Menu

LänderTREND

Rheinland-Pfalz Dezember 2016 im Auftrag des SWR

Verhältnisse im Bundesland
Zeitverlauf 2015-2016

Verhältnisse im Bundesland Zeitverlauf 2015-2016

Verhältnisse im Bundesland
Parteianhänger

Verhältnisse im Bundesland Parteianhänger

Sonntagsfrage Landtagswahl

Sonntagsfrage Landtagswahl

Zufriedenheit mit der Landesregierung

Zufriedenheit mit der Landesregierung

Zufriedenheit mit der Landesregierung
Parteianhänger

Zufriedenheit mit der Landesregierung Parteianhänger

Zufriedenheit mit der Landesregierung
Zeitverlauf 2000-2016

Zufriedenheit mit der Landesregierung Zeitverlauf 2000-2016

Direktwahl Ministerpräsidentin: Dreyer vs. Klöckner

Direktwahl Ministerpräsidentin: Dreyer vs. Klöckner

Direktwahl Ministerpräsidentin
(Parteianhänger)

Direktwahl Ministerpräsidentin (Parteianhänger)

Direktwahl Ministerpräsidentin
Zeitverlauf 2012-2016

Direktwahl Ministerpräsidentin Zeitverlauf 2012-2016

Verhältnisse im Bundesland
Zeitverlauf 2015-2016

Verhältnisse im Bundesland Zeitverlauf 2015-2016

Verhältnisse im Bundesland
Parteianhänger

Verhältnisse im Bundesland Parteianhänger

Sonntagsfrage Landtagswahl

Sonntagsfrage Landtagswahl

Zufriedenheit mit der Landesregierung

Zufriedenheit mit der Landesregierung

Zufriedenheit mit der Landesregierung
Parteianhänger

Zufriedenheit mit der Landesregierung Parteianhänger

Zufriedenheit mit der Landesregierung
Zeitverlauf 2000-2016

Zufriedenheit mit der Landesregierung Zeitverlauf 2000-2016

Direktwahl Ministerpräsidentin: Dreyer vs. Klöckner

Direktwahl Ministerpräsidentin: Dreyer vs. Klöckner

Direktwahl Ministerpräsidentin
(Parteianhänger)

Direktwahl Ministerpräsidentin (Parteianhänger)

Direktwahl Ministerpräsidentin
Zeitverlauf 2012-2016

Direktwahl Ministerpräsidentin Zeitverlauf 2012-2016

Regierungszufriedenheit: Landesregierung erholt sich vom Ansehenseinbruch im Juli

Die Mainzer Drei-Parteien-Koalition aus SPD, FDP und Grünen kann sich von ihrem Ansehenseinbruch wenige Monate nach dem Regierungsstart erholen. Äußerte sich nach dem gescheiterten Verkauf des Flughafens Hahn im Juli jeder Zweite (51 Prozent) im Bundesland kritisch zur Arbeit des SPD-geführten Landeskabinetts, sind es zum Jahresende vier von zehn (39 Prozent). Im Gegenzug ist die Zahl der zufriedenen Wahlberechtigten in Rheinland-Pfalz von 46 auf 58 Prozent gestiegen. Damit bewegt sich das Mainzer Kabinett im bundesweiten Vergleich der Landesregierungen im Mittelfeld. Überzeugen kann die Ampel-Koalition mit ihrer Arbeit gegenwärtig die Mehrheit der Anhänger von SPD und Grünen. In den Reihen der mitregierenden FDP überwiegt allerdings aktuell die Kritik (39:47 Prozent). Während sich bei den Anhängern der CDU-Landtagsopposition Zustimmung und Ablehnung in etwa die Waage halten (51:47 Prozent), gehen die AfD-Wähler zur Landesregierung deutlich auf Distanz (23:75 Prozent).

Direktwahl: Dreyer wird Klöckner als Ministerpräsidentin weiterhin vorgezogen

Die Diskussion um den gescheiterten Flughafenverkauf hat die Haltung der Rheinland-Pfälzer zur personellen Besetzung des Ministerpräsidentenamtes im Grundsatz nicht verändert. In der Entscheidung zwischen Malu Dreyer und Julia Klöckner wird die SPD-Politikerin von jedem Zweiten als Ministerpräsidentin bevorzugt (50:34 Prozent) und damit ähnlich deutlich wie unmittelbar vor der letzten Landtagswahl im März diesen Jahres (54:34 Prozent).

Sonntagsfrage: CDU setzt sich ab, FDP verliert

Trotz der gewachsenen Regierungszufriedenheit und dem prinzipiellen Festhalten der Rheinland-Pfälzer an der SPD-Ministerpräsidentin wäre aktuell bei einer Landtagswahl die CDU stärkste Partei. Die Christdemokraten könnten momentan mit 36 Prozent rechnen, 3 Punkte mehr als im Juli. Die SPD dagegen gibt 1 Punkt ab und hätte im Bundesland gegenwärtig 32 Prozent in Aussicht. Drittstärkste Kraft wäre erneut die AfD, die unverändert auf 10 Prozent käme. Die Grünen verbessern sich zum Juli um 2 Punkte auf 9 Prozent, hingegen gibt die FDP 3 Punkte ab und könnte nur mit 5 Prozent rechnen.

Verhältnisse im Bundesland: 54 Prozent sehen Anlass zur Zuversicht

Zum Jahresausgang sieht ähnlich wie zur Wahl im März gut die Hälfte der Wahlberechtigten (54 Prozent) positiv auf die Verhältnisse im Bundesland. Ein gutes Drittel (35 Prozent) sieht dagegen Anlass zur Sorge. Während die Grünen-Anhänger vergleichsweise am zuversichtlichsten sind (78:19 Prozent), fällt das Urteil der AfD-Anhänger am besorgtesten aus (17:82 Prozent).

Studieninformation

Grundgesamtheit:Wahlberechtigte Bevölkerung in Rheinland-Pfalz ab 18 Jahren

Stichprobe:Repräsentative Zufallsauswahl/Randomstichprobe

Erhebungsverfahren:Telefoninterviews (CATI)

Fallzahl:1000 Befragte

Erhebungszeitraum:08. bis 12. Dezember 2016

Schwankungsbreite:1,4* bis 3,1** Prozentpunkte
* bei einem Anteilswert von 5%
** bei einem Anteilswert von 50%

Durchführendes Institut:infratest dimap

Wahlforschung

Anja Miriam Simon

Senior Projektleiterin Meinungs- und Wahlforschung

anja.simon @infratest-dimap.de