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LänderTREND

Nordrhein-Westfalen September 2015 im Auftrag des WDR

Sonntagsfrage Landtagswahl

Sonntagsfrage Landtagswahl

Einstellungen zur Flüchtlingsthematik

Einstellungen zur Flüchtlingsthematik

Einstellungen zur Flüchtlingsthematik
„Die Politik in NRW kümmert sich angemessen um die Unterbringung und Versorgung der Flüchtlinge.“

Einstellungen zur Flüchtlingsthematik „Die Politik in NRW kümmert sich angemessen um die Unterbringung und Versorgung der Flüchtlinge.“

Einstellungen zur Flüchtlingsthematik
„Es macht mir Angst, dass so viele Flüchtlinge zu uns kommen.“

Einstellungen zur Flüchtlingsthematik „Es macht mir Angst, dass so viele Flüchtlinge zu uns kommen.“

Persönliches Engagement für Flüchtlinge

Persönliches Engagement für Flüchtlinge

Sonntagsfrage Landtagswahl

Sonntagsfrage Landtagswahl

Einstellungen zur Flüchtlingsthematik

Einstellungen zur Flüchtlingsthematik

Einstellungen zur Flüchtlingsthematik
„Die Politik in NRW kümmert sich angemessen um die Unterbringung und Versorgung der Flüchtlinge.“

Einstellungen zur Flüchtlingsthematik „Die Politik in NRW kümmert sich angemessen um die Unterbringung und Versorgung der Flüchtlinge.“

Einstellungen zur Flüchtlingsthematik
„Es macht mir Angst, dass so viele Flüchtlinge zu uns kommen.“

Einstellungen zur Flüchtlingsthematik „Es macht mir Angst, dass so viele Flüchtlinge zu uns kommen.“

Persönliches Engagement für Flüchtlinge

Persönliches Engagement für Flüchtlinge

Flüchtlinge sind in Nordrhein-Westfalen willkommen

Gegenüber den derzeit in ihr Bundesland kommenden Flüchtlingen zeigen sich die Nordrhein-Westfalen mehrheitlich offen. Zwei Drittel geben an, dass ihnen die Zuwanderung keine Angst bereitet. Dass sich Privatleute für die Flüchtlinge engagieren, findet im Bundesland übergroßen Anklang. Zugleich ist die prinzipielle Bereitschaft groß, auch selbst mitanzupacken. So kann sich eine deutliche Mehrheit vorstellen, Kleidung und Geld zu spenden oder sich auch ehrenamtlich für die Flüchtlinge zu engagieren. Für ein Viertel käme ggf. auch die Bereitstellung privaten Wohnraums in Frage.

Sorge bereiten die aktuellen Flüchtlingszahlen einem Drittel der Wahlberechtigten im Bundesland. Insbesondere formal einfach Gebildete und Personen mit mittlerem Schulabschluss zeigen sich beunruhigt: Jeweils vier von zehn unter ihnen signalisieren, dass ihnen die Zahl der Flüchtlinge Angst bereite – doppelt so viele wie bei den Wahlberechtigten mit Abitur. Weitgehend einig sind sich die Nordrhein-Westfalen wiederum in der Ablehnung gewalttätiger Attacken auf Flüchtlingsunterkünfte. Neun von zehn Nordrhein-Westfalen geben an, sich hierfür zu schämen.

 

Krisenmanagement zur Unterbringung und Versorgung der Flüchtlinge polarisiert

Die Flüchtlingszahlen stellen derzeit Länder wie Kommunen vor große logistische Herausforderungen. Die bisherigen Anstrengungen der Landespolitik bei der Versorgung und Unterbringung der Flüchtlinge spaltet die Wahlberechtigten in Nordrhein-Westfalen: 45 Prozent finden, die Politik im Bundesland kümmere sich angemessen um die Versorgung der Flüchtlinge und deren Unterbringung, 40 Prozent äußern sich unzufrieden. Kritik kommt insbesondere von den Anhängern der Grünen, sie überwiegt aber ebenso in den Reihen der Linken und der FDP. Eher positiv äußern sich in Nordrhein-Westfalen die SPD-Wähler zu den Anstrengungen der landespolitisch Verantwortlichen. Die CDU-Anhänger sind in ihrem Urteil gespalten.

 

Sonntagsfrage: Rot-Grün ohne Mehrheit

In der aktuellen landespolitischen Stimmung zieht die CDU an der SPD vorbei. Derzeit würden sich 36 Prozent der Wahlberechtigten in NRW für die Christdemokraten entscheiden, ein leichtes Plus von einem Punkt im Vergleich zu Juni. Weil zugleich die SPD zwei Punkte abgibt (34 Prozent), tauschen die beiden großen Parteien die Plätze. Klar drittstärkste Kraft bleiben die Grünen mit 11 Prozent (+1). Die Linke verbessern sich auf 6 Prozent (+1) vor den Liberalen, die mit 5 Prozent (-1) wieder auf der Mandatsschwelle lägen. Alle anderen Parteien würden den Landtagseinzug derzeit verpassen, darunter die AfD (3 Prozent; -1) und die Piraten. Wäre dies das Ergebnis des Urnengangs hätte Rot-Grün keine Mehrheit mehr im Landtag.

  

Untersuchungsanlage

Grundgesamtheit:Wahlberechtigte Bevölkerung in Nordrhein-Westfalen ab 18 Jahren

Stichprobe:Repräsentative Zufallsauswahl/Randomstichprobe

Erhebungsverfahren:Computergestützte Telefoninterviews (CATI)

Fallzahl:1001 Befragte

Erhebungszeitraum:01. bis 03. September 2015


Fehlertoleranz:1,4* bis 3,1** Prozentpunkte
* bei einem Anteilswert von 5%
** bei einem Anteilswert von 50%

Durchführendes Institut:infratest dimap

Wahlforschung

Heiko Gothe

Projektdirektor Meinungs- und Wahlforschung

heiko.gothe @infratest-dimap.de