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Mecklenburg-VorpommernTREND
Das aktuelle politische Meinungsbild in Mecklenburg- Vorpommern von Infratest dimap im Auftrag des NDR
Uwe Meergans
Senior Projektleiter Wahlforschung
uwe.meergans
@infratest-dimap.de
LänderTREND
Mecklenburg-Vorpommern August III 2011
Sonntagsfrage: CDU verliert an Boden
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Wahl- und Umfrageergebnisse im Zeitverlauf
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Direktwahl Ministerpräsident: Sellering vs. Caffier
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Direktwahl Ministerpräsident (nach Parteianhängern)
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Direktwahl Ministerpräsident im Zeitverlauf
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Gute Koalition für das Land
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Beliebteste Koalition unter SPD-Führung
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Beliebteste Koalition unter SPD-Führung nach Parteianhängern
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Ehrlichkeit der Parteien
Abbildung vergrößern »Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern: CDU verliert an Boden
In der aktuellen (und letzten veröffentlichten) ARD-Umfrage kommt die SPD auf 36 Prozent und hat damit beste Aussichten, wieder stärkste Partei im Schweriner Landtag zu werden. Die CDU verliert weiter an Boden und kommt derzeit auf einen Stimmenanteil von 26 Prozent (- 2 Punkte gegenüber der Vorwoche). Die Linke liegt relativ stabil bei 17 Prozent (- 0,5), die Grünen haben mit einem Stimmenanteil von 8 Prozent weiterhin gute Aussichten, erstmals im Landtag vertreten zu sein. Dagegen bleibt der Wiedereinzug von FDP und NPD weiterhin gefährdet: auf beide würden jeweils aktuell 4,5 Prozent der Stimmen entfallen. Da viele Wahlberechtigte noch unsicher sind, ob sie zur Wahl gehen werden und für welche Partei sie sich gegebenenfalls entscheiden, sind die Würfel hier noch nicht gefallen.
Viel spricht aber dafür, dass die SPD als klar stärkste Partei zwischen drei Koalitionspartnern wählen kann: der CDU, den Linken und den Grünen, denn selbst eine rot-grüne Regierung ist nach dem Stand der Dinge rechnerisch nicht ausgeschlossen. Ginge es nach den Wahlberechtigten – oder nach den Wählern der SPD – fiele die Wahl des Koalitionspartners relativ eindeutig zu Gunsten der CDU aus und damit zur Fortsetzung der Großen Koalition, die eine Mehrheit aller Bürger (54 Prozent) als gut für das Land bewerten. Eine rot-grüne Koalition bzw. eine rot-rote Koalition würden dagegen mehrheitlich auf Ablehnung stoßen.
* bei einem Anteilswert von 5%
** bei einem Anteilswert von 50%