgehend einig (82 Prozent) ist sich die bayerische Bevölkerung dahingehend, dass die Pendlerpauschale für Berufspendler wieder wie früher ab dem 1. Kilometer gezahlt werden soll. Auch die steuerliche Entlastung von Arbeitnehmern und Familien soll ausgebaut werden (81 Prozent), ungeachtet der Tatsache, dass dadurch die Sanierung des Staatshaushaltes erschwert wird - ebenfalls eine Forderung der Christsozialen. Rund acht Wochen vor dem Urnengang kann sich die CSU in der aktuellen politischen Stimmung ihrer absoluten Mehrheit nicht mehr sicher sein. Derzeit würden wie schon im Mai 48 Prozent der bayerischen Wähler für die Christsozialen votieren. Knapp die Hälfte der Unentschlossen (44 Prozent) plant ihre Wahlentscheidung erst in den Tagen vor der Wahl (30 Prozent) oder am Wahltag selbst (14 Prozent) zu treffen. Trotz der skeptischeren Bewertung der christsozialen Regierung und ihres Spitzenduos geht eine Mehrheit in Bayern (54 Prozent) davon aus, dass die CSU bei der Landtagswahl am 28. September ihre absolute Mehrheit erfolgreich verteidigen kann.
* bei einem Anteilswert von 5%
** bei einem Anteilswert von 50%