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HamburgTREND
Das aktuelle politische Meinungsbild in Hamburg von Infratest dimap im Auftrag des Norddeutschen Rundfunk
Roberto Heinrich
Senior Projektleiter Wahlforschung
roberto.heinrich
@infratest-dimap.de
LänderTREND
Hamburg Februar II 2011
Interesse an der Bürgerschaftswahl
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Interesse an der Bürgerschaftswahl im Zeitverlauf
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Sonntagsfrage zur Bürgerschaftswahl Hamburg
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Wahl- und Umfrageergebnisse zur Bürgerschaftswahl
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Direktwahl: Ahlhaus vs. Scholz
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Direktwahl: Ahlhaus vs. Scholz nach Parteianhängern
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Direktwahl Erster Bürgermeister im Zeitverlauf
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CDU- oder SPD-geführter Senat nach der Wahl (nach Parteianhängern)
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Profilschärfe der Parteien in Hamburg
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Vertrautheit des neuen Wahlrechts
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Einfluss des neuen Wahlrechts auf Wahlbeteiligung
Abbildung vergrößern »Die SPD hat die Chance, bei der anstehenden Bürgerschaftswahl an ihre frühere Vormachtstellung in der Hansestadt anzuknüpfen. 10 Tage vor der Wahl kommt sie bei der Sonntagsfrage auf 45 Prozent, das wären etwa 10 Punkte mehr als vor drei Jahren. Die CDU muss mit deutlichen Verlusten rechnen, sie käme derzeit nur auf 23,5 Prozent der Stimmen. Die Grünen rangieren bei 14 Prozent, ein Plus von immerhin rund 4,5 Punkten gegenüber der letzten Wahl. Zittern müssen bis zuletzt die Linke und die FDP, wobei die Chancen der Linken auf den Einzug in die Bürgerschaft bei einem aktuellen Stimmenanteil von 5,5 Prozent etwas besser stehen als bei der FDP (5 Prozent). Die gute Ausgangsposition der SPD hat in erster Linie mit ihrem Spitzenkandidaten Olaf Scholz zu tun. Vor die Wahl gestellt zwischen dem amtierenden CDU-Bürgermeister Christoph Ahlhaus und dem SPD-Spitzenkandidaten, fällt das Votum der Hamburger mit 21:55 eindeutig zugunsten von Scholz aus.
Ein gutes Viertel der Wahlberechtigten ist noch völlig unentschlossen oder will nicht an der Wahl teilnehmen, weitere 16 Prozent sind noch nicht endgültig festgelegt, welcher Partei bzw. welchen Parteien sie die 5 Stimmen geben sollen. Ein möglicher Grund für die anhaltende Unsicherheit ist das neue Wahlrecht, das im Übrigen bei der Sonntagsfrage bereits berücksichtigt ist. Das neue Wahlrecht bietet den Bürgern mehr Stimmen und damit mehr Wahlmöglichkeiten. Bislang haben sich allerdings nach eigenen Angaben nur vier von zehn Wahlberechtigten mit diesem neuen Wahlrecht vertraut gemacht, eine Mehrheit fühlt sich noch unzureichend informiert.
* bei einem Anteilswert von 5%
** bei einem Anteilswert von 50%