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BayernTREND

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Das aktuelle politische Meinungsbild in Bayern von Infratest dimap im Auftrag der Sendung Kontrovers im Bayerischen Fernsehen

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Roberto Heinrich
Senior Projektleiter Wahlforschung roberto.heinrich
@infratest-dimap.de

LänderTREND

Bayern Januar 2009

Trotz vieler Abschwungprognosen als Folge der Wirtschafts- und Finanzkrise herrscht im Freistaat zu Beginn des Jahres 2009 eine positive Grundstimmung. Das Ende der CSU-Alleinherrschaft nach 46 Jahren stößt in Bayern auf ein überaus positives Echo. Die Arbeit der CSU in der neuen Koalitionsregierung wird aber mehrheitlich positiv beurteilt. Auch mit der Arbeit der FDP in der Landesregierung zeigt sich die Mehrheit der bayerischen Bevölkerung (54 Prozent) bereits jetzt zufrieden. In den meisten Politikbereichen genießt die CSU nach wie vor das größte sachpolitische Vertrauen der bayerischen ... mehr »

Trotz vieler Abschwungprognosen als Folge der Wirtschafts- und Finanzkrise herrscht im Freistaat zu Beginn des Jahres 2009 eine positive Grundstimmung. Das Ende der CSU-Alleinherrschaft nach 46 Jahren stößt in Bayern auf ein überaus positives Echo. Die Arbeit der CSU in der neuen Koalitionsregierung wird aber mehrheitlich positiv beurteilt. Auch mit der Arbeit der FDP in der Landesregierung zeigt sich die Mehrheit der bayerischen Bevölkerung (54 Prozent) bereits jetzt zufrieden. In den meisten Politikbereichen genießt die CSU nach wie vor das größte sachpolitische Vertrauen der bayerischen Wähler und sie kann in einigen Bereichen wieder Boden gut machen. Die FDP erhält noch mehr Vorschusslorbeeren, sie hat - zwei Monate nach ihrem Eintritt in die Regierung - in den meisten Politikbereichen merklich an Profil gewonnen. Die populärsten Landespolitiker in Bayern sind der Ministerpräsident und CSU-Vorsitzende Horst Seehofer und die stellvertretende CSU-Vorsitzende Barbara Stamm. Der neue bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer genießt rund 2 Monate nach Amtsübernahme ein sehr hohes Ansehen. Während sich rund zwei Monate nach der Landtagswahl bei erneutem Urnengang mehr bayerische Wähler für die CSU, für die Liberalen und die Grünen entscheiden würden, müsste die SPD weitere Verluste hinnehmen. Rund jeder zweite bayerische Wähler (55 Prozent) kommt im Zusammenhang mit der neuen Funktion Horst Seehofers als Ministerpräsident zu der Meinung, dass sich jetzt die Durchsetzungsfähigkeit der CSU auf Bundesebene verbessern wird. Nur jeder dritte bayerische Wähler glaubt allerdings, dass die CSU bei der Europa- oder Bundestagswahl wieder an die 50-Prozent-Marke herankommt.

Untersuchungsanlage
Grundgesamtheit:
Wahlberechtigte Bevölkerung in Bayern ab 18 Jahren
Stichprobe:
Repräsentative Zufallsauswahl/Randomstichprobe
Erhebungsverfahren:
Computergestützte Telefoninterviews (CATI)
Fallzahl:
1.000 Befragte
Erhebungszeitraum:
08.01. - 11.01.2009
Fehlertoleranz:
1,4* bis 3,1** Prozentpunkte
* bei einem Anteilswert von 5%
** bei einem Anteilswert von 50%
Durchführendes Institut:
Infratest dimap